Ein-Mann-Gilden

Begonnen von MajinPiccolo, 20. September 2013, 20:35:46

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Penthesilea

Warum gründet man überhaupt eine 1-Mann-Gilde?

Da fallen mir auf Anhieb mehrere Gründe ein: Man stellt Heilendes Wasser, Adamitsalze und Manakristalle her oder man kann einen Feilscher oder anderen Spieler zum günstigen Handeln einladen, man kann sich ein Monument des Kampfes oder des Glücks bauen. So lange alles mit rechten Dingen zugeht, hat sich ein einzelner Spieler, der alle die Ausgaben dafür allein gestemmt hat, auch die Vorteile all dieser Besitztümer verdient.

Ein weiterer Teil der 1-Mann-Gilden wird vermutlich daher kommen, dass es sich die Gründer leichter vorgestellt haben, die Gilde auf- und auszubauen und Mitglieder zu gewinnen. Diese bleiben aus, und die Gilde dümpelt vor sich hin, weil der Gründer es nicht übers Herz bringt, sie zu schließen, nachdem er schon so viel Gold investiert hat.

Ich will nicht bestreiten, dass auch die oben genannten Motive zur Gründund der einen oder anderen 1-Mann-Gilde geführt haben mögen. Ich möchte aber zu bedenken geben, dass dies nicht für alle gelten muss.

Trotzdem, der Sinn einer Gilde ist es eigentlich, dass sich Spieler zusammenfinden und eine Gemeinschaft gründen, von der dann alle profitieren. Im Zusammenhang mit einem Gildenmonster wäre daher vorstellbar, dass sowohl Bewerben als auch Beschwören nur dann möglich ist, wenn sich eine bestimmte Anzahl Mitglieder in der Gilde aufhält.
Allerdings kann auch diese Erschwernis, falls es sich um eine Mauschelgilde handelt, leicht unterwandert werden.
Wo ein Wille ist, da ist auch ein Problem.

Rinseksela

Drück ich mich immer so unverständlich aus, oder werde ich einfach nur falsch verstanden? Wie man die Spielerliste und Gildenliste benutzt weiß ich, keine Sorge :D
Was ich mit meinem Betrag Aussagen wollte, ist, dass es unter Umständen hilfreich sein könnte, einen Gang zurück zu schalten und erstmal zu analysieren, wie groß das "Problem" tatsächlich ist. Die Gildenerfahrung hier anzuführen ist dazu natürlich nur das einfachste, weil am einfachsten nachzuvollziehen. Wobei natürlich nicht alle "Karteileichen" keine Gildenerfahrung haben. Ob diese von Anfang an alleine gespielt haben oder, nachdem der Chef inaktiv wurde die Mitglieder sich andere Gilden gesucht haben, kann ich nicht beurteilen. Und ja, beim Quergucken der Profile der Chefs der 1-Mann-Gilden finden sich einige bei (spontan waren es eben glaub ich 5), von denen man direkt sagen kann, dass diese genug Gildenerfahrung haben und aktiv sind (was nicht heißt, dass es nicht noch mehr gibt). Wobei es interessant wäre mal von den 1-Mann-Gilden zu hören, ob sie es sich zutrauen, einen großen gimob alleine zu stemmen, oder ob das nicht in der Kosten/Nutzen-Beziehung zu teuer wäre.
Was in meinen Augen jetzt ein Schnellschuss ist, ist zu sagen "Gilden müssen mindestens x Mitglieder haben, um einen großen Gimob zu bekommen", zumal das x doch recht willkührlich gewählt werden würde, was nun mal in der Natur von Restriktionen liegt.
Wenn man hier etwas anpasst, könnte man z.B. die Dropzahl in Relation mit der Mitgliederzahl setzen (immerhin sind die Drops doch der Schuh, um den sich die ganze Debatte dreht).

Nordwind

Zitat von: Rinseksela am 23. September 2013, 09:33:10
Wenn man hier etwas anpasst, könnte man z.B. die Dropzahl in Relation mit der Mitgliederzahl setzen (immerhin sind die Drops doch der Schuh, um den sich die ganze Debatte dreht).

In erster Linie geht es wohl, wenn ich das richtig verstanden habe, darum, dass zu viele aktive Gilden zu zu großen Verzögerungen bei den großen Gildenmonstern führen.
Sicher würde eine Ankopplung der Drops an die Anzahl der Gildenmitglieder einen Anreiz nehmen, das Gildenmonstersystem auszunutzen, indem man mehr Gilden gründet. Dann würde ich jetzt aber wieder ankommen und fordern, dass das dann doch bitte an die aktiven Gildenmitglieder angepasst wird, oder am besten gleich an die Kampfteilnehmer. Denn es wäre wieder unfair, wenn ich mit meinem Stelli gleich viele Kosten für einen Zirkelmonsterkampf hätte, aber weniger Drops bekomme, als in einer großen Gilde, wo halt eben mal nur zwei Highlevelspieler das Monster verkloppen, weil es so günstiger ist, als wenn alle Gildenmitglieder reinstürmen, aber dafür mehr Drops bekommen (die ja am Ende wahrscheinlich doch nur wieder bei den Highies landen).
Es gibt zu viele Variablen, die da eingeplant werden müssten, um das fair zu gestalten, und ich stelle mir immer wieder die Frage, wer dann am Ende entscheiden soll, zu wievielt man Zirkelmonster beschwören kann. Wieso sollte eine Drei-Mann-Gilde weniger eine glückliche Gemeinschaft sein, als eine Acht-Mann-Gilde ?

Lasst sonst vllt mal Xeridar nachschauen, wieviele der winzigen Gilden sich regelmäßig auf ein großes Gildenmonster bewerben (Ich vermute an dieser Stelle einfach mal, dass die Bewerbungen im nachhinein nachvollziehbar sind und gespeichert werden) und dann kann man von mir aus weiter darüber streiten, welche Gegenmaßnahmen man einleiten könnte, um die Dauer eines großen Gildenmonsterkampfes nicht zu große Ausmaße annehmen zu lassen.

Ich bin sonst immer noch dafür, dass man, wenn man iwo den Rotstift ansetzt, vllt wirklich mal zuerst vermehrt nach den Mauschel-"Partner"-Gilden sucht, die wirklich nur zum Handel mit Gildenmonsterdrops gegründet wurden und mal dort nach Pushing-Vorfällen und Multiaccounts sucht.
Q.e.d. ist latein für :P