Autor Thema: Ein Wanderer erscheint  (Gelesen 2261 mal)

Offline Xeridar

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Ein Wanderer erscheint
« am: 06. Dezember 2007, 00:25:04 »
"Halt!" ertönte die rauhe Stimme der Stadtwache, als sich der Wanderer dem Tor näherte.
"Was wollt ihr? Lasst mich passieren! Oder wisst ihr etwa nicht wer ich bin?"
"Sollte ich?"
"Typisch, was soll man auch von einem einfachen Soldaten erwarten, Ihr steht wohl zu Recht den ganzen Tag hier draußen vor dem Tor. Ich bin Takan, der mächtigste Hexenmeister im Land! Und jetzt lasst mich passieren, bevor ich euch in eine schleimige Kröte verwandel!" entgegnete Takan in seiner gewohnt arroganten Art.
"Passt lieber auf was ihr von euch gebt, sonst handelt ihr euch sehr schnell Ärger ein!"
"Lasst das mal meine Sorge sein und kümmert Ihr euch lieber um das Tor. Sieht rostig aus, unternehmt lieber etwas dagegen und haltet Euren Arbeitsplatz sauber, Soldat."
"Das ist kein Rost, das ist ein braunes Blatt..." entgegnete die Wache, offenbar erfreut darüber dem arroganten Wanderer etwas entgegen setzen zu können.
Takan war schon immer sehr viel mehr von sich überzeugt, als es ihm gut tat und das hat ihn schon öfters in Schwierigkeiten gebracht. Kleinlaut wendet er sich nun wieder an die Wache: "Darf ich nun passieren?"

Chiara

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Re: Ein Wanderer erscheint
« Antwort #1 am: 26. Mai 2011, 23:28:12 »
Finde es schade dass noch keiner was dazu geschrieben hat, da der Anfang ganz interessant ist. Und da ich nun mal gerne schreibe und mir dazu auch was eingefallen ist ... hier wie es weiter geht:

„Passieren … nichts da! Ich habe noch nie was von einem Takan gehört, geschweige davon dass Er der mächtigste Zauberer im Land ist“ gab der Soldat ganz überzeugt von sich.


Man merkte schon wie sich Takan’s Gesichtsausdruck veränderte. Diese Worte von einer einfachen Stadtwache zu hören machte ihn wütend. Er konnte sich kaum beherrschen, doch wusste gewiss dass es besser wäre ruhig zu bleiben: „Die Tatsache dass Ihr nichts von mir gehört habt zeigt nur eins. Ihr bewegt Euch hier vom Tore nicht weg. Ihr müsstet mal raus in die Weite, im ganzen Land redet man von mir“

„Im ganzen Lande vielleicht schon, doch nur hier nicht. Hier seid Ihr nicht erwünscht“ entgegnete der Soldat.Ganz geschockt von dem was Takan grade hören musste, wusste Er, nun treibt der Soldat es aber zu weit. Er konnte sich nun nicht mehr beherrschen: „Also langsam reicht es mir mit Euch zu diskutieren, ich möchte jetzt nun endlich passieren. Also tretet zur Seite, ich habe Wichtiges in der Stadt zu erledigen. Und wenn ich schon da bin, dann kann ich mich auch bei Eurem Vorgesetzten beschweren.“ sagte Takan sehr selbstbewusst. Kaum wagte Er einen Schritt vorwärts drohte schon ein Schwert Ihn zu erstechen.

„So leicht wie Ihr Euch das vorstellt ist es nicht. Ihr kommt aus einem ganz anderen Lande, und hier laufen die Dinge anders. Vor allem dürfen keine Fremde Leute passieren. Davon abgesehen was gibt es denn so Wichtiges dass Ihr bei uns in der Stadt zu erledigen habt? Wenn ich das wüsste, besteht vielleicht die Möglichkeit euch passieren zu lassen.“
« Letzte Änderung: 26. Mai 2011, 23:33:57 von Chiara »