Autor Thema: Der Schwarzgewandete  (Gelesen 1949 mal)

GrafDracul

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Der Schwarzgewandete
« am: 06. Juli 2009, 17:04:38 »
Bald ist es so weit. Dann habe ich die Stadt erreicht, welche mein Meister mir nannte.

Mein Meister ... was für eine schreckliche Erinnerung.
Damals, als ich kurz davor war den Thron zu besteigen, kahm es zu dieser verhängnissvollen Nacht, welche mein ganzes Leben aus der Bahn werfen sollte.
Es war eine stürmische Nacht und ich saß über meinen Büchern und lernte, als plötzlich ein eisiger Windstoß mein Zimmer durchfuhr und meine Unterlagen durcheinander brachte.
Ich stand auf um das Fanster zu schließen, als ich ihn bemerkte. Neben meinem Schatten, welcher sich vor mir klar und deutlich vor der weißen Wand abzeichnete, war noch ein zweiter Schatten.
Dieser Schatten war etwas größer als mein eigener aber bei weitem nicht so klar zu erkennen. Wenn man ihn genauer betrachtete erkannte man, das er sich mit der Zeit weiter verdichtete und begann sich zu bewegen.

Ich wich erschrocken von der Wand zurück, denn ich wollte nicht in der nähe dieses Schattens sein, wenn er sich fertig verdichtet hatte. Ich drehte mich zur Tür um und wollte sie öffnen um aus diesem Zimmer zu fliehen, was mir aber nicht gelang, denn die Tür ließ sich einfach nicht öffnen. Aus dem Fenster springen, kam nicht in frage, denn mein Zimmer lag ziemlich weit oben.
Also hieß es warten, wass denn der Schatten von mir wollte.
Meine Geduld wurde auch auf keine all zu große Probe gestellt, denn kaum eine Minute, nach auftauchen des Schattens, hatte dieser eine beindruckende Schärfe und Konsistenz erhalten.

Obwohl ich damals schon einiges über die magischen Künste gelernt hatte, war ich schon sehr geschockt, als sich der Schatten von der Wand löste und ein groß gewachsener sehr streng aussehender Mann mit langen schwarzen Haaren vor mir stand.

Ich stellte ihn natürlich zur Rede und wollte wissen, was dieser Mann denn in meinen Räumen zu suchen habe, doch dieser lächelte mich nur an und sagte kein Wort. Als ich jetzt um Hilfe rufen wollte, stand dieer Mann plötzlich direkt vor mir und hielt mir seine Hand vor den Mund. Man war diese Hand kalt, fast wie die eines Toten und ich begann nun zu zittern und in Gedanken alles, was ich über Magie wusste zusammenzuraffen. Ich formte einen Magischen Pfeil und ließ ihn auf meinen Gegenüber loß. Dieser lachte nur als der Pfeil einfach nur durch ihn hindurch flog. Nun wusste ich, dass ich keine Chance hatte und wartete, was den nun kommen würde.
Mein Gegenüber grinste, und breitete seine Arme aus.
Sein Schatten umgab mich und ich bekahm furchtbare Schmerzen. Was folgte war eine Ohnmacht und eine Lange zeit voller schmerz und leid, denn mein Meister liebte es mich zu quälen, vor allem, wenn ich etwas falsch machte.
Es vergingen ganze acht Jahre, von dieser Nacht, bis zu dem Tag als mir mein Meister von Elteran erzählte und mich dann verließ.

Danch folgte ein Zeit voller Entbehrungen, denn die Reise war ganz schön lang und Nervenaufreibend.

Doch nun stehe ich, der nun seinem Meister in fast jedem Detail ähnelt, vor den Toren dieser Stadt und bitte um Einlass.