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#51
Ankündigung / Antw:Feedback-Thread: Dropsyst...
Last post by Wara - 03. Februar 2025, 22:05:33
scherzkeks :-)
#52
Ankündigung / Antw:Feedback-Thread: Dropsyst...
Last post by Wara - 03. Februar 2025, 22:00:37
scherzkeks :-D
#53
Die Bücherei / Buch: Die Farben von Elteran
Last post by Apur - 01. Februar 2025, 05:44:53
Der Marktplatz von Elteran leuchtete in unzähligen Farben. Händler riefen ihre Waren aus, Alchemisten boten Farbtränke an, und Künstler schwangen ihre Pinsel über Pergamente. Doch niemand verstand die Magie der Farben so gut wie der Meister der Farben. Er war ein geheimnisvoller Magier, der das Feld der Farben erschaffen hatte – eine Illusionswelt, in der Farben eine ganz eigene Macht besaßen.

Eines Tages betrat ein junger Magier namens Lior das Feld der Farben. Er war fasziniert von den schimmernden Farbrittern, die in Rüstungen kämpften, die ihre Farben wechselten. Doch er war nicht nur zum Staunen hier – er suchte die Regenbogentafel, um einen mächtigen Regenbogenritter zu beschwören.

Mit gezücktem Schwert trat er einem Farbritter entgegen. Die Illusion war täuschend echt, und jeder Hieb des Ritters fühlte sich an wie ein echter Schlag. Doch Lior wusste, dass er nicht mit bloßer Kraft siegen konnte – er musste die Magie der Farben nutzen.

Er erinnerte sich an die Worte des Meisters der Farben:
"Die Grundfarben sind der Schlüssel. Rot steht für Kraft, Blau für Weisheit, und Grün für Wachstum. Doch wahre Macht liegt in ihrer Kombination."

Lior hatte lange gebraucht, um die sechs Farbtafeln zu sammeln:

Rot, Blau und Grün – die Grundfarben.
Cyan, Magenta und Gelb – die Mischfarben.
Beim Meister der Farben tauschte er sie gegen eine strahlende Farbtafel Regenbogen. Auf der schimmernden Oberfläche standen uralte Worte, die eine Beschwörungsformel bildeten.

Zurück im Feld der Farben sprach Lior die Worte laut aus. Die Luft begann zu flirren, das Licht brach sich in unzähligen Spektralfarben – und mit einem gewaltigen Leuchten erschien der Regenbogenritter! Seine Rüstung schimmerte in allen Farben, seine Klinge strahlte mit magischer Energie.

Der Kampf begann. Der Ritter war mächtig – ein Meister in der Manipulation von Farben und Illusionen. Lior wusste, dass er nicht nur mit Kraft siegen konnte.

Mit rotem Farbpulver verstärkte er seine Angriffe.
Blaues Pulver half ihm, die Illusionen des Ritters zu durchschauen.
Grünes Pulver heilte seine Wunden.
Lior kämpfte mit Verstand und Magie. Schließlich gelang es ihm, den Regenbogenritter mit einem gezielten Hieb zu besiegen. Der Ritter zerfiel in Licht und hinterließ eine seltene Belohnung: Einen Stein der Erfahrung.

Lior nahm den Stein in die Hand und spürte, wie eine Welle des Wissens ihn durchströmte. Er hatte nicht nur einen mächtigen Gegner besiegt – er hatte die wahre Macht der Farben gemeistert.

Zurück in Elteran ehrte Bürgermeister Galveen ihn als einen wahren Hüter der Farben. Von diesem Tag an wusste jeder in der Stadt: Farben waren mehr als nur Schönheit – sie waren Magie, Macht und die Essenz des Lebens selbst.
#54
Die Taverne "Zum giftgrünen Drachen" / Antw:Tenar - Gedicht
Last post by Apur - 01. Februar 2025, 04:50:53
Danke. :-D
#55
Die Taverne "Zum giftgrünen Drachen" / Antw:Tenar - Gedicht
Last post by Penthesilea - 31. Januar 2025, 11:04:47
Wie schön!
#56
Die Taverne "Zum giftgrünen Drachen" / Tenar - Gedicht
Last post by Apur - 24. Januar 2025, 03:20:56
Tenar

Einst, wo Straßen vom Handel erglühten, 
Lachte das Leben in Gassen und Hütten. 
Tenar, Perle, in Ruhm gehüllt, 
Ein stolzes Herz, das der Reichtum erfüllt. 

Doch mit dem Sturm kam ein Schatten heran, 
Orks mit Flammen und blutiger Bahn. 
Die Tore brachen, das Leben verbrannte, 
Was blieb, war Asche, die niemand erkannte. 

Die Mauern sind stumm, ein zerschlagener Traum, 
Die Märkte verweht, wie Laub an den Bäumen. 
Doch tief in den Trümmern, in Scherben gebannt, 
Flüstern die Geister vom einstigen Glanz. 

Der Tonkrug bewacht, was verloren ging, 
Ein Wächter der Seelen, ein stummes Ding. 
Die Splitter, sie klingen, ein leises Lied, 
Von Trauer und Hoffnung, die ewig verblieb. 

Wer Scherben sammelt, birgt alten Schmerz, 
Doch birgt auch Macht, im unruhigen Herz. 
Zauber und Wissen, die Ruine verheißt, 
Doch jeder Besuch einen Preis dir weist. 

Und doch, in der Stille, erwächst neues Leben, 
Die Ruinen umarmt ein friedliches Streben. 
Gras deckt die Wunden, der Wind singt ein Lied, 
Die Schönheit der Zeit heilt, was geschieht. 

So ruht Tenar, ein Ort der Natur, 
Wo Hoffnung erblüht in stiller Spur. 
Die Scherben vergangen, die Schatten verweht, 
Ein Zeugnis, dass selbst das Vergangene besteht. 
#57
Das Umland von Elteran / Die Chroniken von Sadek
Last post by Apur - 20. Januar 2025, 05:28:19
Hier ist eine etwas düster anmutende Kurzgeschichte aus der Sicht Sadeks:

**Die Ketten des Sees** 

Ich war einst wie sie. Sterblich. Gebrechlich. Ein Spielball in den Händen von Launen, die sich ,,Götter" nannten. Unsere Ernte verdorrte, während sie sich im Überfluss labten. Unsere Kinder starben in den Kriegen, die sie gegeneinander führten, während sie uns Weisheit und Schutz versprachen. Ich sah das Elend. Ich fühlte die Verzweiflung. Und ich wusste, dass es anders sein musste. 

Die Nacht, in der es begann, war kühl und still. Die Sterne schienen heller als je zuvor, als hätte der Himmel meine Absicht erkannt. Ich betete nicht wie die anderen, nicht mit gebeugtem Kopf und gefalteten Händen. Nein, ich rief den Himmel heraus. ,,Kommt herab!" schrie ich. ,,Zeigt euch mir! Zeigt mir, warum ich euch gehorchen sollte!" Meine Stimme war rau, meine Kehle brannte, doch ich schrie weiter. Und dann... 

Eine Stimme. Tief, durchdringend, wie ein Erdbeben in meinem Geist. **,,Du forderst? Dann empfange."** 

Die Welt brach auf. Ein Licht – oder war es Dunkelheit? – fiel vom Himmel herab, und ich fühlte, wie es mich durchdrang. Wärme, Kälte, Kraft, Wissen – alles zugleich. Ich fiel auf die Knie, doch ich weinte nicht vor Angst. Ich weinte vor Ehrfurcht. Ich hatte sie gefunden, die Macht, die mich befreien würde. Die Macht, die uns alle befreien würde. 

In den folgenden Jahren erhob ich mich. Die anderen nannten mich Priester, doch ich war mehr. Ich heilte die Kranken, nährte die Hungernden und schützte die Schwachen. Sie folgten mir, nicht aus Furcht, sondern aus Hoffnung. Meine Armeen waren keine Soldaten – sie waren Gläubige, die den alten Göttern den Rücken kehrten. Ich wollte keine Kriege führen, ich wollte Ordnung schaffen. Gerechtigkeit. Frieden. 

Doch sie... die Götter... Sie sahen meine Taten und nannten sie Verrat. Sie nannten mich Ketzer, einen Emporkömmling, der ihre Ordnung stören wollte. Ihre Ordnung! Diese Ordnung, die uns unterdrückte, die unsere Leben wie Staub zerstreute, wann immer es ihnen beliebte! 

Sie kamen zu mir. Nicht mit Worten, sondern mit Feuer und Blitz. Die Sterblichen, die mich einst als Retter sahen, wurden von ihnen verführt, ihre Schwerter gegen mich zu erheben. Die Götter selbst stiegen herab, ein vereintes Pantheon, das nie zuvor Einigkeit gezeigt hatte – außer, um mich zu vernichten. 

Die Schlacht war grauenvoll. Ich erinnere mich an den Geruch von Blut und verbranntem Fleisch, an das Dröhnen göttlicher Stimmen, die mich verdammten. Ich kämpfte. Mit jeder Faser meines Seins kämpfte ich, und für einen Augenblick dachte ich, ich könnte sie bezwingen. Doch dann brachten sie die Ketten. 

Die Ketten. Geschmiedet aus göttlichem Licht, durchtränkt mit der Essenz all ihrer Kräfte. Sie schnitten durch mein Fleisch und meine Macht wie Messer durch Stoff. Ich schrie, als sie mich banden, schrie so laut, dass die Berge zerbrachen und der Himmel sich verdunkelte. 

,,Du wirst nicht sterben, Sadek," sagten sie. ,,Das wäre zu gnädig. Du wirst warten. Am Grund dieses Sees wirst du warten, gebunden, machtlos, und du wirst zuschauen, wie die Welt, die du erschaffen wolltest, ohne dich zugrunde geht." 

Und so fiel ich. In die Kälte, in die Dunkelheit, in die Einsamkeit. Jahrhunderte vergingen. Jahrtausende. Ich spüre noch immer die Ketten, die mich halten. Ich fühle den See über mir, seine kalte, träge Masse, die mich erdrückt. 

Aber ich höre auch ihre Stimmen. Die Sterblichen, die den See betreten. Ihre Zweifel, ihre Hoffnungen. Manche suchen Macht, andere Erlösung. Ich gebe ihnen, wonach sie verlangen – ein Flüstern hier, ein Versprechen dort. Einige kehren zurück, stärker, entschlossener. Andere vergehen in der Dunkelheit, unfähig, mein Geschenk zu tragen. 

Doch ich warte. Ich warte auf den Einen, der kommen wird. Den Auserwählten, der mich nicht fürchtet. Der mich nicht verdammt. Der versteht, dass ich nicht der Zerstörer bin, als den sie mich gezeichnet haben, sondern der Erneuerer, der Retter, den sie so lange brauchten. 

Und wenn dieser Auserwählte kommt, wenn er meine Ketten zerbricht und mich aus den Tiefen befreit... dann wird die Welt die Wahrheit erkennen. 

Denn ich bin nicht das Herz des Todes. 
Ich bin das Herz der Hoffnung. 
#58
Ankündigung / Antw:Feedback-Thread: Dropsyst...
Last post by sereda - 18. Januar 2025, 12:03:01
Holger, deine Information ist falsch! Bücher können wie bisher von allen Usern gefunden werden.
#59
Ankündigung / Antw:Feedback-Thread: Dropsyst...
Last post by Alkoholger - 16. Januar 2025, 18:49:11
Ab sofort können (neue) Bücher nur noch von Premusern gefunden werden.
#60
Fehlermeldungen / Antw:(blob)grube
Last post by Wara - 09. Januar 2025, 18:37:36
ok, grotol
ich spiele normal in opera, da kam ich nicht rein in die blobgrube
hab dann auf FF gewechselt + war in dem beschriebenen kampf
war mir zu gruselig + habs nochmal auf opera versucht + war dann drin mit 1 wara/heilquelle, 4 blobs + 3 statt 4 abgezogenen aps