Autor Thema: Stirbt Arthoria?  (Gelesen 555 mal)

Offline Amelius

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Stirbt Arthoria?
« am: 24. April 2019, 23:07:13 »
Hey,

mir scheint das die Spielerzahlen, die Angebote in der Markthalle und auch einige Gilden (meine mit eingeschlossen) probleme haben.
Es fehlt an neuen Spielern und immer mehr alte Spieler fallen weg. Geht das ganze nur mir so oder konnten auch andere das beobachten?

Was denkt Ihr sind die Gründe? Und gibt es Lösungen?

LG
Am

Offline Galar

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Antw:Stirbt Arthoria?
« Antwort #1 am: 25. April 2019, 08:21:48 »
Hey Amelius,

ich denke nicht, dass Arthoria ausstirbt.
Klar hören auch mal ältere User auf, weil sie schon viele viele Jahre hier aktiv sind. Wenn man ständig spielt braucht man auch ab und an "Pausen".
Das Problem der Gilden ist leider ein hausgemachtes Thema. Wenn jeder seine eigene Gilde eröffnet, kann halt eine ständige Befüllung der Gildenmarkthallen durch Feilscher und Meister-Zeug nicht stattfinden!
Es ist auch sehr nervig, wenn man 20 oder 30 Gegenstände ständig einstellen muss, in jeder Gilde andere Preise vorherrschen und die Gegenstände nur ein paar Tage drin sind! Ich habe das mal eine zeitlang gemacht: Nö! Da sitzt man nur den gesamten Tag vorm PC, rechnet rum, stellt ein und was wird gekauft? 10 %?

Lösungen? Anzahl der Gilden reduzieren: Gildenfusionen, Kosten für Gildengründung deutlich erhöhen. Mehr Gebäude einbauen, damit man durch eine gute Gilde auch gut profitieren kann.
Attraktivität des Handelns erhöhen: Verkaufsliste in Gilden speicherbar, multiple Dauereinladungen. Länge der Verkaufsdauer erhöhen (meinentwegen auf 7 Tage).

Dann würde das auch viel besser klappen und bequemer sein.

Offline Xenmas

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Antw:Stirbt Arthoria?
« Antwort #2 am: 25. April 2019, 18:00:38 »
oder dass man als einzelner allein keine  gilde mehr gründen kann, sondern es zb. min. 5 Gründer oder auch mehr geben muss ... wär auch ne Idee

Offline Amelius

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Antw:Stirbt Arthoria?
« Antwort #3 am: 30. April 2019, 10:12:24 »
@Galar,
Arthoria stirbt. Die Spielerzahl sinkt, die Zahl der neuen Spieler sinkt ebenfalls. Ich hab zbs. eine 42 Tausender Spieler ID...und spiele schon seit 2010/2011...wir haben jetzt 2019 und die Spieler ID's liegen bei 64k ca. das sind 22k Neu-Anmeldungen in 8 Jahren...von 2008-2010/11 waren es in 3 Jahren über 40k.

Gildenfussionen?
Bin ich sehr dafür. Suche seit Jahren! Gilden die fussionieren wollen. Unsere Gilde ist sicherlich mit 42 Plätzen die mit am weitesten ausgebaute Gilde. Und davon sind 35 Plätze frei...wir hätten also Platz für 2-3 Gildenfussionen...aber will keiner machen. Die Gilden die es betrifft sind alt und wollen schlichtweg nicht aufhören. Das ist wie wenn du Selbstständig bist und deinen Betrieb zumachen musst...nur das du im echten Leben druck hast...und hier das ganze nur ein Spiel ist.

Einige Gilden wurden auch sehr bewusst gegründet. Nicht jeder ist in jeder Gilde glücklich.

Offline MajinPiccolo

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Antw:Stirbt Arthoria?
« Antwort #4 am: 30. April 2019, 12:07:38 »
Es gibt schon eine sinkende Spielerzahl, das hat aber teilweise auch erklärbare Gründe:

1. Der technische Aspekt. Für die Kiddies von heute ist Arthoria auf einem technischen Stand, der ihnen wie finsteres Mittelalter vorkommt. Mit der begrenzten Aufmerksamkeitsspanne ist oft noch vor Level 7 Schluss. Der Kern unserer Spieler besteht aus größtenteils alten Hasen (25-50 Jahre alt), die noch mit Rollenspielen aufwuchsen und zu denen das Lesen und die eigene Vorstellungskraft dazugehörten. Vermutlich haben uns auch noch dazu so tolle Spiele wie Baldurs Gate oder Ähnliches geprägt.
Darunter fällt auch eine Vielzahl von Nutzern die mittlerweile über iPad oder Smartphone spielen, womit wir zu Punkt 2 kommen.

2. Umfang, Reichweite, Überangebot. Der Großteil der jungen Spieler von heute möchte sich gar nicht mehr mit langen und ausführlichen Inhalten beschäftigen. Über ihre Smartphones wird da nach Spielen gesucht die simpel und schnell zum Abschluss gebracht werden können. Ausnahmen ausgeschlossen. Da aber die meisten Spiele heutzutage immer mehr App-basiert programmiert sind und es auch immer mehr Angebote gibt als früher, verläuft sich das Ganze etwas. Durch das deutliche Überangebot an Spielen gibt es nun viele Spiele mit einer überschaubaren Anhängerschaft, aber im Endeffekt geht jeder seinen Vorlieben nach. Damit haben aber auch sehr viele andere Spiele zu kämpfen. Und Games im Browser sind heutzutage ja eher altbacken.

3. Kernspieler werden auch mal alt. Ja, ich war selbst früher mal ein begeisterter Chatter, das hat sich aber nach und nach gelegt, weil man seine Prioritäten doch etwas verschiebt und RL geht immer vor. Ist auch bei Xeri nicht anders, was mich gleich zu Punkt 4 führt. Zudem würde ich die Jahre 2008-2011 nicht mit heute vergleichen. Damals war Social Media ein Fremdwort und auch die Smartphone-Generation noch nicht mal in den Windeln, dafür boomten Foren und Browsergames.

4. Xeri hat keine Zeit oder nur noch selten die Motivation hierfür. Das ist kein Vorwurf, aber es ist auch ein Grund für Spielerschwund. Wenn selbst der Betreiber die Entwicklung so stark vernachlässigt, dass vielleicht grade einmal im Jahr ein größeres Update kommt, siecht das Spiel vor sich hin. Im ganz hohen Levelbereich gibt es keine neue Herausforderung und das macht auch alteingesessenen Spielern zu schaffen. Vorschläge bekommt er genug. Auch wenn er grade an der Monstergrube sitzt, merkt man die letzten Jahre schon eine gewisse Verlagerung seines Interesses. Bei mir sind zuletzt dreimal in Folge PNs im Spiel mit Vorschlägen ungeöffnet ausgelaufen... und die PNs werden ja nach einer Weile automatisch gelöscht.

5. Gildenfusionen wären durchaus eine Lösung. 1-3 Mann-Gilden machen bei einer kleineren Spielerzahl weniger Sinn. Wir Erzmagier würden das Licht gerne absorbie... äh euch gerne bei uns aufnehmen, Amelius. :-P

Aber so gesehen ist der Schwund von zuletzt durchaus erklärbar. Sterben wird das Spiel aber nicht, dafür gibt es hier ja bald zu viele Spieler mit 10+ Jahren auf dem Buckel und das wird im Normalfall auch so bleiben.




Offline Amelius

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Antw:Stirbt Arthoria?
« Antwort #5 am: 13. Mai 2019, 21:52:49 »
1+2+3 stimm ich dir zu :D

Wobei ich auch finde das alte Spiele wie Arthoria auch in der neuen Zeit ihren charm haben. Arthoria zählt vom alter her zu den alten Browsergames. Und es hat schon einen leichten retro touch sowas noch zu spielen. Vielleicht wirds ja Hip wie Vinyl^^

4. Naja das Betrifft aber eher einen kleinen Teil der Spielerschaft. Das Problem ist ja das bis Level 50/54 die Neulinge nicht mehr kommen weil Sie vorher aufhören. Und ein hohes Level zu haben und allen Content quasi zu kennen....das Problem hat jedes Spiel. Ihrgendwann haste halt alles. Oder es gibt nichts mehr das noch Sinn macht zu erspielen.

5. Ich glaube wenn dann müssten die Erzmagier zu uns. Wir haben 42 Plätze^^ Und wenn ich von ein paar Items trenne...sind ruck-zuck 4 Millionen Gold da um die Gilde noch soweit auszubauen das Nol und DE noch Platzen haben *lol*

6) Ich bleibe für immer. Bis ich Level 100 erreicht habe vorher wird nicht aufgehört.

Offline MeisterRobbe

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Antw:Stirbt Arthoria?
« Antwort #6 am: 14. Mai 2019, 00:30:22 »
Die Lösungen für diese ganzen Probleme liegen leider außerhalb der Komfortzonen von Xeri und der Spielerschaft.

Offline Rudolph985

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Antw:Stirbt Arthoria?
« Antwort #7 am: 15. Juni 2019, 14:10:37 »
Ja :|

Offline Chevalie

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Antw:Stirbt Arthoria?
« Antwort #8 am: 15. Juni 2019, 21:16:11 »
Zum Thema Gildenfusionen:

Ich finde das gut so wie es jetzt ist. Ich brauche keine Gilde mit 20+ Spieler*innen, und auch eine Drei-Personen-Gilde hat ihre Existenzberechtigung. Wenn man halt zu dritt anfängt zu spielen und dann im Gildenchat private Dinge besprechen möchte und dafür auf eine gut gefüllte Gima verzichtet, dann ist das eben so. Wer eine große Gilde möchte, der kann einer beitreten, aber deswegen sollte man es neuen Spieler*innen die eine Gilde gründen möchten und kleinen Gilden generell nicht schwerer machen. Die Kosten sind für Kleinere sowieso happig genug. Also ganz klar gegen eine Erhöhung der Kosten für neue Gildengründungen.

Ich wüsste auch nicht, warum größere und weniger Gilden das Spielen für Neulinge attraktiver machen sollten. Hat da wer wirklich gute Gründe für?

Wer eine aktive Gilde sucht, der wird auch heute schon fündig. Und da sich anscheinend genügend Spieler*innen in kleinen Gilden wohlfühlen und eben nicht fusionieren möchten (sonst würde Amelius ja nicht so dringend suchen), gibt es da in der Mehrheit anscheinend kaum Bedarf.
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