Autor Thema: Die streitenden Königreiche  (Gelesen 433 mal)

Offline MeisterRobbe

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Die streitenden Königreiche
« am: 19. August 2018, 23:27:58 »
Hallo Arthorianer,

ich habe da eine Idee.

Gebietskriege bis aufs Blut, Intrigen um Macht und Einfluss, profitable Handelsrouten und antike Ruinen, die nur darauf warten, ihrer uralten Mysterien beraubt zu werden - all das sind Teile der Vorschlagssammlung, die ich Die Streitenden Königreiche nenne.

Ich spiele dein Spiel on/off seit langer Zeit und habe vor dem Frostsee-Patch begonnen. Was sich seither nicht geändert hat, sind die Möglichkeiten zum Wettbewerb der Spieler untereinander. Dieser Wettbewerb begrenzt sich auf den Schreinkampf, der strukturell von dem Team mit den meisten Spielern gewonnen wird, auf die Level- & Überfallzahlen, die Arena, Juwele und auf Gildenkriege. Vielleicht noch Ruhm, aber denn is Schluss.

Einen direkten Wettbewerb zwischen einzelnen Spielern oder Spielergruppen (der über das Vorliegen des Features hinausgeht, siehe Gildenkrieg), so zum Beispiel Gilden oder den Bündnissen gibt es nicht. Ich möchte diese Grenzen ein wenig aufweichen.

Den Echtzeit-Kampf zwischen Spielern kann Arthoria nicht bieten und das finde ich okay so. Überaus interessant aber finde ich das Konzept der Gebietskriege!
Wie kann man sich so etwas aus der spielerischen Perspektive vorstellen? Nehmen wir mal Rüdiger, der auf Level 11 regelmäßig nach Shul'Tek geht und bemerkt, dass dieses Territorium noch von keinem Spieler oder keiner Gilde besetzt ist. Nun verspürt er einen kleinen Funken Machtgier, begibt sich auf die Territorien-Seite und hat vor sich die Möglichkeit

a) alleine oder
b) mit seiner Gilde

die orkische Hauptstadt unter seine Kontrolle zu bringen. Wenn Rüdiger alleine die Herrschaft übernehmen will, muss er den Orks zeigen, was eine Harke ist und fünf ihrer Heeresführer erledigen. Dafür meldet sich Rüdiger im Herrschaftsfenster für die Eroberung an und seine Besuche in Shul'Tek kosten zwei statt einer Aktion. Die fünf orkischen Heeresführer haben einen Elitekrieger dabei, was die Kämpfe etwas schwerer macht. Sollte Shul'Tek aber bereits von einem anderen Spieler besetzt sein, so muss Rüdiger zwei Überfälle gegen den Herrscher gewinnen, der in diesem Überfall von einem Orkelitekrieger unterstützt wird.

Wenn Rüdiger nun Herrscher ist, kann er Shul'Tek natürlich nicht mehr betreten, um dort AP zu verbraten. Welcher König schnetzelt denn seine Untertanen? Er kann aber nun, da er Herrscher ist, einmal täglich eine Herrschaftshandlung durchführen: er kann für eine variierende Menge Gold eine Diebesbande anheuern, die jedem Spieler, der Shul'Tek besucht, 1-3 Gold aus der Tasche zieht. Rüdiger kann den Elitekrieger mit einem Heiltrank o.ä. ausrüsten, sodass dieser im Überfall eines potenziellen Konkurrenten seinen Herrscher unterstützen kann. Um seinen Herrschaftsanspruch zu erneuern (was wöchentlich fällig ist, ansonsten wird der Herrscherposten vakant) muss Rüdiger einen Gladiatorenkampf für seine Orkuntertanen veranstalten, für den Rüdiger natürlich Material und Zeit investieren muss. Für jeden Tag, an dem Rüdiger Shul'Tek beherrscht, erhält er eine gewisse Anzahl Herrschaftspunnkte, die in seinem Profil und auf der Spielerliste angezeigt werden. Für Meilensteine erhält er besondere Items, wie einen Knochenmantel nach vier Wochen Herrschaft, eine Halskette aus Daumen nach drei Monaten und einen Ork-Schrumpfkopf nach sechs Monaten usw., die im Anwesen auf seinem Profil zu sehen sind. Hier zeigt sich ein wichtiger Aspekt des Herrschaftssystems: Es ist für Nicht-Teilnehmer nicht invasiv. Ihr Spielerlebnis wird nicht durch Nicht-Teilnahme verschlechtert. Ein Verlust von einem Goldstück ist irrelevant für den einzelnen Spieler.

Für andere Kampfgebiete kann und muss das natürlich angepasst werden. Ich habe dazu hier ein paar kleine Ideen für kleinere Kampfgebiete zusammengetragen: achtung, link


Die Möglichkeiten sind endlos. Wer für eine gewisse Zeit für Ordnung in einem Gebiet auf der Weltkarte sorgt, wird von Galveen mit kleinen Geschenken entlohnt, oder erhält einen Geheimtipp vom Wirt (der den Spieler zu einem positiven Zwischenereignis führen kann, aber nicht immer muss).


Der Wettbewerb im Herrschaftssystem existiert exklusiv vom "herkömmlichen" Spielalltag. Die Buffs sind klein genug, damit Teilnehmer am Herrschaftssystem keine zu signifikaten Vorteile gegenüber Nichtteilnehmern genießen.


Das Herrschaftssystem kann wie oben erwähnt, auf Gilden ausgeweitet werden, die mit Hilfe der Gildenkriegsmechanik um Gebiete kämpfen. Dafür müsste die Gildenkriegsmechanik natürlich ein wenig modernisiert werden. Dass Gilden sich aber um Gebiete streiten, bedeutet, dass es endlich echte Konkurrenz gibt. Große, alte Titanen wie AoN oder BOLT können endlich mal ihr ganzes eingestaubtes Lager und ihre dicken, über Jahre angehäuften Inventare in einen Gildenkrieg werfen und sich mal richtig auf die Mütze geben. Herrschaftshandlungen, gebietsspezifische Vorteile sowie Herrschaftspunkte werden auf den Gildenrahmen hochskaliert.

Einige wichtige Schlusspunkte:

1. Die Teilnahme an Territorien-Konflikten macht für Power-Gamer und engagierte Spieler Spaß.

2. Die Nicht-Teilnahme wirft niemanden zurück und niemand verpasst riesige Haufen Gold und Beute, nur weil er sich nicht in Konflikte und Kleinkriege hineinziehen lässt. Weniger aktive Spieler erleben durch die Implementierung des Herrschaftssystems keine große Veränderung in ihrem Spielalltag.

3. Für die Herrschaft in einem Gebiet kommt nur in Frage, wer in einer gewissen Level-Spanne ist (Anlehnung an den Gruppenkampf)

4. Spezielle Kampfgebiete (wie Tenar, der Goldene Turm etc.) sind vom Herrschaftssystem ausgeschlossen, damit, wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, der normale Spielalltag nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

Dieses System bietet neuen wie alten Spielern die Möglichkeit, die Welt von Arthoria im Gewand einer neuen Herausforderung zu erleben, Inventare voller unbenutzter Gegenstände können im Rahmen der Eroberungen oder Herrschaftshandlungen aufgeräumt und einem Nutzen zugeführt werden, Konkurrenz und Zusammenarbeit werden gefördert, und selbst neue Spieler können an einer echten Community-Dynamik teilnehmen.

Offline MajinPiccolo

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Antw:Die streitenden Königreiche
« Antwort #1 am: 20. August 2018, 08:50:18 »
Hallo,

erstmal positiv, dass du dir so viel Mühe gemacht hast ein Konzept zu erarbeiten, auch wenn es wie du es sogar betonst sehr powergamerlastig ist. Vermutlich liegt daran auch der Haken, dass du nicht weitergedacht hast. Was passiert denn, wenn jetzt Sparta oder Wara Anspruch auf jedes KG erheben? Es wird dann ziemlich schwierig dort im Einzelkampf voranzukommen, speziell für Rüdiger auf Level 11. Als Gilde wäre es vielleicht mit starken Kämpfern möglich, aber dann hätten wir auch da wieder das Problem, wer denn die Allerstärksten noch vom Thron hauen soll. Also eher nein... denn vermutlich wäre am Ende wieder ein Level-Cap nötig... dann gäbs eventuell die Vorschläge in mehreren Level-Bereichen mehrere Herrscher zuzulassen etc. pp. Das wäre ein verdammt aufwendiger Rattenschwanz, der sich da ziehen würde. Ich halte das nur sehr schwer für soweit umsetzbar, dass tatsächlich jeder Spieler etwas davon hat.

Xeri hat eigentlich ein paar gute und frische Konzepte vorliegen... er muss sich nur dazu äußern und sagen, welche tatsächlich umsetzbar sind.




Offline Penthesilea

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Antw:Die streitenden Königreiche
« Antwort #2 am: 20. August 2018, 10:34:48 »
@ MP:
Wenn ich es richtig verstanden habe, würden die Kampf-/Herrschaftsgebiete nach Leveln aufgeteilt, so dass die Top 10 Spieler oder Gilden beispielsweise nichts auf dem Friefhof  oder in Tul'Rak verloren hätten.

Allgemein:
Die Idee hat irgendwie was... Aber ich stelle es mir wahsninnig kompliziert vor, sie programmiertechnisch um- und in Arthoria einzusetzen.
Dazu kommt, dass ich mir nicht sicher bin, ob sie mir rp-technisch für uns gefällt. Wir sind bildungshungrige, ehrgeizige Magier, welche die Kampfgebiete aufsuchen, um ihre Zauber zu üben und weil sie, materiell betrachtet, davon leben. Darüber hinaus ist Arthoria, abgesehen von den Überfällen, eher ein Spiel, das dem Teamgeist anspricht: Schreinkampf, Phasendrache, Gildenmonster, Gildenkriege, Gruppenkämpfe. Das würde sich dann doch drastisch ändern, wenn einzelne Spieler künftig um die Vorherrschaft in einem Gebiet streiten würden.
Angenommen, man sieht davon ab und beschränkt die neuen Features auf die Gilden, stellt sich ein nächstes Problem: Wie würde man die Kampf- oder Herrschaftsgebiete einer Gilde zuordnen? Nach EP-Schnitt? Nach Anzahl der Mitglieder? Das würde unter Umständen die "Kleinen" oder die "ganz Großen" von den Aktionen dort ausschließen.
Auch sehe ich das Verhältnis Spieler (Gilden) zu Kampfgebieten etwas unausgeglichen. Es kämen also nur wenige in den Genuss der Vorteile, die es mit sich bringt, ein Gebiet zu beherrschen.

Fazit: Die Idee klingt für mich spannend und reizvoll, aber ich würde mir einen solchen Spielmodus nicht permanent für uns wünschen. Aber als großes Event, vielleicht mal über einen Monat, könnte ich mir etwas in der Art sehr gut vorstellen.
Wo ein Wille ist, da ist auch ein Problem.

Offline MajinPiccolo

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Antw:Die streitenden Königreiche
« Antwort #3 am: 20. August 2018, 11:41:11 »
Okay, das würde aber natürlich auch heißen, dass Xeri das irgendwie so programmieren müsste, dass die Großen weiterhin in die kleinen Gebiete können (was der ein oder andere ja gerne tut, z.B. beim Frostsee), dann aber wieder nicht für eben jenen Herrschaftskampf im Gebiet berücksichtigt werden. Im Endeffekt logischerweise wie du es auch schon gesagt hast, auf alle Kampfgebiete hochgerechnet ein Riesenaufwand.




Offline MeisterRobbe

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Antw:Die streitenden Königreiche
« Antwort #4 am: 20. August 2018, 12:26:26 »
Vermutlich liegt daran auch der Haken, dass du nicht weitergedacht hast. Was passiert denn, wenn jetzt Sparta oder Wara Anspruch auf jedes KG erheben? Es wird dann ziemlich schwierig dort im Einzelkampf voranzukommen, speziell für Rüdiger auf Level 11.

Wer lesen kann, spart sich Geplänkel:

Zitat
3. Für die Herrschaft in einem Gebiet kommt nur in Frage, wer in einer gewissen Level-Spanne ist (Anlehnung an den Gruppenkampf)

Also eher nein... denn vermutlich wäre am Ende wieder ein Level-Cap nötig... dann gäbs eventuell die Vorschläge in mehreren Level-Bereichen mehrere Herrscher zuzulassen etc. pp. Das wäre ein verdammt aufwendiger Rattenschwanz, der sich da ziehen würde. Ich halte das nur sehr schwer für soweit umsetzbar, dass tatsächlich jeder Spieler etwas davon hat.

Nicht mehrere Herrscher pro Level-Bereich. Nur ein Herrscher, der auch global sichtbar ist.

Wie verhindert man, dass Wara oder Sparta ein Gebiet die ganze Zeit beherrschen? An Xeris Stelle hat er die Möglichkeit, die Erneuerung der Herrschaftsansprüche graduell, Woche um Woche, in ihrem Material- & Zeitaufwand hochzuschrauben.

Ich weiß, Spieler werden hier immer unterschätzt, aber es gibt garantiert ambitionierte Leute, die eine Wara o.ä. im Überfall mit ein paar Steroiden umhauen können und wollen. Man ziehe hier zur Anschaulichkeit nur LaFlor heran, die in ihrem ersten oder zweiten SK fünfstellige Schadenszahlen erreicht hat. Nur weil du dir die Mühe nicht machen würdest, MP, heißt das nicht, dass es nicht noch ein paar Spieler mit Blut und Leidenschaft in Arthoria gibt.

Zitat
Xeri hat eigentlich ein paar gute und frische Konzepte vorliegen... er muss sich nur dazu äußern und sagen, welche tatsächlich umsetzbar sind.

Die überbordende Content-Breite und nicht-existente Content-Tiefe in Arthoria lässt darauf schließen, dass Xeri sich in der Regel für Konzepte entscheidet, die wenig Aufwand darstellen. Seinen verbleibenden vierhundert Hanseln eine spielerische Herausforderung zu bieten, nimmt da keinen Stellenwert ein.


Dazu kommt, dass ich mir nicht sicher bin, ob sie mir rp-technisch für uns gefällt. Wir sind bildungshungrige, ehrgeizige Magier, welche die Kampfgebiete aufsuchen, um ihre Zauber zu üben und weil sie, materiell betrachtet, davon leben.

Sofern sie Herrscher eines Gebietes sind, müssen sie nicht mehr von dem Loot und Gold leben, eben weil sie im Chefsessel sitzen ;) In einer Welt, in der altes Leder mehr Gold kostet als eine ganze Mithrilrüstung kann man alles rp-technisch rechtfertigen. Da an der Lore hinter Arthoria gefühlt 300 Menschen mitgearbeitet haben, brauch mir niemand mit der "kongruenten Hintergrundgeschichte" kommen, denn kongruent ist sie nicht. Sie ist ein Flickenteppich.



Zitat
Darüber hinaus ist Arthoria, abgesehen von den Überfällen, eher ein Spiel, das dem Teamgeist anspricht: Schreinkampf, Phasendrache, Gildenmonster, Gildenkriege, Gruppenkämpfe. Das würde sich dann doch drastisch ändern, wenn einzelne Spieler künftig um die Vorherrschaft in einem Gebiet streiten würden.
Angenommen, man sieht davon ab und beschränkt die neuen Features auf die Gilden, stellt sich ein nächstes Problem: Wie würde man die Kampf- oder Herrschaftsgebiete einer Gilde zuordnen? Nach EP-Schnitt? Nach Anzahl der Mitglieder? Das würde unter Umständen die "Kleinen" oder die "ganz Großen" von den Aktionen dort ausschließen.
Auch sehe ich das Verhältnis Spieler (Gilden) zu Kampfgebieten etwas unausgeglichen. Es kämen also nur wenige in den Genuss der Vorteile, die es mit sich bringt, ein Gebiet zu beherrschen.


Das Gilden untereinander um Gebiete konkurrieren, sorgt ja für Teamgeist - IN den Gilden ;)
Der Vorschlag ist natürlich durch mehrere Iterationen gelaufen, und eine davon beinhaltete einen Gildenrat, in dem die Herrscher für ein Gebiet sitzen, und dort müssten dann mindestens zwei Spieler in der Level-Spanne des Gebiets das beherrscht werden soll anwesend sein. Hier liegt die Last des Balancing tatsächlich an Xeri, außer natürlich er lässt sich nach 10 Jahren "Entwicklung" mal substanziell reinreden. Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber reimt sich, also würde ich mal vermuten, dass es dazu nicht kommen wird.

Nochmal zum Thema Kampfgebiete besuchen:

Wenn Rüdiger über den Frostsee herrscht, kann trotzdem jeder weiterhin das Gebiet betreten. Außer Rüdiger selbst.

Folgendes habe ich nicht nochmal extra geschrieben, weil ich es für selbstverständlich hielt: Gilden können keine Gebiete von Spielern abluchsen und anders herum.
Gilden können Gebiete von anderen Gilden abluchsen (mit Gildenkriegen, deren Termine dann tatsächlich mal eingehalten werden müssen - wer das als Gilde nicht kann oder will kann eben nicht am Herrschaftssystem teilnehmen) oder die Herrschaft über Gebiete übernehmen, die unbesetzt sind. Spieler können die Herrschaft über Gebiete bloß von anderen Spielern übernehmen oder sich unbesetzte Gebiete schnappen.
« Letzte Änderung: 20. August 2018, 12:29:03 von MeisterRobbe »

Offline MajinPiccolo

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Antw:Die streitenden Königreiche
« Antwort #5 am: 20. August 2018, 15:19:47 »
Zumindest weiß ich jetzt aus welcher Ecke das kommt. Allein dein Tonfall und die Art wie du hier über die Community redest... nun, es kommt mir bekannt vor.
Lass dir mal von den Hanseln, die hier das Spiel mit Leben füllen (ganz ohne Powergamer-Ambitionen) sagen, dass deine Idee zu aufwendig zum Programmieren sein dürfte. Da du ja selber schon Zweifel daran hegst, dass Xeri deine Ideen bedient (zurecht wie ich finde, denn er muss nicht immer dem Prinzip Kritik-Kritik-Kritik bis er weint und Xeri nachgibt folgen). Zumal frage ich mich sowieso, warum ihr nicht mit euren Originalaccounts antretet und Rückgrat zeigt, sondern immer neue Accounts anlegt und ins selbe Horn stösst. Ob es davon besser wird, wage ich zu bezweifeln.

Du redest von Content-Tiefe, stellst aber ein Prinzip dar, das auf Powergamer ausgelegt ist (wie du so selbst so schön betont hast). Tiefe entsteht tatsächlich auch nur dann, wenn sich Spieler darauf einlassen. Die Ausweitung des Gruppenkampfes war etwas Tolles für die Gemeinschaft. Die Ideen, die du und andere aus der Truppe zuletzt hier präsentiert haben zielt eher darauf aus, jene zu belohnen, die Powergaming betreiben. Je länger jemand das KG hält umso mehr (kleine) Belohnungen bekommt er... blabla... alles um den Powergamer zu bevorteilen. Wie wäre es mal mit einer tatsächlich originellen Idee, von der jeder was hat und nicht nur DER Spieler (genannt Powergamer).

Komplett zerreissen möchte ich das Konzept ja nicht, weil ich durchaus sehe, dass sich zumindest erstmal Gedanken gemacht wurden. Aber es wäre wirklich wundervoll, wenn ihr es einfach mal unterlassen könntet jene Spieler, die hier das Herz und die Seele des Spiels sind regelmässig in euren Vorschlägen mit zu beleidigen. Denn am Ende urteilen doch die meisten dieser sogenannten Hansel hier über deinen Vorschlag. ;-)




Offline MeisterRobbe

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Antw:Die streitenden Königreiche
« Antwort #6 am: 20. August 2018, 17:10:41 »
Du, der Account hier ist Jahre alt und noch zugehörig zu einem Ingame-Account den ich vor 4(? möglicherweise auch mehr) Jahren bespielt habe. Hier einen neuen Account zu machen, nur um Xeris Designphilosophie anzuprangern - dafür ist mir meine Zeit zu lieb. Das habe ich zwei, drei Male im Chat gemacht, soweit gebe ich dir Recht. Du sprichst die ganze Zeit von "Ihr" und "Eure Ecke". Ich vermute mal, deine Einschätzung, um wen es sich hier handelt oder mit wem ich sonst im Spiel Kontakt habe, ist etwas daneben, weil ich bis auf drei Rückfragen mit anderen Spielern diese Sache alleine ausgekocht habe.

Ich kanns nur nochmal betonen, weil ichs nicht deutlich genug formuliert habe: Je länger man ein Gebiet hält, desto schwieriger wird es, den Herrschaftsanspruch zu erneuern, desto einfacher wird es für Konkurrenten, zuzuschlagen. Herrschaftshandlungen müssen periodisch wiederholt werden, ansonsten kann sich jemand anderes in den Schrebergarten setzen.

Ich bin selber kein Powergamer. Ich hätte selbst nicht genug Zeit das System in voller Tiefe zu bespielen. Was ich hier erreichen wollte, ist dass die ganzen roten Lämpchen, besonders in den Top 100, mal wieder grün werden. Regelmäßig. Das Spiel liegt mir am Herzen, und es verdient mehr Spieler.

Jemand, der täglich den Weg in den Browser findet, ist nicht gleich ein Powergamer, er spielt einfach nur das Spiel. Er beteiligt sich am Spiel, er belebt den Chat. Die minutiös zusammengesammelten Questtexte und Bücher in der Bibliothek kann man auch nur zwei, drei Mal lesen. Die meisten Leute schätzen die aktiven Ecken in den Gilden.

EDIT: Auch das Herrschaftssystem kann natürlich mit solchen Texten, zB. amüsanter Trivia über das entsprechende Gebiet, übersäht werden. Da haben die Schreiberlinge unter uns mal wieder was zu tun.

EDIT: Besonders kleine und neue Spieler haben dann einen Grund mehr, sich bei Arthoria wieder einzuloggen: Rüdiger muss am Montag nochmal in den Goblinwald und seinen Herrschaftsanspruch erneuern, indem er den Goblins Guljakbeeren für ihre Nachkommen zur Verfügung stellt.

Aber du hast Recht, wieso Spieler unterstützen, die sich täglich einloggen, Herzblut, Zeit und Leidenschaft aufopfern? Dann halten wir die Decke für die Spielkompetenz schön niedrig, gestalten die Spielmechaniken schön unverbindlich, damit es schön viele Accountleichen auf der Spielerliste gibt ;)


Gibts denn noch Einwürfe, Vorschläge et cetera, die sich nicht auf Andreas herunterkochen lassen?
« Letzte Änderung: 20. August 2018, 17:17:55 von MeisterRobbe »

Offline MajinPiccolo

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Antw:Die streitenden Königreiche
« Antwort #7 am: 20. August 2018, 18:08:47 »
Verzeih mir, ich hab nur Schema F gesehen... jemand kommt ohne viele Beiträge rein, behauptet ja seit Jahren die Defizite des Spiels zu kennen und zu beobachten, startet seinen Vorschlag damit, dass er dem Betreiber eine reinwürgt und die Community beleidigt und fordert dann, dass seinem Vorschlag unbedingt Gehör geliehen wird... da hab ich mich extrem blenden lassen. Das entschuldigt natürlich deine Hansel-Sprüche gegen 400 oder mehr Leute. Und wie ich sehe bildest du dich auch mit klassischen Videos ungemein weiter. :-D

Zitat
Was ich hier erreichen wollte, ist dass die ganzen roten Lämpchen, besonders in den Top 100, mal wieder grün werden. Regelmäßig. Das Spiel liegt mir am Herzen, und es verdient mehr Spieler.

Zumindest darin sind wir uns einig. Wie ich schon sagte, glaube ich nicht, dass es an Konzepten mangelt. Man kann viele Spieler mit simplen Neuerungen wieder öfter online bekommen... das Hauptproblem ist die Umsetzung. Wenn man Xeri ca. einmal im Halbjahr im Spiel sieht (und nicht Galveen, der kann auch übernommen werden), ist es schwierig überhaupt irgendwas umzusetzen. Da erinner ich mich gerne an die Zeiten, wo es Mittwoch ein kleines und Samstag ein großes Update gab... lange her. :-D

Zitat
Aber du hast Recht, wieso Spieler unterstützen, die sich täglich einloggen, Herzblut, Zeit und Leidenschaft aufopfern? Dann halten wir die Decke für die Spielkompetenz schön niedrig, gestalten die Spielmechaniken schön unverbindlich, damit es schön viele Accountleichen auf der Spielerliste gibt.

Hattest du nicht eben jene Spieler als Hansel bezeichnet? Oder redest du jetzt von den paar Powergamern der letzten Monate? Da würde ich nicht von Herzblut reden, denn die loggen sich nur ein um selbst voranzukommen.
An guten Konzepten mangelt es definitiv nicht. Ich hab schon bessere Vorschläge als diesen hier gesehen und mich für deinen Geschmack vielleicht gleich etwas zu kritisch ausgedrückt. Manche können mit sowas leben, heutzutage jedoch immer seltener. Was mich hier an dem Ganzen stört sind einfach die Beleidigungen... und noch mehr, dass man merkt, dass da kein bisschen Einsicht hinter dem Account zu existieren scheint, dass man Diskussionen nicht auf diese Weise beginnt, führt und leitet.




Offline MadianOvidas

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Antw:Die streitenden Königreiche
« Antwort #8 am: 21. August 2018, 08:41:27 »
Grundsätzlich hast du recht, Neues würde dem Spiel gut tun. Und ab und zu kommt ja auch was neues wie z. B. der Gruppenkampf aber die Idee mit den Herrschaftsgebieten passt meiner Meinung nach vom Konzept nicht hier her.. warum sollen wir ein Anwesen in Elteran haben wenn wir doch über eine Festung Herschen? etc. .. was ich mir wünschen würde wären mehr Zauber, mehr Kampfgebiete, mehr Rezept etc. es gibt schon vieles was man so machen kann in Arthoria aber von allem dann über die ca. 60 lvl gesehen zu wenig.. ab lvl 30+ könnte es locker 10 mehr KG's mit Monstern etc geben + mehr Zaubervarianten + neue Rezepte etc.. lieber das was da ist mehr vertiefen als immer ne neue Baustelle auf zu machen... mMn. :)

Offline TheLightPrince

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Antw:Die streitenden Königreiche
« Antwort #9 am: 21. August 2018, 23:26:11 »
Ich machs mal kurz: Ich finde die Idee prinzipiell gut. Ich habe auch kein Problem damit, soetwas in Arthoria zu haben. Ob ich es Herrschaft nenen würde, etc ist ja was anderes. Wenn es besser ins Konzept passt ist es eben ein Wettbewerb unter den Magiern um ihre Techniken, Zauber und Strategien unter echten Bedingungen zu testen. Ein ewig dauerndes Turnier quasi. Ich finde, dass passt schon zu den Magiern welche wir in Arthoria verkörpern. Nicht zu allen... aber es müssen ja auch nicht alle Teilnehmen. Auch mit kleinen Belohnungen finde ich nicht schlimm. Dann hat ein Powergamer eben nen kleinen Vorteil. Solange der Balanced ist... wieso nicht. Wichtig nur: Es darf auf keinen Fall zum Muss werden. Ich will nicht auf einmal gezwungen sein 24 Stunden online zu sein, weil ich Gegenstand xyz nur daher bekomme. Aber ein Wettbewerb für die ehrgeizigeren Magier unter uns. Die genauen Konditionen, wie man ein Gebiet übernimmt, etc... ok. schaut man sich eben im Zweifel nochmal an. Darum geht es ja nicht. Ich finde es eine gute Idee, die man durchaus beachten sollte.

Es gibt nur ein großes Gegenargument aus meiner Sicht: Es ist ein immenser Aufwand das zu implementieren, zu balancen, etc. Ich prophezeie mal dass das auch der Knackpunkt werden wird. Dafür sind Eingriffe in fast jeden Aspekt von Arthoria nötig und Arthorias Code-Base ist... nicht so pralle^^ Es ist ein gewachsenes Projekt, welches nicht einfach zu erweitern ist und dazu kommt, dass Xeridar, wie den meisten bekannt sein dürfte, einfach auch nicht mehr die Zeit für Arthoria hat, die er evtl. gerne dafür hätte.

Aber ansonsten finde ich den Grundvorschlag echt gut.

Lg TLP

PS: Ein Problem, was ich nur auch sehe: Wie verhindern, dass jemand das Gebiet die ganze Zeit hält. Ja ich habe gelesen was du oben geschrieben hast, aber dann wechseln sich eben die zwei Stärksten immer ab. oder ähnliches. Ich kenne ähnliche konzepte aus anderen Spielen und dort war es in der Regel immer so, dass sich eine Gilde durchgesetzt hat und hatte dann eben das Gebiet für quasi immer. Da müsste eine richtig gute Idee her, damit das funktioniert.

EDIT: Achso und bevor ich es vergesse: Lasst mal das gegenseitige "haten". Und zwar Beide. Die Stimmung hier im Forum in diesen Threads nimmt eine immer nervigere Stimmung an. MeisterRobbe: Geh nicht auf Xeri und die anderen Spieler los; Das ist sicher nicht förderlich. MP mach nicht den TE an, auch wenn du dich angegriffen fühlst. Lasst uns doch mal versuchen Vorschläge konstruktiv zu diskutieren ohne in bashen, haten und persönliche Angriffe abzurutschen. Ansonsten ist hier ratzfatz dicht. Sowas brauchen wir hier meiner Meinung nach einfach nicht.
« Letzte Änderung: 21. August 2018, 23:32:16 von TheLightPrince »
WINGED GODS