Autor Thema: Forenwettbewerb: Elterans Berühmtheiten (Teil 1)  (Gelesen 6848 mal)

Offline Philos

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Antw:Forenwettbewerb: Elterans Berühmtheiten (Teil 1)
« Antwort #15 am: 05. Oktober 2014, 10:43:15 »
Beitrag zu Jukal, dem Alchemistenlehrling
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Von dem Alchemistenlehrling Jukal,
Gesammelt und aufgeschrieben von Philos,
Magier und Kämpfer des Curulum,
Zu Elteran


Elteran, meine Heimatstadt, ist eine Stadt der Tausend Menschen und Tausend Handwerke. Nicht nur Magier tummeln sich hier, sondern auch Kleiderhändler, Kräuterhexen, Winzer, Stabmacher, Juweliere und vieles, vieles mehr. Tatsächlich wage ich es, Elteran als die bei weitem größte Handelsstadt in der ganzen Umgebung anzupreisen, und ich scheue mich nicht, diese Behauptung auszusprechen.

Wo also so viele verschiedene Handwerke aufeinandertreffen, muss es auch Alchemisten geben; und wo es alte, eigenbrötlerische Alchemisten gibt, muss es auch deren Lehrlinge geben, denen sie meist brummelnd und mit wenig Freude ihr Wissen und ihre Fähigkeiten weitergeben, auf dass ihr Geschäft auch nach dem Tode bestehen bleibt. Einer unter ihnen, und wohl der bekannteste Alchemistenlehrling in ganz Elteran, wird Jukal genannt.
Auch ich hatte schon das zweifelhafte Vergnügen, mich mit Jukal zu unterhalten. Ein Jungspund ist er, und wie alle in seinem Alter von Eifer und Hast durchsetzt; keine ruhige Minute scheint er zu haben aus Furcht davor, eine seiner Alchemistenprüfungen nicht zu bestehen, und so sucht er regelmäßig – nun, eigentlich immer – die Hilfe von fähigen Magiern, die sich nicht zuletzt wegen ihrer Berufung und den großen Vorteilen eines gut geführten Tränkekoffers mit der Alchemie besonders gut auskennen. Und er löchert diese Magier mit Fragen und Fragen und noch mehr Fragen, bis sie ihm Antworten geben; und sind diese Antworten falsch, so kommt er gleich zurück gerannt und löchert die Magier noch mehr. Wahrlich, auch wenn seine ständige Fragerei manchmal die Nerven eines jeden fast zum Reißen bringen mögen, so mangelt es ihm keinesfalls an Hartnäckigkeit, um seine Ausbildung zu bestehen.

Was ich über Jukal abgesehen von seiner Ausbildung weiß, will ich nun in den folgenden Zeilen erläutern. Ich erzähle aus meinen eigenen Erinnerungen, und ich sprach mit vielen in seiner Nachbarschaft, obgleich nicht mit seinen Eltern, die bereits verstorben sind; möge Curulum ihnen ihren Platz in seinem Chaos zugewiesen haben.

Jukal war demnach schon als kleiner Knabe recht aufgeweckt und interessiert an allem, das Krach machte. Seine Eltern, Jarlek und Annika, besaßen einen gut sortierten Kräuterladen und verkauften ihre Ware an jeden, der sie benötigte; und wenn sie nicht aufpassten, stibitzte Jukal einige Kräuter, mahlte sie zu feinem Staub, warf alles zusammen mit jeglichen Säuren, derer er habhaft werden konnte, in eine Phiole, verkorkte sie und ließ sie durch die Luft segeln. Wenn die Phiole aufkam, waren die häufig vorkommenden Explosionen meist in der ganzen Stadt zu hören; und viele Leute prophezeiten, dass er einmal ein großer Alchemist werden würde, sollte er sich nicht vorher in einem seiner Experimente selbst in die Luft sprengen. Obgleich seine Eltern bemüht waren, ihm zuvorzukommen, so schien es Jukal doch jedes Mal zu bewerkstelligen, neue Zutaten für seine kleinen Bomben herbeizuschaffen, und nach jedem Knall hörte man das vergnügte und entzückte Lachen des kleinen Jungen.

Eines Nachts – und bis heute weiß niemand, wie es kam – wurden die Straßen Elterans von einem Knall durchrollt, so laut, als würden gleichzeitig unzählige Blitze in allen Ecken und Enden einschlagen; und Feuer brach aus, und ein guter Teil der Stadt wurde in arge Mitleidenschaft gezogen. Der Ursprung des Feuers war, wie viele schon vermutet hatten, das Haus von Jarlek und Annika; von beiden fehlte jede Spur. Lediglich Jukal lag vor dem Haus, von einer blutenden Wunde am Kopf und einem gebrochenen Arm abgesehen äußerlich völlig unversehrt. Das Haus selbst sah aus, als hätte eine Meute wilder Kentauren darin gewütet, so zerstört waren Möbel, Waren und Wände; und als der Morgen dämmerte, stürzte der Bau in sich zusammen, als wäre er seines Daseins überdrüssig, und begrub alles unter sich, was jemals zum Lösen des Rätsels hätte beitragen können.

Auch ich war in jener Nacht zugegen, und obwohl viele Stimmen brüllten, dass es ein weiteres Experiment von Jukal hatte sein müssen, zweifele ich daran, denn Jukal lag inmitten von Glasscherben, die von einem Fenster im oberen Stock des Hauses stammten. Der Knabe war zu diesem Zeitpunkt schon älter und aus seiner allzu unvorsichtigen Phase hinausgewachsen, und er hätte wohl nicht so unvorsichtig etwas Gefährliches durch den Raum geworfen, dass es ihn aus seinem eigenen Fenster hinausgeschleudert hätte.

Man erzählte mir später, dass Jukal sich nach seinem Erwachen an nichts mehr erinnern konnte; tatsächlich war ihm nur noch sein Name geläufig, und auch sein Drang und Wissenshunger zur Alchemie hatte nicht gelitten. Alles andere war wie aus seinem Kopf gestohlen, und nicht einmal das Zeigen der Ruinen seines ehemaligen Zuhauses konnte etwas daran ändern. Auch deshalb bleibt es ein Geheimnis, was in jener grausamen Nacht geschah.

Seltsamerweise schien sich Jukal nicht damit aufzuhalten, nach alten Erinnerungen zu suchen; stattdessen bewarb er sich umgehend bei jedem Alchemisten der Stadt, und tatsächlich fand sich einer, der alt und verrückt genug war, den Knaben bei sich aufzunehmen und ihm das Handwerk ordentlich beizubringen. Und so wurde Jukal zu dem heiteren, hastigen und eifrigen Jungen, den heute jeder in Elteran kennt und dem jeder mit einem gewissen Maß an Sorge und, wenn man die Geschichte kennt, Mitleid gegenüber tritt.

Das Wundersamste ist, dass, obgleich Jukal von dem grausamen Tod seiner Eltern erzählt wird, er nur immerzu lächelt und mit den Schultern zuckt, und manchmal erwidert: »Das war ein anderes Leben, und nicht das meine«, um sich dann zu entschuldigen und seiner Arbeit zuzuwenden. Und somit reiht sich der Alchemistenlehrling in die Zahl der Bürger Elterans ein, die geheimnisumwoben bleiben und damit vielleicht den Reiz dieser großen, seltsamen Stadt ausmachen.
« Letzte Änderung: 05. Oktober 2014, 17:37:06 von Philos »

Offline Weltlin

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Antw:Forenwettbewerb: Elterans Berühmtheiten (Teil 1)
« Antwort #16 am: 05. Oktober 2014, 15:53:51 »
Hentaria

Dies, werter Freund, ist das Haus von Hentaria und soeben hast du auch seine Besitzerin hineingehen sehen. Eine bemerkenswerte Dame, auch in so einer bemerkenswerten Stadt wie Elteran. Hentaria stammt nicht von hier, aber das ist nichts außergewöhnliches in Elteran. Viele seiner Einwohner standen eines Tages vor den Toren und begehrten von den Stadtwachen Einlass mit mehr oder weniger guten Geschichten. Auch mehr oder weniger gut erfundenen. Holgar, der lange Jahre Stadtwächter gewesen war, bis er zu alt dafür wurde und ihm die Stadtoberen als Dank für seine Dienste eine kleines Altersauskommen gewährten, hat mir erzählt, Hentaria wäre damals von ihm eingelassen worden. Sie wäre das Kind einer Händlerfamilie in einer fernen großen Stadt.  Ihr Vater wäre misstrauisch geworden, als sie um einiges langsamer erwachsen geworden wäre als üblich und  hätte dann ihre Mutter einem scharfen Verhör unterzogen. Nunja, es hätte sich herausgestellt, sie wäre das Ergebnis einer …. hmmm … Liaison ihrer Mutter mit einem durch reisenden Hochelben gewesen. Sie wäre dann früh in die Fremde gezogen, von Ort zu Ort, und eines Tage hier gelandet. Wer hat denn so etwas schon gehört? Hochelben, die sich kaum einmal länger als unbedingt notwendig mit gewöhnlichen Menschen abgeben, sollen Kuckuckskinder hinterlassen? Andererseits, ich kenne Hentaria schon so lange und sie scheint nicht älter zu werden.
Jedenfalls hat sie wie die meisten dieser dahergelaufenen Magier in einer kleinen Hütte angefangen,  sie aber nicht zu einem dieser protzigen Anwesen ausgebaut, die sie dann noch „außergewöhnliches Palais“, „prunkvolles Palais“ oder „großzügige Residenz“ nennen. Sicher, es ist größer und ansehnlicher geworden mit den Jahren, aber nie so protzig wie diese Magierresidenzen. Sie hat Zimmer für durchreisende Händler seltsame Dinge aus fremden Ländern bringen und ihre kostbaren Waren nicht  Gefahr des Veschwunden-werdens in eine normalen Taverne aussetzen wollen . Besuche dieser Art habe sich bald nach ihrer Ankunft eingestellt. Die  Magier sind ganz begierig nach diesen Dingen. Sie bringen ihr dafür andere seltene und seltsame Dinge, die sie bei ihren Kämpfen erbeutet haben. Eine Art Tauschhandel. Die anderen Stadtbewohner kaufen bei ihr lieber mit barer Münze ein. Es will ja nicht ein jeder mit schrecklichen Monstern kämpfen, um ein paar ihrer Waren erwerben zu können. Ich habe von ihr ein Teekanne, in der der Tee nur langsam kälter wird. Sie war nicht gerade billig, aber warmer Tee den ganzen Tag lang ist herrlich.
Wenn du den Hof betrittst, meinst du dich in einer anderen Welt wieder zu finden. Etliche ihrer Schätze, die nicht wetterempfindlich sind, hat sie auf Tischen aufgeschlichtet und an die Hauswände gehängt. Und der Rest ist in einem Teil des Hauses, der dem Verkauf dient wirkungsvoll untergebracht. Ein Wunderland.  Lasse dir aber nicht einfallen, es einmal bei Nacht zu besuchen der darin gelagerten Waren und Schätze wegen. Hentaria hat sich manche ihrer Waren auch dadurch zahlen lassen, dass Magier das grösser werdende Haus mit Zaubern und Fallen geschützt haben. Und auch Rimund soll dabei seine Finger im Spiel gehabt habe. Seitdem es einige seltsame Unfälle geben hat, machen die hiesigen Diebe und sonstiges lichtscheues Gesindel einen weiten Bogen dieses Haus.
Hentaria selbst? Wie ich schon sagte, kenne ich sie schon seit langen Jahren. Die Geschichte von Holgar, dem alten Stadtwächter ist schon wahr. Ich weiß noch etliches anderes über sie. Von ihr selbst. Aber, was einem in Freundschaft anvertraut wird, soll man nicht leichtfertig weiter erzählen, wenn einem die Freundschaft etwas wert ist. Also wirst du von mir nicht mehr erfahren, als das was ich dir soeben erzählt habe. Begnüge dich damit und lass dir von mir mit eine Tasse köstlichen Kureltees den Durst stillen, wenn schon nicht dein Wissensdurst gestillt ist.

Offline Windninja

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Rimund, der Rätselmeister
« Antwort #17 am: 05. Oktober 2014, 16:23:09 »
Rimund, der Rätselmeister

Ihr betretet die Taverne und seht in eine Ecke einen jungen Mann mit kurzen, dunkel braunen Haaren sitzen. Um ihn herum versammeln sich viele Leute, anscheinend will er was etwas erzählen. Ihr holt euch beim Wirt einen Guliakwein und gesellt euch zu der Menge.

Rimund: „Ich bin Rimund, wie die meisten wohl wissen. Viele Magier und nicht Magier fragen mich oft warum ich die ganzen Rätzel mache. Daher wollte ich euch mal ein bissen von mir erzählen. Ich bin hier in Elteran aufgewachsen, zusammen mit meinen älteren Bruder Bernhardt. Unsere Mutter ist schon gestorben als wir noch klein waren. Da unser Vater fast den ganzen Tag über im Wald war, um da als Holzfäller Geld zu verdienen, wurden wir von unserer Großmutter Aufgezogen. Sie war sehr klug und gut im Schnitzen. Sie hat uns immer neue Spiele gezeigt und uns somit die Zeit vertrieben. Mein Bruder war immer besser als ich, obwohl wir stundenlang Tamoa gespielt haben, wurde seien Konzentration nicht schlechter.

Während der Schulzeit fingen wir dann auch an unsere eigenen Spiele und Rätsel zu bauen. Selbst bei meinen Eigenen Spielen hat mich mein Bruder fast immer geschlagen. Nur leider hat er dann angefangen nur noch um Geld zu spielen und hat die anderen ausgenommen. Einige Leute hatten eine Rätselgruppe gebildet, um besser zu werden als mein Bruder und das verlohende Geld zurück zu gewinnen. Die Meisen sind dann zu mir gekommen und wollten Tipps haben, um besser zu werden. Ihnen zu helfen hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich das zu meiner Berufung gemacht habe. Als er dann die Schule verlassen hat ist er mit einer Gauklerbande abgehauen und ich höre nur noch selten von ihm.
 
Ich habe angefangen Rätsel für Kinder zu entwerfen, die ihnen helfen sollen, in der Schule besser zu werden. Damit habe ich aber nicht sehr viel Geld verdient und wollte schon damit aufhören. Zum Glück kam es anders. Ich habe mit ein paar winzigen Kristallen experimentiert und festgestellt, dass die Kristalle über einer magisch aufgeladenen Stange anfangen zu schweben und an der Stange haften bleiben können. Voraussetzung ist das die Kristalle unterschiedliche magische Ladungen haben und in der richtigen reinfolge angelegt werden. Immer die schwächste Ladung zuerst und dann stärker werdend. Wenn man ein Kristall anlegt der Schwächer ist als einer der schon dran ist, schweben die Stärkeren wieder weg. Heutzutage kennt fast jeder das Spiel Krondall, welches ich nach dem Prinzip entwickelt habe. Als ich in der Taverne den Wirt, das Spiele vorgestellt habe war er nicht sehr begeistert, aber zum Glück fand eine andere Person meine Idee gut. Ein Kaufman war auch gerade in der Taverne und hat zugesehen wie ich dem Wirt das Spiel vorgestellt habe. Er hat mich dann gebeten ein Türschloss nach demselben Prinzip zu entwickeln und hat mich dafür gut bezahlt. Es hat sich dann schnell rumgesprochen das es eine neue Möglichkeit gibt für nicht Magier, ihre wertvollen Sachen zu schützen. Normale Schlösser können zu schnell geknackt werden und Magier zu bezahlen, die Türen mit Schutzzauber zu belegen, ist auch nicht gerade billig. Das Spiel Krondall wollte dann auch jeder spielen, da die winzigen Kristalle aber sehr teuer sind, kann sich nicht jeder das Spiel leisten. Ich habe den Wirt vorgeschlagen, Krondall für eine kleine Gebühr, in der Taverne Anzubieten. Im Gegensatz zum Spiel hat man beim Kristallschloss nur einen Versuch die richtige Zahlenfolge zu tippen. Danach dauert es 30 min bis man es wieder versuchen kann und so lange hat kein Dieb Zeit im Haus zu bleiben.

Durch diesen Kaufman sind mir Zwei gute Sachen auf einmal entgegengekommen. Erstens Verdiene ich durch den Schlösserbau genug Geld, das ich meiner Lieblingsbeschäftigung das Rätselerfinden nachgehen kann. Und Zweitens bin ich meiner Traumfrau begegnet. Kira die Tochter des Kaufmannes. Leider gibt es da nur ein Problem der Kaufman gestattet es mir nur dann seine Tochter zu heiraten, wenn ich das Familien Rätsel löse und daran Verzweifle ich nun schon fast 6 Monate.

Es ist ein Schieberätsel:
Mehrere verschiedengroße Steinblocke befinden sich in einem geschlossenen Raum mit nur einer Tür. Hinten in der Mitte ist ein großer Steinblock (4x4) mit einem Schatz drauf, den ich holen soll. Links und rechts davon ist je ein Steinblock (2x4), unter diesen Blocken ist jeweils noch ein Steinblock (2x4). In der Mitte unter dem großen Steinblock (4x4) sind ein Steinblock (4x2) und darunter eine freie Fläche (4x2). Die Reihe direkt vor mir besteht aus 4 kleinen Steinblöcken (2x2).
Mir bleibt nur die freie Fläche um alles mit Magie hin und her zu schieben, damit der großen Steinblock (4x4) zu mir bekommen. Aber ich schaffe es einfach nicht, obwohl ich mir eine Skizze gemacht habe, wo ich jede freie Minute drauf schaue.

So ich werde dann mal aufhören und nochmal mein Glück versuchen für leicht schaffe es ja heute. Viele Dank an die vielen zuhören und auf wiedersehen.“

Ihr seht wie Rimund die Taverne verlässt. Ihr geht zum Wirt um euren Guliakwein nachfüllen zu lassen und eine Runde Krondall zu spielen.

Windninja, 02.10.2014

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Hentaria, die Antiquitätenhändlerin
« Antwort #18 am: 05. Oktober 2014, 16:26:45 »
Hentaria, die Antiquitätenhändlerin

Ihr betretet die Taverne und seht in eine Ecke, eine runzelige alte Frau  mit langen grauen Haaren sitzen. Um ihn herum versammeln sich viele Leute, anscheinend will er was etwas erzählen. Ihr holt euch beim Wirt einen Guliakwein und gesellt euch zu der Menge.

Hentaria: „ Ich bin Hentaria, wie die meisten wohl wissen. Viele Magier und nicht Magier fragen mich oft wo ich die ganzen seltenen Waren her bekomme. Darum wollte ich euch mal ein bissen von mir erzählen. Ich bin in einen kleinen Dorf Östlich von Tuley-Gebirge aufgewachsen. Ich war schon immer von den Phönixen fasziniert die zweimal im Jahr über das Dorf flogen. Hier in Elteran weiß es fast keiner aber die Phönixe fliegen einmal im Jahr nach Osten und kommen 10 Tage Später wieder zurück. Es ist ein beeindruckendes Schauspiel, diese fliegende Feuerwolke zu sehen. Ich habe mir das als Kind immer angeschaut und eines Tages sah ich, als die Phönixe zurück kamen ein Riesen-Phönix unter ihnen der mindesten 10-mal so groß was wie alle anderen. Ein Phönix zu besiegen ist sehr schwer und man braucht einen guten Magier, um das zu schaffen. Aber bei den Riesen-Phönix, glaube ich, muss schon eine ganze Magiergilde kämpfen, um überhabt eine Chance zu haben.  Im Dorf wollte mir das keine glauben, weil es niemand gesehen hatte. Mein Vater hat mir erzählt, das in Elteran eine Forschergilde und eine große Bibliothek gibt, wo ich Informationen zum Riesen-Phönix finden kann, wenn es den welche gibt. Von dem Tag an wollte ich nur noch nach Elteran und mich der Forschergilde anschließen. Leider ist der Weg sehr weit und schwer und es hat lange gedauert bis ich das Geld zusammen hatte um jemanden zu bezahlen, der mich durch die alten verlassenen Mienen und vorbei am Vulkan Rajeka bis nach Elteran brachte.

In Elteran angekommen hat es dann auch noch lange gedauert bis ich der Forschergilde beitreten konnte. Sie verlangen ein gewissen Wissensgrad den ich mir erst noch anlegen musste und eine Aufnahmegebühr die nicht gerade gering ist. In der Bibliothek konnte ich mein Wissen schnell aufbessern, denn zum Glück haben meine Eltern mir das Lesen beigebracht. Das Geld zu verdienen war schwer, aber ich habe es geschafft und konnte dann mit fast 30 Jahren beitreten. Ich habe dann eine Gruppe gefunden die sich den Vulkan von Rajeka zum Hauptthema machen wollte. Sie waren alle viel jünger als Ich, aber sie alle fanden meine Geschichte über den Riesen-Phönix interessant, über den sie auch nichts wussten.

Die Gruppe bestand dann aus 4 Leuten die sich dauerhaft mit dem Vulkan beschäftigten. Die beiden Frauen in der Gruppe waren Falu, die  jetzt sogar zur Leiterin einer Forschungsgruppe Vulkan von Rajeka ernannt wurde und ich. Die beiden Männer waren Gilbert, der Geologe und Erasmus. Gilbert mochte aber nicht gerne auf Expeditionen gehen, er war meisten in der Forschergilde. Gilbert hat die Fundstücke untersucht und andere Forscher angeregt uns zu unterstützen. Erasmus war ein Mann der zu viel Energie hatte, ständig auf reisen war und einfach toll Aussah. Ich fand ihn von Anfang an sehr gut und habe ihn dann später auch geheiratet.

Wir haben dann ein Kind bekommen, Orlin der genauso viel Energie hat wie sein Vater und auch Forscher geworden ist. Vom Reisen kann ihn auch nicht abhalten. Nach Orlin´s Geburt habe ich aufgehört an Expeditionen teilzunehmen. Ich habe mich dann darauf konzentriert die Ausgrabungsstücke von den Forschern zu untersuchen, ob sie echt sind und für was man sie verwenden kann.

Als dann mein Mann Erasmus auf einer Forschungsreise verschollen ist, wollte ich nicht mehr in der Forschergilde arbeiten und habe Angefangen mit Antiquitäten zu handeln. Die meisten Sachen bekomme ich von Orlin, wenn er von einer Reise zurückkommt. Vor einigen Jahren hat er die Reise unternommen, von der sein Vater nicht zurückgekommen ist, um herauszufinden was passiert ist. Ich war davon nicht begeistert, aber er lässt sich durch nichts von seinen Reisen abbringen lassen. Ich war Heil froh als er wiedergekommen ist, weil die Reise viel länger gedauert hat als angenommen. Er hat nicht viel an Informationen über seinem Vater herausgefunden, aber eine Insel mit Drachen entdeckte er, worüber er auch ein Buch geschrieben hat. Ich bekomme auch gelegentlich Sachen von Falu und Gilbert, wenn sie vorbeikommen und über die alten Expeditionen reden wollen oder Hilfe bei Fundstücken brauchen. Auf die Frage was ich eigentlich mit der riesigen Menge Minotaurenhörnern und anderen Sachen mache, sage ich nur, das sie sich gut verkaufen lassen, wenn man Pulver davon herstellt. Viele Männer vertrauen darauf auf das Pulver, das ihnen bei nächtlichen Aktivitäten zusätzliche stärke gibt.

So ich sehe gerade meinen Sohn Orlin in die Taverne kommen. Ich werde dann mal zu ihm gehen um raus zu finden wo er diesmal war. Recht Herzlichen Dank an euch zuhören und bis zum nächsten Mal.“

Ihr seht wie Orlin der gerade die Taverne betreten hat, sich an einen Tisch bequem macht, zu den auch Hentaria unterwegs ist. Ihr versucht zu hören was sie reden, versteht aber nur Bruchstücke “… Wald sehr weit im Süden… Männer und Frauen leben getrennt, in verschiedenen Dörfern… Schamanen mit Eigenartiger Magie… Kriegerische Frauenclans die sich Amazonen nennen…“ Es wird immer lauter in der Taverne und ihr versteht nichts mehr was sie sagen.

Windninja, 03.10.2014

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Orlin, der Forscher
« Antwort #19 am: 05. Oktober 2014, 16:29:55 »
Orlin, der Forscher

Ihr betretet die Taverne und seht in eine Ecke, einen großen, jungen Mann mit schwarzen Haaren und Vollbart sitzen. Um ihn herum versammeln sich viele Leute, anscheinend will er was etwas erzählen. Ihr holt euch beim Wirt einen Guliakwein und gesellt euch zu der Menge.

Orlin: „Ich bin Orlin, mich kennt hier ja fast jeder und alle wollen immer wissen, was ich so auf meinen Reisen erlebe. Aber heute, wollte ich euch mal erzählen, wie ich dazu gekommen bin, so viel zu reisen. Meine Eltern waren schon Forscher. Meine Mutter ist Hentaria, die Antiquitätenhändlerin, die viele ja kennen. Und Mein Vater ist Erasmus. Er hat viel auf den Vulkan Rajeka gearbeitet. Erasmus hatte keine Lust, nach dem suchen und sammeln von Gegenständen, diese dann auch noch in der Forschergilde genauer zu untersuchen. Er hat das immer den anderen überlassen und ist während die anderen in der Forschergilde waren, zu anderen Orten gereist und hat diese erkundigt. Meine Mutter sagt immer, Erasmus hat nur im Zelt gelebt, bis wir geheiratet haben. Als ich dann auf die Welt kam, ist Erasmus nicht mehr auf große Reisen gegangen, weil er mehr Zeit mit mir verbringen wollte. Er war nun fast immer auf den Vulkan Rajeka, zu den er mich auch manchmal mitgenommen hat. Die Reise dahin dauert fast 1 Tag, aber ich habe das gerne gemacht. Mein Vater hat immer viele Geschichten während der Fahrt erzählt. Mir haben die Landschaften sehr gefallen die ich während der Fahrt gesehen habe. Auf der Reise zum Vulkan habe ich sogar einmal eine Phönixfeder gefunden.

Ich habe mich dann auch der Forschergilde Angeschlossen, als ich alt genug dafür war. Die ersten Jahre in der Forschergilde fand ich sehr nervig, man muss erst mal ein Haufen Grundlagen lerne, wie Alchemie und  Geologie. Während der Zeit ist man ständig in der Gilde und darf an noch keinen Expeditionen teilnehmen, worauf ich mich aber am meisten gefreut hatte. Genau während der Zeit ist ein Gerücht von Maranon in der Forschergilde herum gewandert, eine Stadt die unter der Wasseroberfläche liegen soll. Niemand wüste genaueres drüber, nur so ungefähr wo sie liegen soll. Mein Vater Erasmus war so begeistert von dem Gerücht, das er eine Expedition dahin organisierte. Ich durfte dran noch nicht Teilnehmen darum ist mein Vater mit 3 anderen Forschern aufgebrochen, die Stadt zu suchen. Nach 4 Wochen haben wir immer noch keine Nachricht von dem Forscherteam erhalten und es wurde ein zweites Team geschickt, um nachzusehen was los ist. Das zweite Team kam dann einige Zeit später wieder zurück, hatte aber keine Spuren vom ersten Team gefunden. Sie haben nur von vielen Händlern gehört das in den Gebiet, viele Seeräuber ihr Unwesen trieben und es gabt auch viele Gerüchte über  Seemonster die ganze Schiffe verschlingen können.

Ich hatte nach diesem Vorfall keine große Lust mehr Expeditionen zu machen. Ich habe dann die alten Tagebücher von meinem Vater genommen und nochmal gelesen, was er so alles unternommen hatte. Auch an die Geschichten die er mir von seinen Reisen erzählt hatte, sind mir dann wieder in Erinnerungen gekommen. Ich habe dann Beschlossen die Welt zu bereisen und zu erforschen, wie Erasmus es gemacht hat. Bestimmt hätte er es auch so gewollt, dass ich seinen Weg fortsetze. Angefangen habe ich mit Erkundigungen in der Nähe um zu sehen wie es so ist alleine zu reisen und es hat mir sehr gefallen und ich habe darüber mein Erstes Buch geschrieben <Das Sozialverhalten der Goblins>. Nach ein paar weiteren kleinen Reisen habe ich mich dann auf den Weg gemacht das Galja Archipel zu erkundigen. Die Reise hat viel Länger gedauert als gewollt und meine Mutter war heil froh, dass ich noch lebe. Ein Grund dafür war das ich um zu den Galja Archipel zu gelangen, die gleiche Rute nehmen musste wie die, auf der mein Vater verschollen ist. Ich habe auch nochmal versucht neue Informationen darüber zu bekommen, aber nichts Brauchbares gefunden. Der zweite Grund ist das ich eine Insel entdeckt habe, auf der Drachen Leben und da habe da so viel erlebt, das ich fast vergessen habe, auch mal wieder zurück zu kommen. Ich könnte jetzt Stundenlang über die Drachen erzählen aber wenn ihr mal in der Bibliothek seid, schaut doch einfach mal in mein Buch <Das Reich der Drachen>, das steht das meiste drinnen. Ich bin gerade dabei ein Buch zu schreiben mit den Titel <Orlin´s …>

Oh da fällt mir gerade ein, dass ich noch nicht alles gepackt habe. Morgen begebe ich mich auf eine neue Reise. Ich habe gehört, dass im Norden eine Zwergen-Miene gefunden wurde. Sie ist wohl vom eingestürzten Berg jahrelang zugeschüttet gewesen. Hoffentlich treffe ich auch auf Zwerge, ich habe noch nie welche gesehen.“ Orlin steht auf und geht ein Stück zu Tür und bleibt plötzlich stehen. „tschüs, bis zu nächsten Mal, da habe ich bestimmt wieder eine schöne Geschichte für euch und Danke fürs zuhören.“

Ihr spürt einen Windhauch, weil Orlin so schnell an euch vorbeigeht. Als ihr euch umdreht ist er schon verschwunden und ihr seht nur noch die Tür zufallen. Im Nächsten Moment geht sie auch schon wieder auf, es ist aber nicht Orlin der eintritt. Es ist ein alter Freund von euch. Er bestellt eine Flasche Guliakwein beim Wirt setzt sich dann zu euch.

Windninja, 04.10.2014

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Markus, der Trunkenbold
« Antwort #20 am: 05. Oktober 2014, 16:34:38 »
Markus, der Trunkenbold

Ihr betretet die Taverne noch recht früh am Abend und es ist so gut wie keiner da. In einer Ecke seht ihr einen älteren, muskulösen Mann mit Glatze und viele Narben im Gesicht, sitzen. Ihr habt ihn schon mal gesehen, wisst aber nicht mehr genau wer er ist. Ihr holt euch beim Wirt einen Guliakwein und beobachtet den Mann ein bissen, der ein Jorugabier nach den anderen Trinkt. Dann fällt es euch wieder ein, Ihr habt den Mann mal betrunken auf der Straße gefunden und nach Hause, zu seiner Frau gebracht. Bevor es wieder so endet, geht ihr zu ihn hin, Begrüßt ihn nett, stellt euch vor und fragt freundlich warum er so viel trinkt.

Markus: „ Ah ihr seid es also der mich nach Hause gebracht habt. Ich musste mir ganz schon was anhören von meiner Frau, das ich in mein Alter, nicht allein auf mich aufpassen kann. Ich wollt also wissen warum ich so viel Trinke? Das erzähle ich euch gern, wenn es euch so Interessiert. Ich habe Jahrelang als Magier-Söldner gearbeitet und Händler und Reisende durch die Gegenden begleiten, um sie vor Goblins und anderen Geschöpfen zu beschützen. Ich habe alle sicher an ihr Ziel gebracht und ein Haufen Monster unterwegs zu Kleinholz verarbeitet. Ich habe gegen Greife, Zentauren, Druiden, Phönixe und auch Golems gekämpft und ein häufen Narben abbekommen, wie du sehen kannst. Als ich dann Älter wurde habe ich angefangen andere Magier auszubilden, im Kampf gegen die immer größer werdenden Monsterhorden. Die jungen Magier hatten keine leichtes Leben, ich habe sie sehr hart trainieren lassen, damit sie gute Kämpfer werden.

Als ich mich dann zurückziehen wollte, um meine wohlverdiente Altersruhe anzutreten, wollten einige meiner Schüler noch auf ein Abenteuer mit mir gehen. Hätte ich mich bloß nicht überreden lassen da mit zugehen. Die 5 Schüler, die mit mir dann Aufgebrochen sind, waren aus Reichen Häusern und hatten mich gut bezahlt, damit ich sie Begleite, ohne wirklich das Ziel  der Reise zu wissen. Wir reisten erst nach Norden zu Zentaurenwald wo wir ordentlich zu kämpfen hatten aber nichts was besonders schwer war. Dann ging es weiter Richtung Westen, was mir nicht besonders gefallen hat, weil wir durch den Wald der Magie mussten und der sehr unberechenbar ist. Weil wir weiter nur nach Westen gingen habe ich darauf bestanden zu wissen wo die Reise hingeht, weil die Gebiete weiter Westlich immer gefährlicher werden. Sie wollten einen Schatz suchen der im Heckenlabyrinth versteckt sein soll. Ich hätte sofort mit ihnen umkehren sollen, tat es aber nicht. Ich habe gehofft, wenn sie das Labyrinth sehen, bemerken sie, das es zu gefährlich ist, weil kaum einer wieder Lebend daraus zurückkommt. Leider war den nicht so und aufhalten konnte ich sie auch nicht mehr, darum bin ich mitgegangen.

Im Heckenlabyrinth haben uns die Gestrüppschamanen ziemlich stark zugesetzt, aber keiner von ihnen wollte aufgeben bis sie den Schatz haben. Dann fing mit einmal die Hecke an zu leben und griff uns an. Ich weiß noch immer nicht was genau uns da angegriffen hat, aber es war stark und hätte beinahe einen meiner Schüler getötet. Da ist den Anderen dann auch klar geworden wie gefährlich es ist und wir haben uns auf den Rückweg gemacht, nur leider zu spät. Ein paar Kreuzungen später ist dann ein Baumgolem Aufgetaucht. So angeschlagen wie wir waren sind wir dann weggelaufen und geradewegs in eine Sackgasse. Wir hatten Glück und Pech zugleich, wir haben uns dann durch die Hecke einen Weg geschlagen und sind zum Glück am Rande des Labyrinths gewesen wodurch wir frei waren, aber wir waren nicht schnell genug und der Baumgolem hatte uns eingeholt und hat einen meiner Schüler erschlagen.

Froh darüber entkommen zu sein und mit Trauer im Herzen, wegen den Tot eines Freundes, wollten wir so schnell wie möglich nach Elteran zurück. Nur wie kommen wir zurück wir wussten nicht wo wir waren. Elteran musste irgendwo Süd-Östlich von uns sein aber Östlich war nun das Labyrinth also mussten wir um das Labyrinth herum gehen aber in welche Richtung. Ich entschied was wir nach Norden gingen und dann zurück durch den Wald der Magie, weil der südlich liegende Sumpf von Gelan zu der Jahreszeit fast unpassierbar war. Wir gingen 2 Tage nördlich, bis das Heckenlabyrinth endlich aufhörte neben uns zu sein und ein Berg kam in Sicht mit einem See davor. An den See haben wir eine Pause eingelegt und während wir unsere Wasserschläuche auffüllten, wurden wir plötzlich aus heiterem Himmel angegriffen. Es war eine Schar von 10 Harpyien, die wohl auch Wasser holen wollten. Der Angriff kam so Überraschend das wir nicht mehr fliehen konnten. Der Kampf war schwer und hat lange gedauert, bis 7 von ihnen Tot waren und die anderen dann geflogen sind. Während des Kampfes musste ich mit ansehen, wie sie 2 meiner Schüler töteten und dann auch noch wie sie einen anderen den Arm abrissen.

Nur noch zu dritt gingen wir durch den Wald der Magie, als wir fast durch waren begegneten wir einem Baumriese, der nicht gut gelaunt war. Er griff uns sofort an und wir hatten keine Chance  zu gewinnen. Ich schleppte den verletzten Schüler und der Andere versuchte uns vor den Angriffen des Baumriesen zu schützen. Normalerweise währe der Baumriese kein Problem für jeden einzelnen von uns, aber so geschwächt von der Reise, erlag mein Schüler den gewaltigen Angriffen. Ich dachte schon der Baumriese würde als nächstes uns angreifen, aber er ging in entgegengesetzter Richtung. Ich hörte  Stimmen. Die Stimmen kamen immer dichter und der Baumriese ging in Flammen auf. Nach einer Weile waren zwei Magier da, die zufällig im Wald waren. Sie retteten uns beide und brachten uns nach Elteran zurück.

Hätte ich mich doch nur nicht überreden lassen, dann währen die 4 noch am Leben und Malvin hätte seinen Arm noch. Obwohl es schon Jahre her ist. sehe ich immer noch die schmerzverzerrten Gesichter von meinen Schüler, als sie starben und wie ihnen die Augen von den Krallen der Harpyien eingestochen würden. Und so habe ich angefangen zu trinken, um wenigsten ein bissen Schlaf zu bekommen und nicht von Alpträumen ständig geplagt zu werden.“

Ihr seht, wie eine Frau zu euch kommt und ohne ein Wort zu sagen, Markus Arm nimmt und ihn hinter sich her zieht, raus aus der Taverne. Ihr schaut zu den Wirt, aber er lächelt und sagt: „Sie kommt häufiger vorbei, damit er nicht zu viel Trinkt. Es ist ihr wohl zu Peinlich, das er ständig von Fremden nach Hause gebracht werden muss.“ Ihr lächelt zurück und bestellt euch noch ein Guliakwein, um das gehörte in Ruhe zu verarbeiten.

Windninja, 05.10.2014

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Jukal, der Alchemistenlehrling
« Antwort #21 am: 05. Oktober 2014, 16:37:28 »
Jukal, der Alchemistenlehrling

Ihr betretet die Taverne und seht in eine Ecke einen jungen Mann mit blonden Haaren alleine sitzen. Ihr erkennt ihn sofort es ist Jukal der Alchemist in Ausbildung. Ihr holt euch beim Wirt einen Guliakwein und setzt euch dann zu ihm.

Jukal: „Hallo, noch mal vielen danke für deine Hilfe bei den Aufgaben. Ich habe wieder ein Teil der Prüfung bestanden und wollte das mit ein paar Freunden feiern, aber anscheinend habe ich mich in der Zeit geirrt. Habe ich euch eigentlich schon gesagt wo ich herkomme? Ich komme aus ein der westlichen Lande, so genau weiß ich es auch nicht mehr, war noch zu klein um mich genau daran zu erinnern. Meine Familie ist nach Elteran gezogen weil bei uns eine Krankheit ausgebrochen ist und es nur wenige Leute da gab, die sich mit der Heilkunst auskennen. Als meine große Schwester erkrankte, haben wir alles gepackt was wir tragen konnten und haben das nächste Schiff nach Elteran genommen. Während der Reise bin ich dann auch Krank geworden, bevor wir Elteran erreichen konnten. Ich hatte aber mehr Glück als meine Schwester, sie ist kurz vor der Ankunft gestorben, ich konnte noch geheilt werden. Das alles verdanke ich den guten Alchemisten hier. Darum habe ich mir ihnen auch angeschlossen, um dabei zu helfen, bessere Heilmittel zu finden und diese dann möglichst weit zu verbreiten.

Wibke ist aber viel besser, in dem brauen der Tränke als ich. Wir haben gemeinsam angefangen an der Alchemie Akademie aber sie ist viel besser als ich, obwohl wir fast alles gemeinsam machen. Ich finde sie auch sonst noch ganz toll und könnte mir gut vorstellen sie später einmal zu heiraten. Aber ich traue mich nicht, mit ihr, über meine Gefühle zu sprechen. Hentaria, die Antiquitätenhändlerin, die kennst du doch bestimmt auch. Sie meint, ich solle nicht zu lange warten und es mal ansprechen. Hentaria mein wenn man den richtigen gefunden hat soll man nicht zu lange zögern, so hat sie es bei ihren Mann auch gemacht. Ich helfe Hentaria öfters mal, wenn ihr Sohn auf Reisen ist. Dann hat sie es einfacher und ich darf dafür ihre Private Bibliothek benutzen, in den viele Schriften zu finden sind die nicht in der Großen Bibliothek vorhanden sind. Daher habe ich auch die Abschrift die ich dir mal gegeben habe.
 
Ich bin immer noch voll fasziniert von  Milenius Laboratorium und möchte noch viel mehr davon kennenlerne. Für leicht ergibt es sich ja nochmal, dass wir beide gemeinsam dahingehen. Aber ich sehe gerade da kommen Wibke und die anderen. Ich werde dann mal zu ihnen gehen. Danke für das Gespräch bis bald.“
 
Jukal geht zu den anderen und setzt sich mit ihnen an einem Tisch. Ihr denkt nochmal nach was es so alles erzählt hat. <„Danke für das Gespräch“ war ehr ein Monolog, aber er redet ja immer wie ein Wasserfall, komisch das er dann so ein Problem hat über seine Gefühle mit Wibke zu reden.> Ihr geht zum Wirt um ihn ein Guljakweißwein zu schenken. Nach einem kurzen Gespräch mit ihn macht ihr euch auf den Weg zum Frostsee da soll es gute Beute geben.

Windninja, 05.10.2014

Offline Weltlin

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Antw:Forenwettbewerb: Elterans Berühmtheiten (Teil 1)
« Antwort #22 am: 05. Oktober 2014, 17:36:55 »
Eine neue Erfindung
Manch einer mag Rimund für einen seltsamen Kauz halten, ich halte ich für einen großartigen Erfinder und hellen Kopf. Freilich, ohne seine Frau Tissa würde er heute noch in einer armseligen Hüte hausen und von der Hand im Mund leben. Aber die guten Ideen hat nun einmal er und ein begnadeter Bastler ist er auch. Und Tessa sorgt dafür, daß sie davon leben können.
Aber mal von Anfang an. Rimund hat schon als Kind nur zu gerne mechanische Dinge zerlegt, die er im Müll gefunden hat. Mit 9 Jahren brachte er schon weg geworfene Spieluhren wieder zum Laufen. Was er nicht reparieren konnte, zerlegte er bis in die kleinsten Bestandteile und bastelte schon mit 12 daraus faszinierende kleine Dinge. Meiner Schwester Tessa zeigte er eines Tages einen Uhu, der mit den Augen rollte und schaurig „schuhuuuu“  rief. Im Gegensatz zu anderen Kindern bewunderte sie ihn dafür und bettelte, ob sie ihn haben dürfe. Er schenkte ihn ihr und damit war ein Band fürs Leben geschlossen.
Fast ein Jahr lang durfte Rimund bei einem Magier lernen und wohnen, bis dieser befand, daß sein Lehrling wohl magische Fähigkeiten hatte, aber mehr vom Feinmechanischen fasziniert war. Also vermittelte er ihn an einen Zwergenschmied, der ihn in die Lehre nahm. Rimund lernte gut, fing aber zum Missfallen seines Lehrers an, auch die gelernte Magie für seine Arbeiten zu verwenden. Fast wäre er von seinem Lehrherren verjagt worden. Nur durch Tessas Betteln ließ der sich erweichen. Rimund musste feierlich versprechen, Arbeit und Magie nicht mehr zu vermengen, was er nach der Gesellenprüfung sofort änderte.
Mit 19 wollten Rimund und Tessa heiraten, was unserem Vater überhaupt nicht passte. Er hatte für sie eine viel bessere Partie vorgesehen. Ja, wie ihr schon mitbekommen habt, ist Tessa gut darin, zu erreichen was sie will. Und sie ist Vaters Liebling und bekam, was sie wollte.
Im ersten Jahr ging es den beiden nicht immer gut, weil Rimund ein begnadeter Erfinder ist, aber oft auf den Alltag vergaß und darauf, daß die beiden auch von etwas leben müssen. Dann hatten sie ein langes, ernsthaftes Gespräch. Man könnte auch sagen, einen heftigen Streit. Am Ende einigten sie sich darauf, daß Tessa sich um die Geldangelegenheiten kümmerte und auf für Aufträge sorgen würde. Wenn keine Aufträge anständen, würde er sich  mit seinen Erfindungen beschäftigen können. Und die Aufträge kamen. Schließlich war ich, ihre Schwester ja mit dem Stadtchronisten verheiratet worden. Und mein Mann kennt ein paar Leute, die ihr Geld auch gerne für mehr oder wenige nützliche Dinge ausgeben.
Eines Tages ließ Bürgermeister Galveen bekannt geben, daß er jemanden suche der ihm ab und zu Spiele und Rätsel liefert, um die Magier zu beschäftigen. Rimund baute zu der Zeit an einem Spiel, bei dem man Worte suchen musste. Also schnappte Tessa das Spiel und ihren Mann und schleppte beide zu Galveen. Nach ein paar kleinen Änderungen war Rimunds Rätsel geboren. Dem noch so manches andere Rätsel folgte, das die Zauberer davon abhielt, auch noch in der Stadt ihre Fraktionskämpfe auszufechten.
Apropos geboren: Das Gold, das er für sein Goldspielrätsel erhielt, brauchte Rimund bald dringend. Meine beiden Neffen und meine Nichte wurden in einem anständigen Haus geboren und nicht in der kleinen schäbigen Hütte, in der ihre Eltern die ersten Ehejahre gelebt hatten.

Offline Mila

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Antw:Forenwettbewerb: Elterans Berühmtheiten (Teil 1)
« Antwort #23 am: 06. Oktober 2014, 08:37:57 »
Danke für die vielen Beiträge!

Der Wettbewerb ist geschlossen und die Jury wird sich jetzt erst einmal an die Arbeit machen. In einer Woche startet dann die Abstimmung der Community.