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Hauptspiel => Fragen zum Spiel => Thema gestartet von: MajinPiccolo am 20. September 2013, 20:35:46

Titel: Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: MajinPiccolo am 20. September 2013, 20:35:46
Hallo!^^

Es ist mir grad vermehrt aufgefallen, dass es einen Haufen Ein-Mann-Gilden gibt, insbesondere bei etwas höheren Leveln. Ist das irgendeine neue Bewegung in Elteran um die Streuung der GiMobs zu vergrössern und den anderen Gilden damit ne noch längere Wartezeit aufs nächste große Monster reinzudrücken? Oder geht es mal wieder um persönliche Tricksereien? :-D
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: Oshun am 20. September 2013, 21:00:24
Ich glaub seitdem man nicht mehr ausgiebig duschen kann sind die eher weniger geworden bzw sind es vllt noch Überbleibsel davon.
Oder ich hab die neuste "Trickserei" nur wieder verpasst.
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: rotezora am 20. September 2013, 21:12:52
Gibt viele Gründe so ne kleine beschauliche Gilde zu Gründen. =)
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: MajinPiccolo am 20. September 2013, 21:54:48
Mag sein... aber Ein-Mann-Gilden mit gewisser Gildenerfahrung sehen für mich nicht nach "Überbleibseln" aus.
Ich finde sowas nur unverschämt, weil das die Monsterverteilung noch mehr in die Länge zieht und den Sinn einer Gilde nimmt.
Dass ein paar Lowlevel sich mal zum Testen ne Gilde aufmachen oder noch Leute suchen kann ich ja verstehen, aber ab 25 aufwärts allein ne Gilde zu besetzen und dann seine Monster zu kloppen... naja.
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: Feyan am 20. September 2013, 23:58:57
Ich sehe das genauso MP, aber ist nicht zu ändern...Sie verstoßen ja gegen keine Regeln o.Ä. und es ist nun mal Teil des Spiels...
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: Fussl am 21. September 2013, 03:28:49
Zitat von: Oshun am 20. September 2013, 21:00:24
Ich glaub seitdem man nicht mehr ausgiebig duschen kann ...

Was? Wer stinkt?
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: Tarni am 21. September 2013, 10:17:14
Zitat von: Feyan am 20. September 2013, 23:58:57
Ich sehe das genauso MP, aber ist nicht zu ändern...Sie verstoßen ja gegen keine Regeln o.Ä. und es ist nun mal Teil des Spiels...

Man könnte ja in solchen Fällen nachvollziehen, was mit den Dropps geschieht. Wenn diese an eine bestimmt Gilde gehen; oder
das Gold an Spieler übertragen wird, sollte man meiner Meinung nach doch "Pushing" in Betracht ziehen.

Ein größerer Spieler kann nicht nur kleinere Mitspieler pushen, sondern es geht auch bestimmt andersherum.

Großer Spieler: "Wir brauchen unbedingt einen Lebensring / Spruchrollen für diesen. Magst du dir eine eigene Gilde aufmachen
(aber schau dass die Zeiten so sind, dass du beim Erfüllen deiner Aufgabe, sofort bei unserem nächten GiMob teilnehmen kannst)
Kleinerer Spieler: "Ok!"

Praktisch hat somit "eine" Gilde in der selben Zeit "zwei" GiMobs.

Natürlich möchte ich niemanden etwas unterstellen, aber die Idee wäre an sich schon toll. Selbst wenn man wertmäßig
ungefähr tauschen würde, ist es für die anderen Gilde ein bisschen unfair, denn es zählt ja der Dropp hinter dem Item
(also wie oft es in % gefallen lassen wird) und nicht hinter dem Wert. Wenn man genau diesen Wert künstlich in die Höhe
treibt, wird die Spielbalance durcheinander gebracht.

Diesen Aspekt sollte die Moderation/Spielleitung nicht aus den Augen verlieren.
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: Nordwind am 21. September 2013, 21:32:30
Als momentaner Anführer einer Zwei-Mann-Gilde fühle ich mich sonst an dieser Stelle auch einfach mal angesprochen.

Zitat von: MajinPiccolo am 20. September 2013, 21:54:48
Ich finde sowas nur unverschämt, weil das die Monsterverteilung noch mehr in die Länge zieht und den Sinn einer Gilde nimmt.

Ich finde das ziemlich derbe ausgedrückt. Sicher ist das ziemlich frustrierend, was die Monsterverteilung angeht, darunter haben wir aber genauso zu leiden, wie ihr (Nur mal so zur Info, hier einmal die Statistik, wie viel Zeit zwischen großen Gildenmonstern bei uns in den vergangenen ~2 jahren verstrichen ist, chronologisch sortiert in Monaten:  2 -> 3,5 -> 4,5 -> 6 -> 4. Abgesehen vom letzten Monster, das man als Ausreißer betrachten kann, ist durchaus ein negativer Trend zu erkennen). Aber genau aus diesem Grund wurden doch die kleinen Monster eingeführt. Ggf. lässt sich darüber streiten, ob Xeri nicht vllt nachjustieren und dem weiter entgegenwirken könnte, um etwas gegen diese Entwicklung zu tun (die Zirkelsteine haben nach wie vor keine Verwendung, um das mal kurz anmerken zu dürfen). Da jetzt aber einfach nur gegen die kleinen Gilden zu stänkern und da versuchen, den Monster-Rotstift anzusetzen, fände ich unfair.

Generell:
Meine Stellvertreterin und ich haben unsere damalige Gilde aufgrund Streitigkeiten verlassen und konnten uns ebensowenig mit den anderen Gilden, die es zu der Zeit gab (bzw noch heute gibt), anfreunden. Anfangs war mal geplant, evtl., wenn wir die Gilde aufgebaut haben, mal nach anderen Leuten zu suchen, aber ich muss sagen, mir gefällt nunmal der kleine Kreis sehr gut und ich sehe nicht, was daran verkehrt sein sollte.
Ich kann verstehen, dass man vielen dieser Ein-Mann-Gilden skeptisch gegenübersteht, aber sofort jeder kleineren Gilde Betrug und Pushing vorzuwerfen und hier zu verallgemeinern, halte ich ebenso für falsch, jeder sollte das Recht haben, so zu spielen, wie es einem am besten gefällt (solange es regelkonform zugeht).
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: Thermo am 22. September 2013, 09:06:59
Wäre alles kein Problem wenn die Häufigkeit der höheren Gimobs einfach deutlich von der Anzahl der Gildenmitglieder und deren Erfahrung abhängig wäre.

So ists ne Milchmädchenrechnung: Gilde mit 30 Mitgliedern: 3-4 höhere Gimobs im jahr macht 1-1,5 Vertfrags pro Mitglied. 30 Gilden à 1 Mitglied: mindestens 2 höhere Gimobs im Jahr macht >2 SdVs im Jahr. Ist ein netter kleiner nebenverdienst. Ist aber schon seit längerem bekannt, was nicht notwendigerweise heißt dass auch sehr viele das so betreiben würden. Es soll ja durchaus Gilden geben in denen es vorgezogen wird zusammenzubleiben, weil mehr Spaß und so.
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: rotezora am 22. September 2013, 09:50:09
Thermo, deine Milchmädchenrechnung stimmt. Was du aber leider vergisst ist, dass verstärkte Rüstungsteile meist in der Gilde bleiben und da profitieren dann die ach so benachteiligten großen Gilden.
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: Thermo am 22. September 2013, 11:35:57
Ich würd mich mit pauschalisierungen von vermeintlich üblichen Gildensystemen zurückhalten. Nur wenige Gilden machen das so und es gibt immer wieder unausgeglichene Seelen die dies mit allen Mitteln zu sabotieren suchen (Lagerdiebstähle etc.). Auch gibt es Gilden die nur aus Highies bestehn, mit weitergeben ist da nix.

Tatsächlich sind gerade große Gilden extrem abhängig davon, sich außerhalb um Nachschub zu bemühen. Das betrifft insbesondere meine eigene Gilde. Klar ist das kein gutes Beispiel weil wir es bisher immer gut geschafft haben, aber es gibt viele große Gilden die da deutliche Probleme haben. Es wäre denen gegenüber unfair uns als Beispiel vorzuhalten.
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: StirbLangsam am 22. September 2013, 11:43:34
Zur Milchmädchenrechnung:
Es geht den kleinen Gilden, wenn sie auf die Gimo-Drops aus sind, wohl kaum nur um die großen Mobs, auch die Kleinen droppen zusammengenommen ja ganz gut. Auf je weniger Mitglieder man das dann verteilen muss, desto mehr hat jeder davon.
Dass es für die großen Gilden natürlich trotzdem hauptsächlich wegen der großen Gimos ärgerlich ist, will ich hiermit gar nicht bestreiten.

Ich möchte nur sagen (und riskiere damit, dass die kleinen Gilden mich hassen^^), wenn man eine Anpassung vornimmt, wären auch die kleinen Mobs eine Stellschraube, an der gedreht werden könnte.
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: Rinseksela am 22. September 2013, 16:18:16
Was ich mich bei der ganzen Debatte frage, ist, wie viele der 1-Mann-Gilden tatsächlich aktiv sind oder ob da nicht auch einige dabei sind, die aus welchen Gründen auch immer inaktiv geworden sind."Karteileichen" sind nun nicht dazu geeignet die Gimobs für andere Gilden zu verzögern, daher wäre es für die Debatte nett zu wissen, wie groß das Problem tatsächlich ist. Zudem können viele der 1-Mann-Gilden gar keine Gimobs beschwören (da zu wenig Gildenerfahrung für den Beschwörungszirkel) (wie weit diese sich mit den "Karteileichen" decken kann ich gerade nicht abschätzen).
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: MajinPiccolo am 22. September 2013, 16:31:00
Was die Suche angeht, findest du das mit ner Suchanfrage über die Spielerliste.

Und ja, ca. 50 % von denen haben nicht die Erfahrung für einen Zirkel, sind aber immer noch genug übrig, wenn man mal die Liste studiert.
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: Alemonia am 23. September 2013, 07:08:13
Und wo ist das Problem, die Bewerbungen für die großen Gildenmobs für Gilden unter 10 Mann (oder 5 Mann oder was weiss ich) zu deaktivieren?
Ach ich seh schon "Das ist aber unfair, weil dann die Kleinstgilden keine V-Frags erbeuten können" oder weil in einem Spiel, in dem "jeder so spielen kann, wie er will" manche dazu genötigt wären, sich einer größeren Gilde anzuschließen, ohne gleich 10 Multiaccounts anzulegen.
Warum gründet man überhaupt eine 1-Mann-Gilde? Da kann man genausogut gleich gildenlos bleiben und in sein Profil schreiben, dass man alleine spielen will.
Und Karteileichen sind ja egal, die bewerben sich ja dann auch nicht für die großen Mobs.
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: Penthesilea am 23. September 2013, 09:30:20
Warum gründet man überhaupt eine 1-Mann-Gilde?

Da fallen mir auf Anhieb mehrere Gründe ein: Man stellt Heilendes Wasser, Adamitsalze und Manakristalle her oder man kann einen Feilscher oder anderen Spieler zum günstigen Handeln einladen, man kann sich ein Monument des Kampfes oder des Glücks bauen. So lange alles mit rechten Dingen zugeht, hat sich ein einzelner Spieler, der alle die Ausgaben dafür allein gestemmt hat, auch die Vorteile all dieser Besitztümer verdient.

Ein weiterer Teil der 1-Mann-Gilden wird vermutlich daher kommen, dass es sich die Gründer leichter vorgestellt haben, die Gilde auf- und auszubauen und Mitglieder zu gewinnen. Diese bleiben aus, und die Gilde dümpelt vor sich hin, weil der Gründer es nicht übers Herz bringt, sie zu schließen, nachdem er schon so viel Gold investiert hat.

Ich will nicht bestreiten, dass auch die oben genannten Motive zur Gründund der einen oder anderen 1-Mann-Gilde geführt haben mögen. Ich möchte aber zu bedenken geben, dass dies nicht für alle gelten muss.

Trotzdem, der Sinn einer Gilde ist es eigentlich, dass sich Spieler zusammenfinden und eine Gemeinschaft gründen, von der dann alle profitieren. Im Zusammenhang mit einem Gildenmonster wäre daher vorstellbar, dass sowohl Bewerben als auch Beschwören nur dann möglich ist, wenn sich eine bestimmte Anzahl Mitglieder in der Gilde aufhält.
Allerdings kann auch diese Erschwernis, falls es sich um eine Mauschelgilde handelt, leicht unterwandert werden.
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: Rinseksela am 23. September 2013, 09:33:10
Drück ich mich immer so unverständlich aus, oder werde ich einfach nur falsch verstanden? Wie man die Spielerliste und Gildenliste benutzt weiß ich, keine Sorge :D
Was ich mit meinem Betrag Aussagen wollte, ist, dass es unter Umständen hilfreich sein könnte, einen Gang zurück zu schalten und erstmal zu analysieren, wie groß das "Problem" tatsächlich ist. Die Gildenerfahrung hier anzuführen ist dazu natürlich nur das einfachste, weil am einfachsten nachzuvollziehen. Wobei natürlich nicht alle "Karteileichen" keine Gildenerfahrung haben. Ob diese von Anfang an alleine gespielt haben oder, nachdem der Chef inaktiv wurde die Mitglieder sich andere Gilden gesucht haben, kann ich nicht beurteilen. Und ja, beim Quergucken der Profile der Chefs der 1-Mann-Gilden finden sich einige bei (spontan waren es eben glaub ich 5), von denen man direkt sagen kann, dass diese genug Gildenerfahrung haben und aktiv sind (was nicht heißt, dass es nicht noch mehr gibt). Wobei es interessant wäre mal von den 1-Mann-Gilden zu hören, ob sie es sich zutrauen, einen großen gimob alleine zu stemmen, oder ob das nicht in der Kosten/Nutzen-Beziehung zu teuer wäre.
Was in meinen Augen jetzt ein Schnellschuss ist, ist zu sagen "Gilden müssen mindestens x Mitglieder haben, um einen großen Gimob zu bekommen", zumal das x doch recht willkührlich gewählt werden würde, was nun mal in der Natur von Restriktionen liegt.
Wenn man hier etwas anpasst, könnte man z.B. die Dropzahl in Relation mit der Mitgliederzahl setzen (immerhin sind die Drops doch der Schuh, um den sich die ganze Debatte dreht).
Titel: Antw:Ein-Mann-Gilden
Beitrag von: Nordwind am 23. September 2013, 11:00:49
Zitat von: Rinseksela am 23. September 2013, 09:33:10
Wenn man hier etwas anpasst, könnte man z.B. die Dropzahl in Relation mit der Mitgliederzahl setzen (immerhin sind die Drops doch der Schuh, um den sich die ganze Debatte dreht).

In erster Linie geht es wohl, wenn ich das richtig verstanden habe, darum, dass zu viele aktive Gilden zu zu großen Verzögerungen bei den großen Gildenmonstern führen.
Sicher würde eine Ankopplung der Drops an die Anzahl der Gildenmitglieder einen Anreiz nehmen, das Gildenmonstersystem auszunutzen, indem man mehr Gilden gründet. Dann würde ich jetzt aber wieder ankommen und fordern, dass das dann doch bitte an die aktiven Gildenmitglieder angepasst wird, oder am besten gleich an die Kampfteilnehmer. Denn es wäre wieder unfair, wenn ich mit meinem Stelli gleich viele Kosten für einen Zirkelmonsterkampf hätte, aber weniger Drops bekomme, als in einer großen Gilde, wo halt eben mal nur zwei Highlevelspieler das Monster verkloppen, weil es so günstiger ist, als wenn alle Gildenmitglieder reinstürmen, aber dafür mehr Drops bekommen (die ja am Ende wahrscheinlich doch nur wieder bei den Highies landen).
Es gibt zu viele Variablen, die da eingeplant werden müssten, um das fair zu gestalten, und ich stelle mir immer wieder die Frage, wer dann am Ende entscheiden soll, zu wievielt man Zirkelmonster beschwören kann. Wieso sollte eine Drei-Mann-Gilde weniger eine glückliche Gemeinschaft sein, als eine Acht-Mann-Gilde ?

Lasst sonst vllt mal Xeridar nachschauen, wieviele der winzigen Gilden sich regelmäßig auf ein großes Gildenmonster bewerben (Ich vermute an dieser Stelle einfach mal, dass die Bewerbungen im nachhinein nachvollziehbar sind und gespeichert werden) und dann kann man von mir aus weiter darüber streiten, welche Gegenmaßnahmen man einleiten könnte, um die Dauer eines großen Gildenmonsterkampfes nicht zu große Ausmaße annehmen zu lassen.

Ich bin sonst immer noch dafür, dass man, wenn man iwo den Rotstift ansetzt, vllt wirklich mal zuerst vermehrt nach den Mauschel-"Partner"-Gilden sucht, die wirklich nur zum Handel mit Gildenmonsterdrops gegründet wurden und mal dort nach Pushing-Vorfällen und Multiaccounts sucht.