Autor Thema: Die Verschwörung der Götter  (Gelesen 8836 mal)

Offline Tamur

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Antw:Die Verschwörung der Götter
« Antwort #225 am: 30. Mai 2017, 07:42:11 »
Kurz drehte er den Kopf zu Lukondar und lächelte ihm zu, dass er seine Worte zur Kenntnis genommen hatte und auf ihn zurückkommen würde. Sein Lächeln war allerdings kalt, in Gedanken versunken war er. Wann mögen die drei wohl kommen und waren sie verletzt? Hatte die Reise, welche wohl erst noch am Anfang stand jetzt schon ihren Tribut eingefordert?! Bei Szenarien in seinem Kopf sah er auch endlich die Umrisse von Gestalten aus der Ferne auf ihre Position zu laufen. "Da sind sie!" Schrie er plötzlich voller Erleichterung. Die Möglichkeit was ihn erwarten könnte nun völlig vergessen und für unwichtig empfunden.

Offline Penthesilea

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Antw:Die Verschwörung der Götter
« Antwort #226 am: 07. Juni 2017, 13:35:58 »
Da sind wir wieder. Ein Großer Wanderer hat uns ein wenig aufgehalten.
Ein wenig außer Atem erreichte Penthesilea das Lager. Sie war so schnell gelaufen, wie sie konnte, ohne das verletzte Tier in ihren Händen zu vielen Erschütterungen auszusetzen, denn sie hatte ein schlechtes Gewissen. Nicht wegen des Kampfes. Auf einen Gegner zu treffen, mit dem es fertig zu werden galt, war in der Gegend um Elteran an der Tagesordnung. Doch es war ihre Nebelkrähe gewesen, wegen der sie dort draußen gewesen und dem Großen Wanderer begegnet waren. Unterwegs hatte sie Galarian und der Köchin für ihren selbstlosen Einsatz und den gemeinsam erfolgreich bestrittenen Kampf gedankt. Es war ein gutes Gefühl gewesen, mit den beiden gemeinsam zu kämpfen. Zum ersten Mal hatte sie an der Seite eines Lichtmagiers gestritten, und da war kein Unterschied zu Kampfgenossen ihres eigenen Bündnisses zu spüren gewesen. Flüchtig hatte sie sich gefragt, ob sie sich jemals wieder gerne an einem Schreinkampf beteiligen würde. Aber um diese Frage zu entscheiden, würden sie alle erst einmal das Abenteuer, das ihnen der merkwürdige Auftrag Heraios' eingebrockt hatte, mit heiler Haut überstehen müssen.
Sie blickte unsicher in die Runde. Ich hoffe, ihr habt nicht auf uns gewartet? Dumme Frage, schalt sich sich im selben Moment. Natürlich hatten sie gewartet. Und sie würden noch ein wenig länger warten müssen, denn Equinox musste versorgt werden. Während sie sich neben ihren Tornister kniete, den Vogel sanft auf einem Moospolster absetzte und in ihrem Gepäck zu kramen begann, nahm sie einen merkwürdigen Brandgeruch wahr. Und irgendjemand litt Schmerzen. Was mochte in ihrer Abwesenheit vorgefallen sein? Endlich hatte sie gefunden, was sie suchte. Sie zog eine winzige Pipette und ein Fläschchen Heiltrank hervor und begann, der Nebelkrähe Tropfen für Tropfen einzuflößen.
Wo ein Wille ist, da ist auch ein Problem.

Offline Tamur

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Antw:Die Verschwörung der Götter
« Antwort #227 am: 07. Juni 2017, 14:10:31 »
"Natürlich", kommentierte er kurz die Frage von Penthesilea und wandte auch gleich seinen Blick wieder von ihr ab, als er sehen konnte, dass es ihr gut ging und sie sich deshalb um ihren Raben kümmerte. "Galarian, Köchin, euch geht es auch soweit gut?!" Es war mehr Wunschdenken als Gewissheit, die in seiner Frage mitschwang. Seine Hand hielt gleichzeitig seinen Magierstab festser in der Hand. Wer weiß was hier noch in der Nähe war. Von einem großen Wanderer hatte er zwar noch nichts gehört, aber es war wohl kein leichter Gegner, wenn sogar die drei mit Penthe als Erfahrenste unter ihnen.

Offline Galar

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Antw:Die Verschwörung der Götter
« Antwort #228 am: 08. Juni 2017, 15:30:09 »
Ein wenig außer Atem - "Verdammt ich muss echt abnehmen!" denkt sich der junge Magier - antwortet er auf Tamurs Frage "Mir geht es sehr gut. Wir sollten nur Wachsein sein. Ich habe im Mantel des Wanderers ein Pergament gefunden. Mögt Ihr es Euch anschauen?" und hält ihm dabei besagtes entgegen.

Der Kampf mit den beiden Magiern war erfreulich gut gelaufen. Vielleicht ließen sich die Zauber der beiden Bündnisse vereinigen um so noch eine viel stärkere Magie zu erhalten? Oder würden sich die Gegensätze neutralisieren? Er wird in Zukunft nun weniger schlecht über die "Darkis" reden. Besonders als er Penthes besorgte Handlungen wegen ihrer Krähe sieht. "Wir sind alles auch nur Lebewesen mit Fehlern!".