Umfrage

Abstimmung Einzelbeiträge

Eisblume: Yirara
36 (8%)
Eisblume: Penthesilea
20 (4.4%)
Eisblume: Philos
5 (1.1%)
Nebelkraut: MajinPiccolo
17 (3.8%)
Nebelkraut: Damona
35 (7.7%)
Olganwurz: MajinPiccolo
16 (3.5%)
Olganwurz: Philos
29 (6.4%)
Mondfrucht: Apaixonada
26 (5.8%)
Mondfrucht: Lotrus
6 (1.3%)
Mondfrucht: Penthesilea
21 (4.6%)
Sonnenbeere: Apaixonada
28 (6.2%)
Sonnenbeere: Noctifer
8 (1.8%)
Sonnenbeere: Baghira
11 (2.4%)
Takabeere: MajinPiccolo
24 (5.3%)
Takabeere: Ranthoron
27 (6%)
Goldbeere: MajinPiccolo
21 (4.6%)
Goldbeere: Ranthoron
31 (6.9%)
Giftmoos: YuseiFudou
28 (6.2%)
Giftmoos: MajinPiccolo
19 (4.2%)
Yantiskraut: MajinPiccolo
22 (4.9%)
Yantiskraut: Philos
22 (4.9%)

Stimmen insgesamt: 66

Umfrage geschlossen: 05. August 2013, 23:14:28

Autor Thema: Abstimmung: Dalarans neue Kräuterlexika  (Gelesen 4365 mal)

Offline Hakuna

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Abstimmung: Dalarans neue Kräuterlexika
« am: 29. Juli 2013, 22:54:56 »
Im Folgenden alle Beiträge, die wir zur Abstimmung ausgewählt haben. Für jeden dieser Beiträge bekommt der Autor einen goldenen Barren (die Preise werden gesammelt vergeben, sobald die Abstimmung vorüber ist).

Jeder hat 9 Stimmen, ich bitte euch, pro Kraut nur einem Beitrag eure Stimme zu geben (der Fairness halber). Zu beachten ist, dass wir in den Gewinnerbeiträgen natürlich noch eventuelle Rechtschreib-, Grammatik- oder kleinere Logikfehler ausbessern werden - diese sollten eure Meinungsbildung also nicht trüben ;-)

Die Abstimmung ist 7 Tage offen, also fleißig wählen! Bei Fragen oder Anmerkungen bitte weiterhin den Diskussionsthread benutzen.

Übersicht und Schnellnavigation:
Abstimmung Eisblume: Yirara, Penthesilea, Philos
Abstimmung Giftmoos: YuseiFudou, MajinPiccolo
Abstimmung Nebelkraut: MajinPiccolo, Damona
Abstimmung Olganwurz: MajinPiccolo, Philos
Abstimmung Yantiskraut: MajinPiccolo, Philos
Abstimmung Mondfrucht: Apaixonada, Lotrus, Penthesilea
Abstimmung Sonnenbeere: Apaixonada, Noctifer, Baghira
Abstimmung Takabeere: Ranthoron, MajinPiccolo
Abstimmung Goldbeere: Ranthoron, MajinPiccolo
« Letzte Änderung: 29. Juli 2013, 23:37:05 von Hakuna »

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Offline Hakuna

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Abstimmung: Eisblume
« Antwort #1 am: 29. Juli 2013, 22:57:20 »
Yirara
In dieser Welt gibt es viele einzigartige, schöne und bisweilen auch sehr seltsame Dinge. Eine dieser Dinge ist die Eisblume. In ganz Arthoria wächst sie nur an einem einzigen Ort. Mutige Reisende wissen, dass dies ein nicht gerade harmloser Ort ist. Der Ort namens Frostsee ist ebenso seltsam wie die Blume selber, und um seine Entstehung ranken sich ebenso viele Legenden wie um die kleine blaue Blume.

Die Pflanze scheint fast nur aus der Blüte zu bestehen, die wie ein kleiner blauer Eiskristall in der Sonne glitzert. Sie wächst nur um den Frostsee herum und eine eigenartige Kälte geht von ihr aus. Die Kälte verliert sie auch nicht, wenn die Blüte gepflückt wird oder gar an einem warmen oder heißen Ort gelagert wird. Trotz allem schmilzt sie nicht oder verursacht, wie zu vermuten wäre, Verbrennungen an der Haut.

Trotz ihrer sehr filigranen Erscheinung ist die Blüte sehr robust, nahezu unzerstörbar. Nur sollte man sie von Feuer fern halten, denn bei Studien in meinem Labor fand ich heraus, das sie dann erst jegliche Farbe und dann ihre Form verliert bis sie ganz in den Gaszustand übergeht. Gerne genutzt wird die Blüte für Eiselixiere, da sie in Verbindung mit Soragepilzen und Jorugawurzel ihre Kälte hoch potenziert abgibt und es somit möglich ist, großen Schaden anzurichten. Deshalb sollte man nicht nur bei der Herstellung dieser Elixiere große Vorsicht walten lassen (Handschuhe aus naturreiner Schafswolle haben sich hierbei sehr bewährt), sondern man sollte die Elixiere auch nur in verantwortungsbewusste Hände abgeben.

Getrocknet werden kann die Blüte logischerweise nicht, da sie wie bereits oben erwähnt, sich nicht verändert oder direkt verpufft. Neben der Verwendung in den Eiselixieren trat sie in letzter Zeit auch in der experimentellen Küche in Erscheinung. Durch ihre konstante Abgabe von Kälte und ihrem fast neutralen Geschmack eignet sie sich perfekt für Sorbets oder Milchprodukte oder Erfrischungsgetränke aller Art. Weiter möchte ich auf dieses Thema hier nicht eingehen, da man über Geschmack bekanntlich streiten kann. Interessenten werden gebeten, sich ihr eigenes Bild zu machen.

Zu der Entstehung der Eisblume gibt es verschiedene Versionen, die einen sagen, es sind die Tränen einer verlassenen Frau um ihren Liebsten, die die Blumen wachsen ließen (wer tieferes Interesse an dieser Geschichte zeigt mag dazu aufgerufen zu sein „Die Legende der Eisblume“ zu studieren), andere sagen, es ist Sadeks eisiger Hauch, der nicht nur den Frostsee sondern auch die Flora und Fauna in ewigen Eis gefangen hält. Wieder andere glauben, dass es vielleicht eines von Milenius verrückten Experimenten war und wieder andere machen sich keine große Gedanken darum und halten es nur für eine Laune der Natur. Wie auch immer sie entstanden sind, ich persönlich finde sie höchstinteressant und werde in meinem Labor weitere Nachforschungen anstellen, denn ich denke das diese einzigartige Blume noch einiges an Potenzial in sich verbringt, dass nur darauf wartet von uns gelüftet zu werden.



Philos
Dass der Frostsee ein solch lebensfeindliches Gebiet ist und nur die wenigsten und anpassungsfähigsten Tiere dort überleben können, mag die Erklärung dafür sein, dass sich dort eine ganz besondere Pflanze findet: Die Eisblume.

Die Blume ähnelt am ehesten einen malerischen Konstrukt aus Eiskristallen, die eine Blüte formen, und weniger einer Pflanze. Von ihr geht Kälte aus, was zum einen mit ihrem Lebensraum, zum anderen mit ihren magischen Eigenschaften zu tun haben muss. Entgegen anderer Pflanzen verlässt sie sich nicht auf Wärme und Sonne, sondern auf Kälte und Schnee, um zu überleben. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Eisblumen sehr schnell dörr und nutzlos werden, sobald sie in wärmere Gefilde getragen werden. Zugleich wird es dabei um die Blume herum wärmer, da sie scheinbar nicht nur mit ihren Wurzeln, sondern selbst mit ihren Blütenblättern Kälte aus der Umgebung zieht, um sich selbst zu schützen. Wie das geschehen kann, vermag ich nur mit Magie zu erklären; es bedarf hier noch weiterer Forschung. Die Legende besagt, dass die ersten Eisblumen durch die Tränen von Ismeria und den Segen durch die Göttin Teraja entstanden. Auch wenn ich ein gelehrter Mann bin und meine Forschungen meistens wenig mit Legenden zu tun haben, so war mir doch, als hätte ich einen fernen, traurigen, doch wunderschönen Gesang gehört, als ich einige Eisblumen fand; es hätte genauso gut der Wind sein können, doch die Erscheinung der Eisblume ist so wunderschön, dass sie durchaus ein Werk der Götter sein könnte. Ich werde weitere Untersuchungen anstellen, bevor ich mich darauf festlege.

Bei der Eisblume sind ausschließlich ihre Blätter von alchemistischer Bedeutung. Ihre Eigenschaft, Kälte zu speichern und sie sogar aus ihrer Umgebung zu ziehen, hat zu der Erschaffung des Elexiers der Vereisung geführt, welches absonderlichste und schmerzhafteste Verbrennungen hinterlässt. Doch auch bei Winzern ist sie eine begehrte Pflanze, da sie von geübten Gesellen und Meistern zur Veredelung von Guljakwein verwendet wird, um den berühmten Eiswein zu erschaffen. Ein Tropfen dieses sonderbaren Getränks kühlt Kehle, Kopf und Geist und ist deshalb gerade bei Magiern sehr beliebt.



Penthesilea
Auch wenn es schwer zu glauben ist, dass in der eisigen Einöde rund um den Frostsee im Nordosten von Elteran überhaupt Pflanzen wachsen, täuscht dieser Eindruck. Außer Tolwarknospen sind hier alle bekannten Kräuter zu finden, wenn auch in geringer Zahl. Das spezielle Klima dieser Landschaftsform hat jedoch eine besondere Pflanze hervorgebracht, welche man im übrigen Arthoria vergebens sucht: Die Eisblume. Sogar im Gebiet um den Frostsee herum ist sie ausgesprochen selten anzufreffen. Es gehört schon eine gute Portion Glück dazu, ein Exemplar zu finden. Das liegt unter anderem daran, dass Eisblumen hervorragend an ihre Umgebung angepasst sind. Ihre filigranen, gefiederten hellblauen Blüten bemerkt zwischen Eis und Schnee nur, wer ganz genau hinschaut. Zudem wachsen sie nicht in Gruppen, sondern als Solitärpflanzen stehen sie einzeln und in großen Abständen voneinander. So verwundert es nicht, dass es häufig die Begleiter der Magier sind, Irrlichter und Nebelkrähen, welche mit ihren nichtmenschlichen Sinnen die seltenen Eisblumen aufspüren. Besser als Menschen vermögen sie, die eigenartige Kälte, welche von diesen Pflanzen ausstrahlt, wahrzunehmen.
Man kann Eisblumen jedoch nicht nur im Gebiet um den Frostsee finden, sondern es ist auch möglich, sie in Kämpfen den dort lebenden Wesen abzunehmen. Sehr selten kann man sie auch einmal bei einem Paladin des Wassers finden, welchem man in der Halle der Elemente begegnen kann, die Paladine allerdings holen sich die Eisblumen ebenfalls aus dem Frostseegebiet.Es wird vermutet, dass sie, wie manche Lebewesen des Frostsees, Eisblumen bei sich tragen, um die Wirkung ihrer Kampfkraft zu verstärken.
Bringt man eine Eisblume in eine wärmere Umgebung, stellt man fest, dass sie keinerlei Wärme anzunehmen scheint. Hier wird selbst für den Menschen offensichtlich, dass die Eisblume die ihr eigene Kälte stets beibehält. Woran das liegt, konnte selbst in endlosen Versuchsreihen in den Laboratiorien der gelehrtesten Botaniker Elterans noch nicht herausgefunden werden. Jedoch entdeckten die Wissenschaftler bei diesen Experimenten neue Rezepturen, welche unter Beimischung von Eisblumen einem Magier hervorragende Dienste leisten. So verwendet man die Eisblume beispielsweise, um Eiswein herzustellen, indem man sie gewöhnlichem Guljakwein beimischt. Der Eiswein stärkt für einige Zeit die Verteidigung des Konsumenten. Noch frappanter ist die Wirkung des Elixiers der Vereisung, welches durch Vermengen von Soragepilzen und Jorugawurzeln mit der Eisblume entsteht. Bei längerem Kontakt mit der Luft entwickelt die Flüssigkeit eine exteme Kälte und schädigt dadurch fast alle Lebewesen, mit denen sie in Berührung kommt und kann somit von Magiern in Kämpfen benutzt werden.
Obwohl  die bekannte Legende über die Tränen Ismerias das Vorkommen dieser Pflanzen im Frostseegebiet erklärt, wird im Nachbarland jenseits der Grenzen Arthorias noch eine andere Legende erzählt, die mir auf meinen Reisen zugetragen wurde und die ich den interessierten Lesern nicht vorenthalten will.
Als die Götter einstmals Sadek überwanden und ihn zur Strafe für seine Anmaßung in Ketten an den Grund des Frostsees banden, wo er noch heute als Herz des Sees Reisende erschreckt und Magier angreift, bat er sie um Gnade, gelobte Reue und Besserung. Curulum glaubte ihm nicht, Teraja jedoch, deren Anhänger Sadek zuvor als Kedas gewesen war, hatte Mitleid und wollte ihn begnadigen. Heraios fand sich bereit, Sadek zu prüfen. Sie übergab ihm eine einzigartige Blume, welche zugleich über eisig blaue sowie feurig rote Blätter verfügte und sprach: "Nimm diese Blume und halte sie fest.Sie wird uns deine wahre Gesinnung verraten." Sadek griff nach der Blume, und während er sie in Händen hielt, verwandelte sie sich unter den erkennenden Augen der drei Götter in eine Eisblume. Bitter enttäuscht wandte sich Teraja von ihm ab, während Curulum und Heraios die Strafe an ihm vollzogen. Deshalb wachsen noch heute Eisblumen am Frostsee und Magier, die das Herz des Sees im Kampf besiegen, erhalten gelegentlich als Trophäe eine solche Eisblume. Diese Blumen sollen mit ihrer dauerhaften Kälte an die immerwährende Bosheit Sadeks erinnern und an die Macht der Götter, welche in einem jeden von uns die wahre Gesinnung zu erkennen vermögen.
« Letzte Änderung: 29. Juli 2013, 23:02:24 von Hakuna »

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Offline Hakuna

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Abstimmung: Giftmoos
« Antwort #2 am: 29. Juli 2013, 22:58:35 »
YuseiFudou
Das Giftmoos ist eine sehr spezialisierte Pflanze, die nur im Sumpf von Gelan zu finden ist. Dort gedeiht das Moos besonders gut auf Wurzeln und Steinen, die etwas aus dem schlammigen Boden hervorragen, und scheint im Gegensatz zu anderen Pflanzen keine Probleme mit dem geringen Lichteinfall und der hohen Feuchtigkeit im düsteren Sumpf zu haben. Das Giftmoos selbst besitzt eine dunkelgrüne Farbe, die vermutlich dazu dient, die wenigen Sonnenlichtstrahlen, die den Sumpfboden erreichen, ideal zu verwerten.

Um den Sumpf von Gelan mit all seinen Bewohnern ranken sich viele Geschichten, was mich an dieser Stelle dazu bringt, die wohl bekannteste Geschichte zum Giftmoos wiederzugeben. Einst wie auch heute war das Land zwischen dem Sumpf und der Stadt Elteran von Bauernfamilien besiedelt. Eines Tages begab es sich, dass zwei junge Bauernjungen sich, trotz der Warnung ihrer Eltern, in den Sumpf begaben, um dort zu spielen. Es kam, wie es kommen musste: die Jungen verliefen sich in dem dunklen Sumpf und konnten den Heimweg nicht finden. So waren sie dazu gezwungen, die Nacht im Sumpf zu verbringen.
Als sie am nächsten Morgen erwachten, kamen die beiden Jungen vor Hunger fast um. Da geschah es, dass sie auf einem nahegelegenen Stein ein dunkelgrünes Büschel entdeckten, welches sie für ein essbares Kraut hielten.
Die Eltern sorgten sich seit den späten Abendstunden um ihre Kinder. Nachdem sie die Suche am vorherigen Abend auf Grund der voranschreitenden Dunkelheit abbrechen mussten, machten sie sich am nächsten Morgen zusammen mit den ersten Sonnenstrahlen auf den Weg in den Sumpf. Aber es war bereits zu spät, denn ihre Kinder hatten das dunkelgrüne Büschel bereits verspeist, ohne zu wissen, dass es sich um Giftmoos handelte, und waren an dem Gift des Krautes, welches nur sehr langsam wirkt, qualvoll gestorben. Diese Geschichte erzählen Eltern ihren Kindern noch heutzutage, um sie vor dem Sumpf und dem Giftmoos zu warnen.

Wie bereits in der Geschichte erwähnt, besitzt das Giftmoos ein starkes aber nur langsam wirkendes Gift. Diese Eigenschaft haben sich die Alchemisten Elterans zu Nutze gemacht und eine Methode gefunden, aus einem Giftmoos, einer Kuragknolle und einem Extrakt aus Soragepilzen ein tödliches Gift herzustellen. Weitere Verwendungszwecke für Giftmoos sind mir nicht bekannt. Einige dubiose Kräuterfrauen bieten ihre eigenen Tränke aus Giftmoos an, die gegen alle möglichen Leiden helfen sollen, aber von einem Gebrauch solcher Tränke rate ich dringend ab.



MajinPiccolo
In den gemäßigten Zonen gibt es ebenfalls besondere Gebiete in denen man zu seiner eigenen Überraschung einzigartige Gewächse antreffen kann, welche auch nur an diesem einen speziellen Ort wachsen. Im Sumpf von Gelan wächst eine ganz besondere Moosart. Das sogenannte Giftmoos trägt seinen Namen nicht völlig ohne Grund und wird besonders von Arthorias Magiern im Kampf gegen zähe Gegner bevorzugt.
 
Giftmoos gedeiht einzig und allein in den Sümpfen von Gelan. Dort herrschen ideale Bedingungen, denn die Temperaturen schwanken zwischen 18° nachts und 25° tagsüber. Die Luft ist feucht und bietet somit nicht nur einigen Pilzarten, sondern auch diesem Moos ein wohliges Zuhause. Meistens ist es auf Steinen oder alten Baumstämmen beheimatet, in letzter Zeit aber auch immer häufiger an gesunden Bäumen oder zwischen den wenigen trockenen Grasflächen im Sumpf zu finden. Ob dies durch das vermehrt vorkommende Abtragen durch Sumpfbesucher verursacht wurde, konnte man bis jetzt noch nicht herausfinden.

Das Giftmoos kommt gewöhnlich in allen Größen vor. Bevor der Sumpf jedoch derart häufig von Magiern besucht wurde, waren teilweise sogar hektargroße Flächen von Moos vorhanden. Mittlerweile findet man am häufigsten viele kleine Stücke Giftmoos von bis zu dreißig Zentimeter Durchmesser  über die Gegend rund um den Sumpf von Gelan verteilt. Ein kleines Büschel dieses dunkelgrünen, giftigen Mooses reicht schon aus um seine Ziele zu erreichen, denn es ist bekannt für sein starkes, aber langsam wirkendes, Gift.

Häufig mit einem Spaten oder einer Gartenharke abgetragen hat dieses Moos jedoch noch keine giftige Wirkung, ehe der Saft mit den Schleimhäuten einer betroffenen Kreatur oder Person Kontakt hat. Der vorsichtige Magier sollte sich nach dem Abtragen also erst einmal gründlich die Hände waschen, bevor er sich an der Nase kratzt. Ein noch besseres Ergebnis erhält man jedoch, wenn man das Giftmoos aufkocht und den entstandenen Sud mit ein paar Zutaten verfeinert und zum, in Arthoria weitläufig in Umlauf befindlichen, schleichenden Gift perfektioniert. Sowohl als Flüssigkeit aufgenommen als auch durch seine giftigen Dämpfe eingeatmet, bereitet dieses schleichende Gift einem zähen Gegner für einen längeren Zeitraum arge Probleme und es gelingt ihm, das Zielobjekt zu schwächen oder sogar zu töten.

In Forschungslaboren benutzt man Giftmoos besonders gern zur Entwicklung der Spezialgebiete zum Seelenfänger oder Seelenjäger, da der Sud eine magische Eigenschaft besitzt, welche Seelen von Kreaturen besonders effektiv anlockt. Auch wird dadurch die Produktion des Elixiers des Trolls vorangetrieben, in welchem das Moos als Komponente benötigt wird, um die Bestandteile, die den menschlichen Körper durch das Trollblut belasten würden, zu neutralisieren.

Woher das Moos seine giftige Wirkung besitzt ist bisher noch ein Rätsel. Einerseits käme eine natürliche Entwicklung zum Schutz vor Feinden im Moorland in Frage. Andere Magier spekulieren es könnte etwas mit den Moorleichen zu tun haben, welche im Sumpf von Gelan langsam verrotten und das Giftmoos nimmt lediglich die Bestandteile dieser gegärten schwarzen Sumpfbrühe zu sich. So oder so ist es ein gefährliches Gewächs.

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Offline Hakuna

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Abstimmung: Nebelkraut
« Antwort #3 am: 29. Juli 2013, 22:59:49 »
MajinPiccolo
Ähnlich wie das Giftmoos findet man auch das sonderbare Nebelkraut nur in einer bestimmten Region von Arthoria. Läuft man ein wenig in Richtung der Gebirge würde man einige Wolken um die dort vorhandenen Gipfel als normales Wetterphänomen betrachten. In den Nebelgipfeln sollte man aber zweimal hinsehen, denn diese Wolkengebilde stellen sich als Nebel heraus und, wie man erst vor kurzer Zeit erfahren hat, als unnatürlich noch dazu.

Genau hier fühlt sich das Nebelkraut heimisch, eine einzig und allein hier vorkommende Art eines Nachtschattengewächses. Anders als die meisten Pflanzen liebt es das Nebelkraut in dieser luftigen Höhe zu gedeihen. Es braucht wenig Sauerstoff und nimmt überraschend viel Feuchtigkeit auf, was in den Nebelgipfeln nicht weiter verwunderlich sein sollte, jedoch hat dieses Kraut einen für Pflanzen evolutionären Schritt gemacht, denn es findet keinerlei Photosynthese statt!

Vermutlich deshalb ist dieses bis zu zwanzig Zentimeter hohe Gewächs farblich dem tristen Grau des Nebels in den Nebelgipfeln angepasst und ist auch nur ausschließlich dort zu finden. Neben den auffälligen ovalen Blättern und der grauen Farbe fällt einem beim Auflesen der Pflanze noch etwas auf: Man vermutet das Nebelkraut könnte der Grund dafür sein, dass es in diesem Gebirge überhaupt erst derart nebelig ist, obwohl der Nebel selbst eigentlich notwendig ist um die Pflanze auch in diesem felsigen Boden gedeihen lassen zu können. Womöglich deshalb leben in dem dichten Nebel solch merkwürdige Kreaturen wie die Nebelwürmer, erscheinen Wesen wie die Nebelgeister und entstehen Naturmysterien wie der Nebelkokon. Trotz allem erzeugt das Nebelkraut dauerhaft Nebel und das auch noch für einige Stunden nachdem sie aus dem Erdreich gerissen wurde.

Dies liegt vor allem an den chemischen Prozessen, welche sich in dem Kraut abspielen. Das Nebelkraut speichert sehr viel Flüssigkeit und benötigt nur wenig Sauerstoff. Durch die Verbindung mit dem Sauerstoff und einigen noch unerforschten Komponenten entsteht eine exotherme Reaktion. Durch den Sauerstoff heizt sich die Pflanze sozusagen selbst auf und gibt Wärme ab. Da sie aber so viel Flüssigkeit aufgenommen hat, verdunstet erst einmal ein Teil der Flüssigkeit bevor überhaupt etwas wie Wärme nach außen dringt. Dadurch erzeugt die Pflanze selbst Nebel. Wird das Kraut aus seinem Lebensraum gerissen und ins Tal gebracht, wo der Sauerstoffgehalt der Luft deutlich höher ist, dampft es durch den chemischen Prozess noch einige Stunden, bis die Pflanze dann endgültig aus dem Leben scheidet und nutzlos wird.

Jeder Magier mit einer gut ausgebauten Laborausrüstung und umfangreichem Wissen in alten Sprachen kann das Nebelkraut als Zutat verarbeiten. Die häufigste Anwendung findet Nebelkraut, wen sollte es verwundern, als Zutat bei der Herstellung von Nebelkugeln, welche den Gegner im Kampf im wahrsten Sinne des Wortes benebeln sollen.



Damona
Man sagt, das Nebelkraut selbst sei der Ursprung der Nebelschlieren, die die Nebelgipfel umranken und ihnen so ihre geheimnisvolle Aura verleihen. Man behauptet außerdem, dass das Kraut seinen Namen eben der Tatsache verdanke, dass es dauerhaft Nebelschlieren zu verströmen scheint, und das noch Stunden, nachdem es aus der Erde gerissen wurde. Beeindruckt von all den Erzählungen über jenes Kraut brach ich vor einiger Zeit in die Hochebene von Ral auf, um dieses Phänomen an den Nebelgipfeln mit eigenen Augen sehen, und es schriftlich festhalten zu können.

Auf halber Höhe des höchsten Gipfels angekommen bemerkte ich bereits jene weiße Schleier, die den ganzen Berg umgeben und mir das Vorankommen so wesentlich erschwerten. Endlich bemerkte ich dann eine Felsnische, die von noch stärkerem Nebel umgeben war und in der, wie ich bei näherem Hinsehen bemerkte, ganze Büschel von Nebelkraut wuchsen. Sorgfältig riss ich einige Büschel aus und begab mich wieder auf den Weg nach unten, wobei ich zunächst noch einen mir nicht sehr gut gesinnten Nebelgeist davon überzeugen musste, dass ich keine große Lust hatte, vom Gipfel in die Tiefe zu stürzen.

Als der Nebel des Gipfels sich lichtete und ich wieder sicher unten angekommen war, stellte ich fest, dass das Kraut tatsächlich weiterhin Nebel verströmte, der ebenso dicht war wie der auf dem Gipfel selber. Auch einige Stunden später war dieser Zustand noch unverändert, womit vorerst bestätigt war, was mir meine späteren Experimente bewiesen: man könnte gewissermaßen sagen, dass Nebelkraut den Nebel in seiner Umgebung speichert und diesen als solche auch wieder abgibt, sobald es aus der Erde herausgerissen wurde. Der gespeicherte Nebel ist als solcher zunächst nicht erkennbar; allerdings trocknet das Kraut aus, je mehr Nebel es wieder an sein Umfeld abgibt.
Ich nahm die Büschel, die ich ausgegraben hatte mit nach Hause, um sie in meinem Labor näher zu untersuchen. Nach den Tagen meiner Reise waren sie schon etwas welk, was mir zeigte, dass sie frisch am besten zu verarbeiten sind und so ihre volle Wirkung am ehesten entfalten können. Weitere Experimente zweigten mir, dass das Kraut aller Wahrscheinlichkeit nach keinen anderen Nebel aufnimmt, als den der Nebelgipfel selber. Ich hatte versucht, die Pflanzen über feinen Nebel, den ich in meinem Laboratorium herstellte, wieder frisch zu machen, was mir aber nicht gelang. Das zeigte mir, dass der Nebel dort oben kein Gewöhnlicher ist, wie man ihn in beinahe jedem Gebirge finden kann, sondern dass er aus dem Atem der Nebelgeister bestehen muss, was ich bereits bei meiner Begegnung mit dem Nebelgeist vermutet hatte, dessen nebliger Atem mir beinahe die ganze Sicht raubte.

Bisher habe ich das Nebelkraut außerdem an keinem anderen Ort als dem Nebelgipfel finden können und auch nicht von weiteren Vorkommen gehört. Ich vermute daher, dass das Kraut zum Wachsen mehr braucht als die Höhenluft, die Kälte, den Schatten und die Luftfeuchtigkeit, die dort oben vorhanden sind. Was es ist, kann ich nur vermuten; ich habe aber den Verdacht, dass die Nebelgeister, die nur dort oben ihr Unwesen treiben, hier ebenfalls eine Rolle spielen und einen weiteren Beitrag zum Gedeihen des Krautes leisten. Das würde auch erklären, warum jeder Versuch, Nebelkraut in meinem eigenen Kräutergarten anzubauen, misslungen ist.
Daher trifft es sich gut, dass Nebelkraut in der Alchemie nicht allzu häufig benötigt wird. Lediglich zur Herstellung der Nebelkugel, wird ein kleines Kräuterbüschel benötigt, das bereits ausreicht, um die Kugel mit den typischen Nebelschwaden zu füllen, die auch die Nebelgipfel umgeben und die beim Zerbersten der Kugel den Gegner in eben jenen Nebel hüllen.

Dennoch ist das Nebelkraut eine außergewöhnliche Pflanze, die in ganz Arthoria von ihrer Art her einzigartig ist und daher, trotz ihrer schwierigen Beschaffungsart, in jedem Kräuterlexikon Erwähnung finden sollte.

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Abstimmung: Olganwurz
« Antwort #4 am: 29. Juli 2013, 23:02:00 »
Philos
Die Olganwurz ist eine Pflanze, derer man nicht einfach habhaft wird. Sie wächst tief unter der Erde und benötigt kein Tageslicht; Wärme und somit Energie bezieht sie aus dem Boden um sie herum. Kälte kann ihr in der Tiefe, in der sie wächst, nichts anhaben; keine Blüten weisen auf sie hin. Sie zu finden, gleicht demnach fast schon einem Glücksspiel, und ich kann mich zu einem der Glückskinder zählen, die eine gefunden haben, als ich mir in der Wildnis mit meinem Spaten eine Latrine freischaufeln wollte.

Die knollenartige Olganwurz ist mit kleinen, roten Punkten übersät, welche als ihre Wurzeln fungieren. Über sie nimmt sie Nährstoffe und Wärme aus dem Boden auf. Zugleich scheinen genau jene Punkte den Wirkstoff der Knolle auszumachen, welcher äußerst stark und magisch ist. So wird er unter anderem für die Zerstörung mächtiger Illusionen gebraucht, wobei es schon genügt, die Knolle zu einem feinen Pulver zu zermahlen und dieses auf die verdächtige Stelle zu streuen. Woher diese kleine Knolle solch magischen Kräfte bezieht, ist unklar; wieder drängt sich, wie schon bei der Eisblume, der Verdacht von göttlicher Einmischung auf. Ich habe bereits Geschichten gehört, nach denen die Knollen abgehackte Körperteile von unglücklichen Opfern Curulums sein sollen, und die roten Punkte die letzten Bluttropfen darstellen, die ihnen anhafteten.

Wird das Pulver zusammen mit geriebenen Tolwarknospen in geschmolzenes Glas untergemischt und das fertige, in Form gebrachte Produkt mit einem Adamantitbarren abgedampft, so entstehen die allseits begehrten Spiegelplatten, denen weder Schmutz noch Fettflecken etwas anhaben können. Das Olganwurz-Pulver entzaubert dabei jegliche Illusion, die ein normaler Spiegel reflektieren würde, und zeigt lediglich das wahre Aussehen an, weshalb Spiegelplatten bei jedem guten Kleidungshändler zum festen Sortiment gehören, um vom echten Wert der Ware zu überzeugen.



MajinPiccolo
Wenn man durch Arthoria zieht, kann es überall geschehen, daß man früher oder später über eine sehr seltene und kostbare Wurzel stolpert. Wobei stolpern wohl übertrieben ist, denn man muss wirklich Glück haben um eine dieser Wurzel zu finden und noch mehr Glück um in diesem Moment auch noch eine Schaufel parat zu haben um an diese seltene Kostbarkeit aus der Erde zu holen.

Die Olganwurz ist auf dem gesamten Kontinent zu finden und sie braucht kein spezielles Klima um zu gedeihen. Jedoch ist sie äußerst selten zu finden und darum auch bei Händlern hoch im Kurs. Wenn man einmal über eine ihrer Wurzeln strauchelt sollte man sich gewiss sein, daß man eine Schaufel in seinem Wandersack dabei hat, ansonsten könnte die Bergungsaktion eine ganze Weile andauern.

Nur wenige Menschen behaupten sie wären ohne Schaufel auf eine Olganwurz gestoßen, gleichwohl muss man bezeugen, daß jene Leute meistens total verwirrt aus dem Heckenlabyrinth (oder dem nächsten Gasthaus in der Nähe) getaumelt waren und womöglich halluziniert haben. Selbst wenn ich persönlich einen Blick in dieses Labyrinth werfen würde, wovon ich jedem unerfahrenen Magier abraten muss, kann ich mir kaum vorstellen, daß an dessen Ende einfach so eine Truhe mit dieser Kostbarkeit dasteht und auf mich wartet. Aber nun weiter im Kontext...

Die weißen bis ins graue übergehenden Wurzeln der Knolle wachsen in alle Richtungen und sind mehr oder weniger nutzlos, weshalb sie beim Ernten auch meist abgeschlagen werden. Eine Erwähnung finden sie hier nur, damit der unbedachte Magier beim Wandern nicht einfach weitergeht, sondern ruhig einmal einen Versuch wagt an den Kern des Ganzen zu gelangen. Da sie sehr tief in der Erde wächst, ist diese „Zwiebel“ äußerst selten. Beschreibt man die Olganwurz selbst, ist sie eine kleine, tiefschwarze Knolle mit kleinen roten Punkten. Ihre Größe ähnelt mehr oder weniger der einer größeren Kartoffel.

Ebenso wie eine Kartoffel gibt die Olganwurz einen Wirkstoff preis, wenn man sie aufschneidet. Der Wirkstoff in diesen Knollen ist allerdings sehr stark, wodurch nur wenig benötigt wird. Ganze Knollen werden allzu gerne bei der Herstellung von Spiegelplatten verwendet, wo der Wirkstoff der Olganwurz mit einem besonderen Metall zur Beschichtung reagiert. Sie haben aber auch einen relativ hohen Wert bei Händlern oder bei anderen Magiern, die eine Knolle im Ganzen gebrauchen können. Benutzt man die Olganwurz als erfahrener Alchemist selbst, so kann man bis zu zehn Portionen eines feinen Olganpulvers daraus gewinnen. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich die Knollen zu Pulver zu zermahlen. Dieses Olganpulver wiederum ist eine wichtige Zutat für weitere Erzeugnisse, sei es in der Alchemie oder der Forschung.

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Offline Hakuna

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Abstimmung: Yantiskraut
« Antwort #5 am: 29. Juli 2013, 23:03:23 »
MajinPiccolo
Als letztes Gewächs dieser Ausgabe steht ein in der Heilkunde beliebtes, wenn auch selten in der freien Natur zu findendes Kraut. Oftmals ist es nur noch über Händler erhältlich, da diese spezielle magische Gewächshäuser für das Yantiskraut aufgebaut haben und dort unter für das Gewächs erträglichen Bedingungen eine gesunde Ernte einfahren können.

Das Yantiskraut ist auf unserem großen Kontinent sehr selten geworden. Es ist ein sehr trockenes Kraut, das in der Natur mittlerweile kaum noch vorkommt, da es nicht sehr widerstandsfähig ist. Man konnte nachweisen, daß das Yantiskraut früher sehr oft an feuchten Plätzen in der Nähe von Seen oder Flüssen beheimatet war. Da es aber eine erstaunlich hohe Menge an Flüssigkeit benötigt um überhaupt wachsen zu können, wurde es in der Natur immer seltener, nicht zuletzt seit Arthorias Magier mit dem Ernten dieses Krautes für ihre Forschungen und Tränke begannen. Da die Händler dies jedoch recht schnell erkannt haben wurden Gewächshäuser für deren Aufzucht gebaut um der Pflanze ideale, wenn auch künstliche, Bedingungen zu liefern.

Das grade einmal fünf Zentimeter große Kraut ist graugrün, fast bräunlich und sehr trocken. Yantiskraut wird aufgrund seiner entgiftenden Wirkung jedoch gerne gezüchtet und findet somit gleich in mehreren Bereichen als alchemistische Zutat für Tränke oder aber in der Forschung seinen Gebrauch.

Für das Elixier der Revitalisierung wird es sowohl im Forschungsbereich benötigt wie auch später als Zutat für das Gebräu selbst. Als Bestandteil beim Trank der Erfahrung und beim Trank der Bewahrung wirkt sich Yantiskraut als Erweiterung für das Bewusstsein aus und ermöglicht es dem Anwender durch mehr Wissensaufnahme zu profitieren. Als wichtige Reagenz für Sonnen- und Mondkapseln ist eine begrenzter Angriff auf die Lebenspunkte eines Magiers der Licht-/Dunkelheitfraktion oder aber Heilung eines Magiers der Licht-/Dunkelheitfraktion möglich und durch die bereits erwähnte entgiftende Wirkung findet man Yantiskraut in fast jedem Gegengift wieder.

Eine ganz besondere Anwendung sollte noch zum Ende dieses Berichtes erwähnt werden. Durch ein spezielles Verfahren mittels Hydration kann man aus vier Yantiskraut-Stengeln einen besonderen Yantisschleim herstellen, der ebenfalls Anwendung in der Alchemie findet und ein wichtiger Bestandteil der Wundschutzsalbe ist.

Yantiskraut ist neben Jorugawurzeln und Guljakbeeren eines der beliebtesten Kräuter zur Verwendung in der Alchemie geworden und hat sich auch schnell als gutes Absatzprodukt bei Händlern von Kräutern und alchemistischen Zutaten etabliert. Wer richtig und klug investiert kann schnell in den Handel mit Yantiskraut einsteigen... sofern er genug Gold für ein notwendiges Gewächshaus auftreibt und einen Magier der ihm bereitwillig bei den nötigen Anpassungen der Klimasphäre hilft. Dann heißt es nur noch Gartenharke in die Hand und fröhliches Kräutern!



Philos
Eine Pflanze, die in der freien Flora und Fauna bereits fast ausgestorben ist, ist das Yantiskraut. Zum größten Teil scheint es von der allgegenwärtigen Guljakbeere (s. Band 1) verdrängt worden zu sein. Dank seiner entgiftenden Wirkung erfreut es sich dennoch einer großen Beliebtheit und konnte so bei Händlern und Gärtnern überleben, die es züchten und weiterverkaufen oder es dank einer seiner vielseitigen Eigenschaften veredeln.

Das Yantiskraut besticht mit seinem eher schlichten Aussehen, welches nicht wirklich einen Hinweis auf die ungeahnten Kräfte gibt, die darin schlummern. Am ehesten ähnelt es noch einem einfachen, kleingewachsenen Busch, wenn es auch von eher hellgrüner bis hellbrauner Farbe ist. Sowohl Blätter als auch Stängel können alchemistisch weiterverwertet werden, da vor allem die Säfte der Pflanze heilende Wirkungen versprechen. So ist es ein fester Bestandteil des Elixiers der Revitalisierung, welches Vergiftungen und Verbrennungen heilt, aber auch des Tranks der Bewahrung, welcher körperliche und geistige Kräfte speichert, um sie bei Einnahme wieder freizugeben.

Somit ist das Yantiskraut, trotz seiner traurigen Verbannung aus der wilden Natur, eine äußerst nützliche und vielseitige Nutzpflanze. Ihre Züchtung gestaltet sich hingegen nicht als einfach, weshalb ein paar wenige Blätter bereits einen erklecklichen Goldpreis erzielen. Sollte man in freier Wildbahn über das Kraut stolpern, so rate ich jedem, es fachmännisch aufzunehmen und zu verkaufen oder weiter zu verwenden.

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Offline Hakuna

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« Antwort #6 am: 29. Juli 2013, 23:05:45 »
Apaixonada
Sonnenbeeren und Mondfrüchte

Arthoria ist eine Welt mit traumhaften Landschaften und Blumenwiesen. Eine Blumenwiese ist jedoch etwas ganz besonderes. Sie ist geschmückt mit herrlich duftenden, ungewöhnlich großen Pflanzen. Wer allerdings einige davon pflücken will, sollte gewarnt sein. Je nach Tageszeit sind hier verschiedene Insekten unterwegs, die ein Problem mit Eindringlingen haben.
Am Tage zwischen 8 und 20 Uhr begegnet man häufig Essin-Drohnen und Essin-Arbeitern, während von 20 bis 8 Uhr Wesen der Dunkelheit wie Schattenraupe und Schattenmotte anzutreffen sind. Entsprechend der Uhrzeit kann man hier auch besondere Früchte finden. Gerüchten zufolge sollen sie außer auf der Blumenwiese nur noch im Dunkelwald gedeihen, den ich jedoch aufgrund mangelnder Forschungsgelder noch nicht aufsuchen konnte. Es gibt die Sonnenbeeren und die Mondfrüchte, die einige Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede aufweisen, auf die ich nun genauer eingehen will.

Sonnenbeeren   
Sonnenbeeren kann man tagsüber in der vorab beschriebenen Blumenwiese finden. Bei meinen Forschungen konnte ich bei Kämpfen immer wieder einige Beeren von den Tageswesen erbeuten. Gelegentlich sah ich jedoch auch einen hellen Schimmer. Folgte ich dann dem Glanz, fand ich einige kleine, hellstrahlende Beeren an einem Strauch, der von Lichtsplittern umgeben war. Sobald ich die Lichtsplitter oder Früchte berührte, fielen sie zu Boden und der Strauch verschwand. Besondere Wachstumsbedingungen sind mir bei meinen Beobachtungen nicht aufgefallen, dies kann jedoch auch an der Kurzlebigkeit der Situation liegen. Ebenso verschwinden alle Zeichen der Sonnenbeeren bei Sonnenuntergang. Das Licht wurde durch die Lichtsplitter magisch erzeugt oder genährt, genauere Forschungen dazu stehen noch aus, fest steht jedoch, dass die Beeren zur Herstellung von Sonnenkapseln benötigt werden, die je nach Bündnis heilende oder schadende Wirkungen erzeugen. Eine Anzucht ist mir bislang nicht gelungen, ich vermute jedoch, dass dies an meinen mangelndern Kenntnissen in Naturmagie liegt.

Mondfrüchte
Mondfrüchte findet man nur nachts als Beute von Schattenwesen oder an einem Strauch von Schattensplittern eingerahmt. Es handelt sich um größere dunkle Früchte mit einer glatten Oberfläche, die einen leicht silbrigen Glanz wie die Mondscheibe am Himmel reflektieren (daher wohl auch der Name). Hier konnte ich das gleiche Phänomen feststellen wie bei den Sonnenbeeren. Berührte ich Splitter oder Früchte, dann verschwand der Strauch ebenso wie bei Sonnenaufgang. Alchemistisch werden die Früchte analog zu den Sonnenbeeren zur Herstellung von Mondkapseln verwendet, die beim Bündnis der Dunkelheit heilende, beim Bündnis des Lichts schadende Wirkung entfalten.

Beide Kapseln haben in Kombination die Fähigkeit, in einem begrenzten Bereich die Tageszeiteffekte zu beeinflussen, indem sie zur Kapsel der Zeitenwende zusammengefügt werden.

Über die Entstehung der Beeren ranken sich viele Geschichten, besonders schön finde ich die Legende der streitsüchtigen Götter. Sie besagt, dass Teraja einst durch Arthoria wandelte und eine Gegend fand, in der nie Tag und nie Nacht war, wodurch alle Pflanzen eher spärlich wuchsen. Als Göttin des Lichts dachte sie nun bei sich, dass den Pflanzen wohl Licht fehlen möge und so verschob sie die Tageszeiten, auf dass immer Tag war. Anfangs war das durchaus gut für die Blumen, aber bald fehlte ihnen die Kraft zum weiteren Gedeihen, da sie nie eine Ruhephase hatten und sie verkümmerten.
Curulum, der dies sah, erkannte für sich eine Möglichkeit, Teraja zu verhöhnen, indem er ihr zu vermitteln versuchte, dass ihr Licht die Pflanzen getötet hätte. Er ließ ewige Dunkelheit über der Wiese herrschen und doch erholten sich die Blumen nur kurz. Nun stritten sich die beiden Götter, wer von ihnen wohl Recht haben mag und immer wieder veränderten sie die Tageszeit. Den Pflanzen ging es dadurch nicht besser und endlich hatte Heraios Mitleid mit all den armen Geschöpfen. Sie zwang die beiden im Namen des Gleichgewichts, mit ihren Streitigkeiten aufzuhören und einigte sich mit ihnen darauf, das jedem von ihnen die Hälfte des Tages zustehen sollte. Widerwillig stimmten Teraja und Curulum zu und Heraios hatte das Gleichgewicht wieder hergestellt.
Die Folgen der Streitereien konnte jedoch niemand rückgängig machen. Die Magie der vielen Zauber hatte sich im Boden eingespeichert und so wuchsen Pflanzen und Tiere über ihre natürliche Größe hinaus. Und so entstanden aus einfachen Tag- und Nachtschattengewächsen die ersten Mondfrüchte und Sonnenbeeren.



Lotrus
Bei der Erkundung von neuen Gebieten zum Kräuter sammeln, bin ich eher zufällig auf eine unscheinbare Rankenpflanze gestoßen. Diese Pflanze verhölzert mit der Zeit am unteren Ende und dient jedem Vagabund als Feuerholz, da die Zündschwelle sehr niedrig ist.
 
Diese Kletterpflanze benötigt kaum Licht und bildet deshalb nur wenige kleine Blätter aus. Sie entzieht parasitär anderen Pflanzen Wasser und rankt an ihnen hoch. Sie wächst auf der lichtabgewandten Seite, weshalb sie tagsüber sehr schwer zu finden ist. Erst wenn der Mond voll am Himmel steht, entdeckt man die Früchte dieser Pflanze, die sich durch Reflexion des Mondlichtes von der Umgebung abheben. Im Volksmund wird die Frucht daraufhin Mondfrucht genannt.

Bei Tageslicht betrachtet sieht die etwa walnussgroße Frucht tiefdunkel aus und besitzt eine glatte Oberfläche. Im Inneren des tiefdunklen Fruchtfleisches befinden sich wenige kleine hellgelbe Kerne.
Aufgrund der niedrigen Anzahl gebildeter Fruchtkörper geht die Ausbreitung der Pflanze eher schleppend voran. Ich habe sie auf späteren Reisen nur im östlichen Teil des Dunkelwaldes und in der angrenzenden Blumenwiese entdeckt.

Bei weiteren Beobachtungen, welchen Tieren die Frucht als Nahrungsquelle dient oder ob sie überhaupt genießbar ist, fiel mir auf, dass tagsüber die Früchte entweder nicht entdeckt oder versehentlich mitgegessen wurden. Nachts wiederum wurde eine Vielzahl von Tieren durch die leuchtende Wirkung der Mondfrucht angezogen.

Experimente mit erhöhter Dosis dieser Frucht ergaben, dass tagaktive Tiere in einen leicht lethargischen und geschwächten Zustand fielen, während nachtaktive Tiere konzentrierter und gestärkt wirkten. Es sich ergebende Immunität bei stetem Verzehr dieser Früchte konnte ich nicht nachweisen. Es scheint so als ob die Verträglichkeit davon abhängt, ob man photophil ist oder  sich lieber im Schatten aufhält.



Penthesilea (Anm.d.R.: Gildenbezug soll hier rausgenommen werden)
Magier, welche des Nachts über die Blumenwiese wandeln, bekommen es früher oder später mit Schattenraupen oder Schattenmotten zu tun. Sofern sie diese besiegen, finden sie möglicherweise bei dem getöteten Gegner eine einzelne Mondfrucht.
Diese Mondfrüchte wachsen auf sehr selten vorkommenden Bäumen, welche meist allein inmitten einer Lichtung stehen. Wer das Glück hat, in klaren, mondhellen Nächten einen solchen zu finden, möge unbedingt darunter verweilen und sich der Schönheit der Reflexionen des Mondlichts auf den Früchten hingeben. Zuweilen geschieht es dann, dass sich die Mondstrahlen zu verfestigen scheinen und ein Schattensplitter herabfällt.
Bis heute hat niemand herausgefunden, woher, wo doch diese Mondfruchtbäume hierzulande so selten sind, die Schattenmotten und Schattenraupen die Mondfrüchte haben, die sie bei sich tragen, da es unmöglich ist, sie zu verfolgen. Sobald es tagt, entschwinden sie den Blicken und sind wie vom Erdboden verschluckt. Die geheimnisvollen Früchte allerdings wurden im botanischen Institut der Hochschule für Magie zu Elteran eingehend untersucht.
Sie sind recht groß, glänzen blauschwarz und scheinen stets ein wenig Licht zu reflektieren. Schneidet man sie auf, wird dunkelrotes Fruchtfleisch sichtbar, und in der Mitte ein tiefschwarzer Kern. Das Fruchtfleisch ist ungenießbar, jedoch kann man es erhitzen und mit anderen Zutaten zusammen verwenden, um Mondkapseln herzustellen. Auch diese sind nicht zum Verzehr gedacht. Die den Mondfrüchten innewohnende Magie bewirkt je nach Bündniszugehörigkeit des Magiers, der von einer solchen Kapsel getroffen wird, einen Zuwachs oder einen Verlust an Lebenskraft zugunsten der Anhänger der Dunkelheit. Magier und Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck daran, den Mondfrüchten ihre Geheimnisse zu entreißen und herauszufinden, auf welche Weise ihre magischen Kräfte entstehen.
Wie so oft, während die Wissenschaft noch im Dunklen tappt, wissen die uralten Legenden eine mögliche Antwort zu geben:
Vor langer, langer Zeit, kam ein junger Reisender nach Elteran und begann die Ausbildung zum Magier. Tagsüber lernte er fleißig und absolvierte seine Übungskämpfe, des Nachts jedoch wanderte er mit unbekanntem Ziel aus der Stadt heraus und kam immer erst im Morgengrauen zurück. Niemanden wunderte, dass dieser Nachtwanderer sich dem Bündnis der Dunkelheit anschloss, doch je weiter er als Magier fortschritt, desto merkwürdiger verhielt er sich. Weder schloss er sich einer Gilde an noch hielt er sich eine Nebelkrähe. Seine Mitlernenden und Nachbarn rätselten herum und versuchten, ihn auszufragen. Er antwortete stets überaus höflich, verriet jedoch nichts über seine nächtlichen Aktivitäten. Und so schmiedeten die Neugierigen einen Plan, um mehr über den geheimnisvollen Mann herauszufinden.
Eines Abends nachdem er sich bei der Stadtverwaltung sein Zertifikat abgeholt hatte, sprachen sie ihn an und überredeten ihn, sie in die Taverne zu begleiten, wo sie ihn nach allen Regeln der Kunst betrunken machten. Der junge Mann, welcher keinen Alkohol gewöhnt war, verlor alsbald die Kontrolle über sich und wurde fröhlich und gesprächig. Und so kam es, dass er schließlich seinem Nebenmann auf die Frage, wo er sich denn des Nachts immer herumtreibe, aufrichtig antwortete: "Des Nachts fliege ich mit meinem Drachen zum Mond." Auf ungläubiges Staunen folgten Hohn und Spott, und so sehr der junge Mann auch beteuerte, die Wahrheit zu sprechen, sie wollten ihm nicht glauben. "Beweise es doch!", forderte schließlich der Rädelsführer, und der in die Enge getriebene junge Magier wusste sich nicht anders zu helfen als ihnen zu gestatten, ihn zu begleiten.
In der darauffolgenden Nacht (nachdem der junge Mann seine Kopfschmerzen, die von dem ungewohnten Trinkgelage herrührten, auskuriert hatte) führte er die mutigsten seiner Magierkollegen vor die Mauern von Elteran, geleitete sie zur Blumenwiese und rief seinen Drachen herbei. Voller Schrecken und Bewunderung sahen sie ihn das mächtige Wesen besteigen und Vorbereitungen zum Abheben treffen.
"Warte!", rief da der Anführer der Neugierigen. "Zwar haben wir den Drachen gesehen, doch weshalb sollen wir dir glauben, dass du auf ihm zum Mond fliegst?"
"Zum Beweis werde ich euch vom Mond etwas mitbringen, was es hier nicht gibt", versprach der junge Mann, woraufhin der Drache abhob und mit ihm in den Nachthimmel entschwand.
Lange warteten sie, aber ihre Geduld wurde belohnt. Kurz vor Monduntergang kehrte der junge Fremde zurück, entließ seinen Drachen und überreichte den Magiern einen Korb voller seltsamer, dunkler Früchte. "Das sind Mondfrüchte", erklärte er. "Sie können den Anhängern der Dunkelheit wertvolle Dienste leisten." Staunend reichten sie die Früchte herum, befühlten und berochen sie, und zuletzt holte einer von ihnen ein Messer hervor und schnitt eine der Früchte entzwei. Er teilte sie gerecht in gleichgroße Stücke und reichte sie seinen Gefährten.
Mit einem bedauernden Lächeln sah der junge Drachenreiter, wie sie sich umgehend in Schattenmotten und Schattenraupen verwandelten. "Es tut mir Leid", sagte er leise, "aber da ihr mein Geheimnis kennt, kann ich euch nicht gestatten, nach Elteran heimzukehren." Traurig wandte er sich ab und ließ sie auf der Blumenwiese zurück. Im Morgengrauen kam der Drache, ergriff die Verwandelten mit den Klauen und trug sie hinauf in den Himmel, zum Mond.
Dort leben seither sie und ihre Nachkommen. Von dort kommen sie jede Nacht mit dem Drachen zurück auf die Blumenwiese, wenn ihr Heimweh nach Arthoria zu stark wird. Jedem Magier, der sich zufällig oder absichtlich auf die Blumenwiese verirrt, versuchen sie verzweifelt, von ihrem Schicksal zu berichten, doch ihre Annäherung wird von jenen als Angriff verstanden. Auch die Monfrüchte, welche sie hin und wieder mitbringen und die von den siegreichen Magiern gefunden werden, geben niemandem Aufschluss über das Geschehen.
Der junge Drachenreiter jedoch hatte aus dem Vorfall gelernt. Er schenkte seinem Drachen die Freiheit, ließ sich für immer in Elteran nieder und gründete schließlich im Gedenken an seinen fliegenden Gefährten und seine Heimat, den Mond, eine Gilde, die er "Luna Draconis" nannte Er wurde ein weiser, mächtiger Magier. Als er sein Ende nahen fühlte, ernannte er einen Nachfolger, ging ein letztes Mal zur Blumenwiese, rief den Drachen, hob ab und ward nie mehr gesehen.
Allein die Mitglieder seiner Drachenmond-Gilde bewahren bis heute das Wissen um die wahre Herkunft der Mondfrüchte und den Ursprung der Schattenmotten und Schattenraupen, doch hüten sie sich, darüber zu sprechen, wissen sie doch, wohin es führen kann, ein Geheimnis zu verraten.

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Offline Hakuna

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Abstimmung: Sonnenbeere
« Antwort #7 am: 29. Juli 2013, 23:07:22 »
Apaixonada

Gleicher Text wie bei der Mondfrucht



Noctifer
Diese eigenartige Beere bildet das Gegenstück zur Mondfrucht, welche ausschließlich tagsüber auf der Blumenwiese und ganztags im Dunkelwald gefunden werden kann. Sie ist ziemlich klein und hängt meist an saftig grünen Sträuchern, strahlt jedoch selbst in der Dunkelheit ein permanent kontinuierliches Licht aus, das einfach nicht erlöschen möchte. Umso mehr Licht dieser Beere zur Verfügung steht, umso größer und umso heller erstrahlen Sie.

Ich gehe davon aus, dass diese Beere während der Ihrer Wachstumsphase magische, Naturelle Energie aus dem Erdboden zieht, um somit das Licht fokussieren zu können. Warum Sie das tut und was damit bezweckt werden soll ist unklar, jedoch bilden mehrere Beeren in der Dunkelheit einen gutes Leitlicht, vielleicht ist das ein Anhaltspunkt.

Eine Eigenschaft ist, dass Sie denn Wesen des Lichts Lebensenergie spenden kann, eine andere ist das Sie im Gegensatz dazu den Wesen der Dunkelheit  Schaden zufügt indem Sie Ihnen Lebensenergie entziehen.

Ein einige Bastler haben sich diese einmalige Eigenschaft zu nutzen gemacht und eine sogenannte Sonnenkapsel gebaut, die mittlerweile ziemlich gerne bei Überfällen aller Art benutzt wird.
Einige Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wenn man Sonnenbeeren und Mondfrüchte zu Kapseln verarbeitet und diese vereint, das Ergebnis – die Kapsel der Zeitwende – dazu imstande ist, die Tageszeit im Dunkelwald sowie auf der Blumenwiese umzukehren, um Beispielsweise am Tag die Kreaturen der Nacht herauszulocken. Auch wenn dieser Effekt nicht stark genug ist um Intelligente Lebewesen wie Menschen zu täuschen erfüllt er doch seinen Zweck.

Daraus erschließt sich mir, dass die fokussierte Magie der Beere nur ortgebunden fungiert, was jedoch auch heißen müsste, das eine permanente magische Bindung zu diesem Ort bestehen müsste, die man eventuell sogar nutzen könnte, weiteres ist mir jedoch bis jetzt noch unklar.

Die neusten Nachforschungen haben ergeben, dass es sogar möglich ist in einer Zauberwerkstatt aus mehreren Kapseln der Zeitwende einige Anhänger herzustellen, welche an einem Amulett der Gestirne angebracht werden können und die regenerativen Fähigkeiten des Anwenders erhöht. Jedoch soll je nach Anhänger eine Gewisse Erfahrung von Nöten sein, wenn man Ihn an einer Kette anbringt.



Baghira
Einer uralten Sage nach gab es vor langer Zeit ein sehr ödes und unbewohntes Gebiet weit östlich hinter den Ausläufern der Wüste Tarun, von dem nun ein kleiner Teil inzwischen, wie den meisten bekannt sein dürfte, hauptsächlich von Orks sowie deren Untertanen besiedelt und beherrscht wird. Jedoch kaum jemand kennt die Geschichte, welche sich um die Entstehung der Sonnenbeere rankt. 
 
Vor einigen hundert Jahren bewohnte ein einsamer Magier mit seinem Drachen am südlichen Berghang des Tulangebirges eine geheimnisvolle Höhle am Fuße des Gebirges. Beide hatten genug Platz darin und der Alchemist konnte sich seinen außergewöhnlichen Experimenten mit unbekannten Zutaten, welche nur hier im Inneren der Höhle zu finden waren, widmen.

Ein paar Minuten von seiner Höhle entfernt hatte er versucht, einige Tiere und Pflanzen zur Selbstversorgung und zu experimentellen Zwecken zu züchten, jedoch anfangs keinen großen Erfolg. In seiner Not machte er sich eines Tages auf und entdeckte etwas weiter westlich von seiner Höhle einen schmalen Wasserfall, welcher in einen unscheinbaren kleinen See mündete und in einer Felsspalte unterirdisch verschwand.

Er beschloss, seine Pflanzen und Tiere hier anzusiedeln und machte sich an die Arbeit. Er nutze kleine Bäche und Rinnsale, welche er künstlich anlegte, um das Land um den See fruchtbar zu machen und sich langsam vergrößerte. Es entstand mit der Zeit eine farbenfrohe, duftende Flora und Fauna.

Eines Abends entdeckte er, als er sich später als sonst auf dem Heimweg über die Blumenwiese nahe des Dunkelwaldes machte, einige schwache fluoreszierende Lichtpunkte, die aus einem kleinen Busch, welchen er bislang nicht bemerkt hatte, schienen. Sie zogen ihn magisch an und er entdeckte versteckte, ihm bislang unbekannte Beeren. Er pflückte eine Handvoll ab und bemerkte, dass sie ein warmen, geheimnisvollen Schein abgaben. Er konnte seinen Blick nicht mehr von ihnen abwenden. Lange stand er mit diesen Leuchtbeeren und überlegte bereits, wie er sie sinnvoll nutzen könne.

Voller Freude über seine Entdeckung eilte in seine Höhle widmete sich diesen faszinierenden „Sonnen“-Beeren, wie er sie fortan bezeichnete und entwickelt durch Experimente interessante Rezepturen, welche er nach eingehender, weiterer Forschung der Blumenwiese herausfand. Doch dies ist eine andere Geschichte und wird ein anderes Mal erzählt.
« Letzte Änderung: 29. Juli 2013, 23:15:58 von Hakuna »

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Offline Hakuna

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Abstimmung: Takabeere
« Antwort #8 am: 29. Juli 2013, 23:08:58 »
MajinPiccolo
Wenn man die Goldbeeren als Bruder der Guljakbeeren charakterisiert, so muss man die Takabeeren als kleine Halbschwester der Guljak- und Goldbeeren bezeichnen. In der freien Natur wird man ihnen nicht oft begegnen, denn es handelt sich dabei um Züchtungen von Winzern und Wirten der Gegend, die sich nicht allein auf den Gebrauch von Guljakbeeren verlassen wollten. Möglicherweise wird die Takabeere eines Tages neben den Sträuchern der Guljak ansässig, eine Verbreitung ist bisher aber noch nicht in großem Stil gelungen. Einzig in Gewächshäusern mit passenden klimatischen Bedingungen scheint sie zu wachsen und zu gedeihen. Trotz allem berichten Augenzeugen aus einigen Gilden Arthorias, dass das Monster Florensa Takabeeren bei sich trägt, was uns stark vermuten lässt, dass es doch erste Orte geben könnte, an denen die Takabeere heimisch geworden ist.

Takabeerensträucher brauchen zwei Dinge, aber davon besonders viel: Sonne und Wasser. Durch die Flüssigkeitsaufnahme und die Sonneneinstrahlung wird der Wachstumsprozess der Sträucher angeregt und die Takabeeren beginnen ihre Entwicklung. Sind die Büsche der Takabeere erstmal ausgewachsen besitzen sie eine außergewöhnlichen Robustheit und tragen ab diesem Moment zu fast jeder Jahreszeit verzehrbare Beeren. Dies macht sie zu einem wichtigen Nahrungsmittel, dass schon genauso oft genutzt wird wie die Guljakbeere selbst. Takabeeren sind sehr kleine, blaue Früchte mit einem sehr sauren Geschmack. Meist hängen mehrere von ihnen an einem ganzen Strang. Durch die Züchtungen der Winzer und Wirte ist dieser saure Geschmack entstanden, welcher einer der großen Unterschiede zu einer normalen, saftig süßen Guljak ist.

Nichtsdestotrotz wächst die Beliebtheit der Takabeere ständig. Zwar besitzt sie nur eine geringe Heilkraft für die eigene Lebensenergie, doch jeder neue Magier trägt schon zu Beginn seiner Ausbildung ein paar von ihnen in seinem Gepäck und für arme Magier mit wenig Verdienst, oder grade erst in Elteran ansässig gewordene Magier mit geringen Fähigkeiten, erweist sich die Takabeere als besonders günstige Alternative zu Heiltränken oder Rollen. Dies liegt auch daran, dass sie in den hiesigen Tavernen Elterans als begehrtes Tauschobjekt beim allseits beliebten Krondall fungiert und somit schnell in Umlauf kommt.

Winzer nutzen die Takabeeren gerne zur Herstellung eines leicht gezuckerten und dadurch angenehmen Takabeerensaftes, während die Früchte in Forschungskreisen besonders der Erforschung des effektiven Metabolismus dienen, da sie durch ihre Bestandteile die Wirkung von diversen Heiltränken und –elixieren erhöhen.

Einige Proteste waren in letzter Zeit bezüglich der Aufzucht der Sträucher der Takabeeren zu hören, da man befürchtet eine Gefährdung der weitverbreiteten Guljakbeere heraufzubeschwören, wenn sich die Takabeeren tatsächlich außerhalb ihrer Gewächshäuser entwickeln. Ob und in welcher Form dies auftreten könnte ist noch nicht nachgewiesen worden, hat aber oberste Priorität in Elterans Führungsebene, da die Takabeere als Alternative zur Guljakbeere immer mehr Anerkennung findet.



Ranthoron
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, daß die Lieblingsfrucht unserer Kinder, die Takabeere, nicht in der Umgebung von Elteran zu finden ist. Sicherlich war sie in früheren Zeiten hier ansässig (siehe auch meine Anmerkungen zur Olganwurz)¹; fest steht, daß seit Jahren niemand in einem der Sammelgebiete der Umgebung einen Takabeerenstrauch gesichtet hat.

Auch der Händler bietet diese Frucht nicht an, was ich aber eher darauf zurückführe, daß er damit nicht genug Gewinn machen kann. Das sieht man daran, daß der Wirt der Taverne, der immer einen Vorrat für den Ausschank von Takabeerensaft hat, sie gerne als Kleinpreis beim Krondall auslobt.

Orlin ist auf seinen Reisen auch auf Takabeerenbauern gestoßen, und konnte mir die idealen Wachstumsbedingungen nennen: am Rande eines langsam fließenden oder stehenden Gewässers, mit kalten Wintern und warmen Sommern, aber abseits von Wäldern. Das dürfte auch den Anbau im heimischen Garten verhindern.

Bei meinen Nachforschungen konnte ich feststellen, daß Milenius schon keine Takabeeren mehr vorfand; zu Sadeks (oder vielmehr Kades) Lebzeiten waren sie aber durchaus noch verbreitet.

Meine Vermutung lautet daher, daß die Takabeeren früher am Gestade des heutigen Frostsees anzutreffen waren, und daß die Sträucher die göttliche Katastrophe, die sich dort ereignet hat, nicht überstanden haben. Sonstige Kleinpopulationen dürften mit der Zeit eingegangen sein.

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Offline Hakuna

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Abstimmung: Goldbeere
« Antwort #9 am: 29. Juli 2013, 23:10:09 »
MajinPiccolo
Wandert man durch Arthorias Lande, so sieht man fast überall die uns allseits bekannten und beliebten Sträucher der Guljakbeeren. Als ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur und so gut wie überall als Universalzutat einsetzbar wird sie von Arthorias Magiern in Massen geerntet. Jedoch wissen nur wenige, und vielleicht noch der ein oder andere schlaue Leser meiner Kräuterlexika, dass man sich jede Guljakbeere genau ansehen sollte, um sicherzustellen dass man bei Experimenten nicht aus Versehen den Bruder der Guljak, die Goldbeere, erwischt hat.

Goldbeeren kommen hauptsächlich an einem Ort in Arthoria vor, nämlich dem Gebiet um den goldenen Turm. Dies bedeutet aber nicht, dass die Möglichkeit sie woanders anzutreffen unmöglich wäre. Der goldene Turm bietet den Goldbeerensträuchern jedoch etwas Einzigartiges: Gold in Hülle und Fülle! Die Sträucher entziehen dem Gold Mineralien, die sie selbst zum Wachsen brauchen. Diesen Aufnahmeprozess scheint die Pflanze aufgrund der schwierigen Umgebung, der sie ausgesetzt war, entwickelt zu haben. Es gibt auch Berichte einiger Gilden in Arthoria, dass ein Monster namens Regna Goldbeeren bei sich tragen würde. Dies könnte darauf hinweisen, dass dieses Monster in der Nähe einer beträchtlichen Goldader lebt, konnte aber noch nicht bewiesen werden.

Die Sträucher der Goldbeeren sind nahezu identisch mit Guljakbeerensträuchern, wodurch gerne mal die ein oder andere Verwechslung durch unerfahrene Kräutersucher auftreten kann. Zum allgemeinen Verständnis muss man die Goldbeere tatsächlich als Bruder der Guljakbeere betrachten, denn der einzig auffallende Unterschied ist, dass die Goldbeere eine kleine Beere mit goldener Farbe ist. Abgesehen von ihrer Farbe sieht sie aus wie eine Guljakbeere und auch ihr Geruch gleicht dem einer Guljakbeere. Die Beeren sind sehr saftig und je nach Reifegrad schmecken sie leicht bitter bis süßlich. Sobald sie anfangen schlecht zu werden, entwickeln sie einen metallischen Geschmack, der von den aufgenommenen Mineralien des Goldes herrührt. Sie entstehen aus einer kleinen weißen Blüte, die sich, sobald sie genügend Licht ausgesetzt war, langsam gelb und schließlich golden färbt.

Ähnlich wie bei der Guljakbeere ist auch die Goldbeere bei den Magiern Arthorias für ihre, im geringen Rahmen, regenerative Wirkung beliebt. Vermutlich durch die Aufnahme der Mineralien aus dem Gold in seiner Umgebung besitzt diese Frucht aber noch eine Besonderheit, die es einem gesunden Magier bei Verzehr ermöglicht voll vor Lebensenergie zu strotzen, wenn auch nur bis zu einem gewissen Punkt begrenzt. Alchemisten und Forscher nutzen die Goldbeere aufgrund dieser Wirkungen speziell für das Erforschen und Brauen des Elixiers der Revitalisierung, als Zutat für das Elixier des Blutopfers oder als Forschungsgegenstand für die Entwicklung in Richtung Glückspilz, da der Wirkstoff in den Goldbeeren das Empfinden steigert Goldpilze in der Nähe zu finden.



Ranthoron
Ich war mit einer kleinen Gruppe in der Wüste von Taurun unterwegs, ohne neue Erkenntnisse gewinnen zu können. Auf dem Rückweg rasteten wir in der Nähe eines Turmes, der anscheinend komplett aus Gold bestand. Während wir unser Lager aufschlugen, meinte einer meiner jüngeren Begleiter, der noch ein ziemlicher Hitzkopf war, das seltsame Gebäude untersuchen zu müssen.

Während meine Begleiter das Abendmahl vorbereiteten, streifte ich rastlos durch die Gegend, und stieß auf eine Schlucht, in der (wie ich meinte) Guljakbeerensträucher wuchsen. Leider war die Schlucht zu unzugänglich für mich, also kehrte ich zum Lager zurück. Allerdings schienen die Früchte im Licht der untergehenden Sonne gülden zu schimmern...

Dort traf auch bald der junge Begleiter, der mit einer unglaublichen Geschichte von einem goldenen Kämpfer zurückkam, den er besiegt hätte, der aber dennoch von den Toten auferstanden sei. Als meine sonstigen Begleiter ihn als Aufschneider bezeichneten, zog er als Beweis etwas hervor, das auf den ersten Blick wie eine Guljakbeere aussah, allerdings hatte sie eine ungewöhnliche, goldene Schale. Spontan beschloß ich, das Lager noch einen weiteren Tag bestehen zu lassen, um die ungewöhnlichen Früchte untersuchen zu können. Meine Begleiter teilten sich in die Kampfeslustigen auf, die über den Turm an weitere Früchte gelangen wollten, und die besonneren, die mich mit Seilen in besagte Schlucht herabließen, damit ich die Pflanzen direkt untersuchen konnte.

Tatsächlich konnte ich auf diese Art genügend Material für weitere Untersuchungen sichern, und die Kämpfer bestätigten die Erzählung des ursprünglichen Kämpfers. Zufrieden kehrten wir von dieser ansonsten erfolglosen Expedition zurück.

Die Pflanze erwies sich wirklich als Abart des Guljakstrauches, allerdings wiesen die Früchte einige Besonderheiten auf: schien die erste Beere meinen Hitzkopf zu schwächen, waren die weiteren um so erfrischender, und schienen ihn sogar über das normale Maß hinaus zu stärken.

Selaya, die ich um Hilfe bat, konnte ein paar erstaunliche Rezepturen auf Basis dieser Früchte erstellen. Auch Telan zeigte starkes Interesse, so daß ich noch eine Expedition zum Turm führte, die mehr Früchte für die beiden besorgen sollte.

Meine Theorie (die ich leider noch nicht weiter vertiefen konnte) ist, daß die Magie, die dafür sorgt, daß der Turm unverändert stehen bleibt und seine Wächter (wie ich sie in Ermangelung einer anderen Bezeichnung nennen werde) von den Toten auferstehen läßt, auch die Guljakbeerensträucher in der Umgebung und damit ihre Heilkraft verändert hat. Leider hat sich nach meiner letzten Expedition zum goldenen Turm ein Erdrutsch ereignet, der den Zugang zur Schlucht versperrt, so daß die einzige Möglichkeit, an weitere Exemplare zu kommen, darin zu bestehen scheint, die goldenen Wächter zu bekämpfen.
« Letzte Änderung: 29. Juli 2013, 23:20:20 von Hakuna »

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Offline Xeridar

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Re: Abstimmung: Dalarans neue Kräuterlexika
« Antwort #10 am: 06. August 2013, 13:59:51 »
Die Abstimmung ist beendet, also können wir jetzt zur Siegerehrung kommen.

*trommelwirbel als wenn das noch geheim wäre*

Yirara, Philos, MajinPiccolo, Damona, YuseiFudou, Apaixonada und Ranthoron haben es geschafft sich in die Abstimmung gegen ihre jeweilige Konkurrenz durchzusetzen, herzlichen Glückwunsch!

Unabhängig davon welche Texte gewonnen haben gilt natürlich allen Teilnehmern großer Dank für ihr Engagement bei diesem Wettbewerb, ich hoffe es hat Spaß gemacht.

Die versprochenen Gegenstände befinden sich bereits in euren jeweiligen Inventaren.

Offline MajinPiccolo

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Re: Abstimmung: Dalarans neue Kräuterlexika
« Antwort #11 am: 06. August 2013, 14:09:49 »
*sich vor xeri verneig*
Ah, schön, dass es doch ein Beitrag ins Buch gefunden hat. Danke! :) War wenigstens die ganze Schreibarbeit nicht völlig umsonst.




Offline Yirara

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Re: Abstimmung: Dalarans neue Kräuterlexika
« Antwort #12 am: 06. August 2013, 22:02:00 »
Vielen Dank an alle die abgestimmt haben (und natürlich auch an Xeri. ;) )

*verneig*