Autor Thema: Beinahe vergessene Rezepte und kulinarische Neuentdeckungen  (Gelesen 2647 mal)

Offline Ranthoron

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Eine bescheidene Sammlung

Offline Ranthoron

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Kurelsplitter
« Antwort #1 am: 21. Februar 2013, 13:36:25 »
Die Stengel der Kurelblüte werden kleingehackt und in Honig, der zu gleichen Teilen mit heilendem Wasser gemischt ist, eingelegt.
Täglich umrühren.
Die Splitter sind fertig, wenn sie an den Schnittkanten auskristallisieren.

Eignet sich besonders gut als Beilage zu Süßspeisen.

Offline Ranthoron

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Tolwarpulver
« Antwort #2 am: 21. Februar 2013, 13:41:51 »
So Du getrocknete Wurzeln der Joruga hast, raspele sie zu Pulver.
In diesem Pulver bewahre Knospen des Tolwar einen Mond lang auf; das Pulver nimmet das Brennen des Tolwar an.

Verwennde das Tolwarpulver sparsam, um Fleisch zu würzen.

Offline Ranthoron

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Der Sultan fällt in Ohnmacht
« Antwort #3 am: 21. Februar 2013, 14:01:06 »
Zutaten:
Pro Person
  • ein Pfund Hackfleisch
  • 3-4 große Soragepilze
  • eine Flasche heilendes Wasser
  • ein Viertelpfund Käse
Sowie
  • Butter
  • Tolwarpulver

Zubereitung:
Die getrockneten Soragepilze werden in heilendem Wasser einige Stunden eingeweicht und ausgedrückt.
Die Pilzköpfe werden mit Hackfleisch (im Original Schwanzfleisch der Riesenechse, man kann aber auch Sandwurm- oder Lindwurmfleisch nehmen), das mit den zerkleinerten Pilzstängeln vermischt und Tolwarpulver gewürzt ist, gefüllt und in eine feuerfeste Form gegeben.
Mit einem Stich Butter in den Ofen geben.
Wenn die Pilze Farbe nehmen, geriebenen Käse drüberstreuen; Wenn der Käse zerlaufen ist, noch warm servieren!
« Letzte Änderung: 21. Februar 2013, 14:15:21 von Ranthoron »

Offline Ranthoron

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Goldbeerenchutney
« Antwort #4 am: 23. Februar 2013, 11:18:07 »
Zutaten:
  • 2 Lederbeutel (Goldbeeren)
  • 2-3 Takabeeren
  • 2-3 Rosinen
  • 1 Guljakbeerensaft
  • Adamitsalz
  • Butterschmalz
  • ggf. getrocknete Jorugawurzel

Zubereitung:
Die Beeren waschen und in Hälften oder Viertel teilen. Die Rosinen kleinschneiden.

Das Butterschmalz erhitzen und die zerkleinerten Beeren und Rosinen darin anschwitzen. Mit Guljakbeerensaft ablöschen und bei verringerter Hitze kochen lassen, bis die Rosinen zergangen sind. Mit Adamitsalz abschmecken und nach Bedarf mit Raspeln der getrockneten Jorugawurzel eindicken.

Paßt hervorragend zu Gebratenem und Gegrilltem.

Offline SkurilloTheFirst

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Re: Beinahe vergessene Rezepte und kulinarische Neuentdeckungen
« Antwort #5 am: 23. Februar 2013, 14:10:03 »
goldene Soragepilzpfanne alá Hotte-Hü

Zutaten:
500 g Pferdefilet
1 x Kuragknolle
10 x Soragepilz
3 x Goldbeere
1 Bündel Yantiskraut
1 Flasche Guljakweißwein

1 goldene Pfanne
3 Goldnuggets fürs Feuer
1 Einhorn-Kochlöffel
1 Diamantreibe

Wichtig:
- Dieses Gericht kann nur in einer goldenen Pfanne zubereitet werden, diese Pfannen kann euch ein Meisterschmied herstellen
(2 Goldnuggets, 3 Erzklumpen und ein Holzstab)
- Zudem muss das Gericht über einem Feuer zubereitet werden, indem 3 Goldnuggets zum schmelzen gebracht wurden.
- Aus einem Horn eines Einhorns muss ein Kochlöffel geschnitzt werden. (Es darf mit keinem anderen Küchenutensil oder ähnlichem in der Pfanne gerührt werden)
- Ein Edelsteinexperte eurer Wahl kann euch eine Diamantreibe anfertigen. (Diamant + 3 Erzklumpen)

Zubereitung:

- Feuer entfachen und 3 Goldnugget reinwerfen - sobald die Nuggets geschmolzen sind kann die Pfanne aufgesetzt werden.
- Die Kuragknolle und das Pfredefilet in kleine Würfel schneiden.
- Beide Zutaten scharf in der goldenen Pfanne anbraten. *Salzen und pfeffern*
- Das ganze nach ca. 10 Minuten mit einem Schuß Guljakweißwein ablöschen und ein Bündel Yantiskraut reinschmeißen
- In der zwischenzeit können die Soragepilze geputzt und geschnitten werden.
- Wenn alles eingekocht ist, wirft man die Soragepilze in die Pfanne.
- Nach weiteren 10 Minuten Garzeit, reibt man mit der Diamantreibe die 3 Goldbeeren über das Gericht.
(nur mit einer Diamantreibe zu verarbeiten)
- Wenn alles einen goldenen Glanz angenommen hat, ist es fertig!

wohl bekomms, liegt aber bissl schwer im Magen^^

*edit: Skurillo isst eine goldene Soragepilzpfanne alá Hotte-Hü, erhält 10 Aktionen und fühlt sich geborgen. Skurillo ist für 2 Stunden mit einer goldenen Aura umhüllt, die ihm +10 auf seine Verteidung bringt^^
« Letzte Änderung: 23. Februar 2013, 16:26:00 von SkurilloTheFirst »

Offline Sal_ad_Dim

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Westernfrühstück à la Guljak Grove
« Antwort #6 am: 24. Februar 2013, 17:42:16 »
Westernfrühstück à la Guljak Grove
Zutaten pro Person:
Wasser
1 Handvoll geröstete Takabeeren
Guljakbeerensaft
2-3 Harpyeneier
1 Scheibe Armadilloschinken
1 kleine Zwiebel
Gewürze nach Gusto... Salz, Tolwarpfeffer
Zubereitung:
die gerösteten Takabeeren fein mahlen, dann das Mehl in eine Kanne geben und mit kochendem Wasser übergiesen. Das ganze sich setzen lassen, danach in eine tasse abfüllen und je nach Geschmack mit Guljakbeerensaft süßen (die Bitterstoffe des Takbeerensudes sind nicht jedermanns Geschmack)
Nachdem man also nun einen ersten Schluck Takakaffees hinter sich hat, ist man wach genug an die Zubereitung des eigentlichen Frühstücks zu gehen ;-)
Zwiebel und Armadilloschinken in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne anbraten, dann die Eier aufschlagen und dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut umrühren.
Das ganze ein bischen stocken lassen, fertig.
Wohl bekomms
"Outside of a dog, a book is man's best friend. Inside of a dog, it's too dark to read."--Groucho Marx

Offline Seminola

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Re: Beinahe vergessene Rezepte und kulinarische Neuentdeckungen
« Antwort #7 am: 24. Februar 2013, 22:14:54 »
ich hoffe das  gilt auch so  :-/

Die Suppe des Lebens

Ein Sturm wütete über Arthoria und der Regen peitschte unerbittlich in mein Gesicht,
mir war kalt und der Wald schien gebeutelt vom Wind gradezu unheimlich. Es wurde dunkel,
Zeit ein Nachtlager zu suchen. Ich lief durch den Wald und hielt Ausschau nach einer Höhle oder Unterschlupf,
als ich in der Ferne ein Licht erblickte. Eine Herberge!, freudig in Erwartung auf ein trockenes Lager lief ich dem Licht entgegen.
Die "Herberge" erwies sich als alte windschiefe Hütte, fast schien es als würde der Wind sie jeden Moment umwerfen, aber es kam ein
heimeliges Leuchten aus der Hütte und lud nahezu ein hineinzutreten. Ich klopfte und zog vorsichtig meinen Dolch unter dem Gewand hervor,
manch seltsame Gestalten trieben in dem Wald ihr Unwesen, ich hörte oft Geschichten davon. In der Hütte hörte man ein Schlurfen und eine
Stimme rief, tritt herein Wanderer und wärme dich an dem Feuer. Den Dolch festumgriffen trat ich in die Hütte und sah mich um.
Ein karges Bett und ein Tisch mit alten, leicht wackligen Stühlen stand in der Mitte des Raumes. In der Ecke knisterte das Feuer und
ein alter Mann rührte mit einem Holzlöffel in einem Topf der über dem Feuer hing. Teraja zum Gruß, rief ich dem alten Mann entgegen,
habt Dank für eure Einladung, der Sturm hat mich überrascht. Der alte Mann drehte sich um und ich sah ein freundliches, altes Gesicht.
Seine Augen strahlten seltsam klar und es schien als käme eine unglaubliche Weisheit aus Ihnen. Als er lächelte schien sein ganzes Gesicht
sich zu verwandeln und eine angenehme Fröhlichkeit machte sich in mir breit. Der alte Mann goß ein wenig von der Suppe auf dem Feuer in eine
kleine Holzschüssel und brachte sie mir. Sei mein Gast sprach er, das Unwetter wirst du hier gut überstehen und das Essen wird dich vielleicht etwas lehren.
Es lachte leise und reichte mir die Suppe, sie roch köstlich und peinlicherweise knurrte mein Magen sofort.
Der alte Mann lachte erneut, nur zu sprach er, sie wird unvergesslich sein. Ich rührte mit dem Löffel in der Suppe, sie roch einfach zu gut und ich nahm den ersten Löffel. Ich schluckte, ein angenehmes wohliges Gefühl erfüllte meinen Magen, ich schloß verzückt die Augen, es schmeckte köstlich..
plötzlich zitterte meine Hand, er hat mich vergiftet fuhr es mir in den Kopf...in meinen Gedanken sah ich einen jungem Mann, einen Krieger noch jung an Jahren, der mit seinem Schwert übte, gradezu übereifrig als wollte er in den Krieg ziehen. Ich spürte seine Kampfeslust und seinen Drang in den Krieg zu ziehen,ich nahm einen zweiten Löffel  der Suppe, das Bild verschwand, man hörte nun Kampfgeschrei, ich sah die Wut und den unbändigen Kampfeswillen, ich (nein er) wurde getroffen, ich fasste mir an die Brust, dieser Schmerz..... Hastig nahm ich einen weiteren Löffel, ich musste Wissen was passiert. Jemand tupfte meine Stirn mit einem Tuch ab und ich lächelte, denn ich spürte die große Liebe, die in mir war,
eine Frau lächtelte zurück und gab mir sanft einen Kuss, ruh dich aus Liebster du warst verletzt. Fast wiederwillig nahm ich den nächsten Löffel der Suppe, das Gefühl war einfach zu schön. Schmerz unbändiger Schmerz war das nächste was ich fühlte, Tränen rannen über mein Gesicht, in den Armen trug ich die Frau die ich liebte, sie war tot, ein Schrei drang aus meinem Mund, wütend, einsam, verletzt, ich konnte es kaum ertragen und den nächsten Löffel nahm ich fast flehentlich. Einsamkeit umklammerte mein Herz, ich wünschte mir den Kampf zurück, denn der Kampf erschien mein Leben erträglich zu machen. Ich kämpfte viele Jahre,tötete viele, selbst Frauen und Kinder es schien mir nichts auszumachen. Fast teilnahmslos nahm ich den nächten Löffel, ich wünschte mir die Liebe zurück, ich war alt und viele Narben zierten meinen Körper, ich war immernoch stark aber unendlich müde, müde des Kampfes müde des Lebens, wird der nächste Löffel mich richten, war ich dann tot ? Ich konnte nicht anders und aß den nächsten Löffel. Ich sah...ich sah mich einem alten Kessel stehen und einem jungen Wanderer eine Suppe eingiessen, der junge Wanderer war ich, ich selbst.
Ich erwachte ....... hektisch sah ich mich um, war das alles nur ein Traum? Die alte Hütte war unbewohnt und der Wind hatte so manches Loch hineingeschlagen, dicker Staub überzog den Tisch, das letzte Feuer im Kamin, hatte wohl vor Jahren gebrannt.
Hatte der Sturm und die Strapazen mir einen Streich gespielt? Fast hastig sprang ich auf und eilte hinaus in den Wald und lief so schnell ich konnte. Ein verrückter Traum sagte ich zu mir selbst und wollte mich um meinem Dolch versichern.
Ich blieb stehen..dort wo sich eigentlich mein Dolch befinden sollte,war ein kleines braunes Pergament.Erschrocken fiel ich fast auf den Boden, aber meine Neugier war doch stärker und ich entrollte das Pergament. Es war leicht verblichen, aber man konnte es noch gut lesen.
Wanderer, hier siehst du das Rezept für die Suppe des Lebens, sie wird dich wärmen, Erfahrung wirst du erringen und Liebe erfahren,sie wird dich immer stärken und deine Wunden heilen, jedoch gibt acht, wenn du zuviel davon isst, wird sie dir auch den Weg zum Tode weisen.
Suppe des Lebens
Material
1 Lichthelm als Gefäß für die Suppe
1 Rubinstab zum rühren der Suppe
10 Portionen Edelsteinstaub um das Feuer heißer zu schüren
1 Elixir des Blutopfers um den Helm auszureiben und alles unreine zu vertreiben
1 Manakristall um das Licht in dem Helm zu binden

Zutaten
1 Beutel Giftmoos
2-3 zeriebene Kurelblüten
1 junge Tolwarknospe
etwas heilendes Wasser
1 Mondfrucht
1 frische Olganwurz
ein paar Erzklumpen
1-2 getrocknete Jorugawurzeln

Zubereitung
Schüre zuerst ein großes Feuer und erwärme den Helm darin, wenn es anfängt zu knistern, ist der Helm bereit.
Reibe ihn nun mit dem Elixier ein bis er blutrot leuchtet und halte ihn erneut über das Feuer. Nun gib den Edelsteinstaub hinzu und warte bis der Helm
nahezu verbrennt, der Zeitpunkt ist wichtig, verpasse ihn nicht!
Lege nun den Manakristall hinein und warte bis sich Helm und Kristall verbinden und lasse dann den Helm abkühlen.
Nun gib das Giftmoos in den Helm und übergiesse es mit etwas heilendem Wasser, zerdrücke die Mondfrucht vorsichtig und gib sie zu dem Sud.
Bringe den Sud zum kochen und füge die getrockneten Jorugas hinzu, lasse das ganze 10 Minuten köcheln und nimm es dann vom Feuer.
Mit der Reibe füge nun etwas Olganwurz hinzu, je nach Geschmack, sie verleiht der Suppe eine leichte Schärfe und gebe die Tolwarknospe im ganzen hinzu,
sei jedoch vorsichtig, denn zuviel Tolwar verwirrt zu sehr die Sinne. Gib die Suppe erneut auf das Feuer und lasse sie leicht aufkochen, gebe dann die Kurelblüten
hinzu, sie verleihen der Suppe ein gar köstliches Aroma. Zum Schluß nimm deinen schönsten Gedanken, dein fröhlichstes Erlebnis, deine größte Liebe und deine größten Ängste
und fasse sie in einer Träne zusammen, diese Träne lasse auf die Erzklumpen fliessen und gebe sie zur Suppe. Nimm nun den Rubinstab und rühre alles einmal um.
Wenn die Suppe ein rötliches Licht zeigt, ist die Suppe fertig, jemandem zu zeigen welche Facetten das Leben bietet.

« Letzte Änderung: 24. Februar 2013, 22:23:26 von Seminola »
Der Revolverman hätte gesagt " die Welt hat sich weitergedreht"

Offline Osodo

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Re: Beinahe vergessene Rezepte und kulinarische Neuentdeckungen
« Antwort #8 am: 25. Februar 2013, 20:15:10 »
Einhornschaschlik:
 3-5 Einhörner
 15 Dutzend Jorugawurzel (ältere sind besser als frische)
 12 Eimer Guljakbeeren
 2 Eimer Takabeeren
 1/4 Tolwarknospe
 4 Eimer Soragepilze
 2 Eimer Goldpilze
 
 Man nehme die Jorugawurzel und schäle sie, danach sollen sie, je nach frische, 3-5 Stunden an der Luft vortrocken.
 Während dieser Zeit, bereite man die Füllung der Pilze vor.
 Es werden die Guljak- und Takabeeren zerkleinert und mit 1/4 Tolwarknospe gewürzt werden, zu berücksichtigen ist wird zuviel gewürzt, könnte die Tränke sehr schnell leer werden :).
 Nun werden die Sorage- und Goldpilze vorsichtig mit dem Guljaktakahack gefüllt, nicht zuviel einfüllen sonst könnten die Pilze platzen.
 Sind alle Pilze gefüllt und die Jorugawurzel durchs trocknen stabiler geworden, beginne man damit die Wurzeln an einem Ende leicht anzuspitzen.
 Mit ein wenig Geschick spiesst man nun gefüllt Sorage- und Goldpilze in einem Verhältnis von 2 zu 1 auf die Jorugawurzeln.
 
 In einer Höhe von nicht weniger als 2 Ellen über dem Feuer werden die Spieße eine Stunde gegart, danach müssen sie noch 30min nachziehen.
 Zum Abschluss können die fertigen Einhornspiesse den 3-5 Einhörnen serviert werden.

Offline Ranthoron

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Frühlingsfesttorte
« Antwort #9 am: 28. März 2013, 09:21:08 »
Zutaten:
  • Für den Teig:
    • 1/2 Pfund Mehl
    • 1 Harpyienei
    • Butter
    • 1 heilendes Wasser
    • 1 Eiskristall
    • Adamitsalz
  • Für die Füllung:
    • 10 Seetang
    • 1 Pfund Quark
    • 6 Harpyieneier
    • Adamitsalz
    • Tolwarpulver

Zubereitung
Das heilende Wasser wird mit dem Eiskristall gekühlt und mit dem Ei und dem Mehl zu einem festen Teig verrührt. Dieser wird in dünnen Lagen in eine Form gelegt und jeweils mit Butter eingestrichen. (Traditionell stellt man so 27 [also 33] Schichten her, um an die Gottheiten Curulum, Heraios und Teraja und ihre dreifaltigen Attribute zu erinnern.)

Der Seetang wird blanchiert, zerkleinert und mit dem Quark vermischt. Die Füllung wird in den Teig gegeben, und mit einem Löffel für jedes Ei eine Mulde geformt. Die Eier werden aufgeschlagen, in die Mulden gegeben und mit Salz und einer Prise Tolwarpulver gewürzt.

Anschließend wird noch ein Teigdeckel aufgelegt und die Torte in den Ofen gegeben, bis der Teig goldbraun ist.

Kann sowohl kalt als auch warm gegessen werden!

Offline Ranthoron

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ungesäuerte Yantismilchkekse
« Antwort #10 am: 05. Juni 2013, 10:52:54 »
Zutaten
  • 1 Bündel Yantiskraut
  • 1-2 getrocknete Soragepilze
  • 1 Flasche Eiswein
  • etwas Kilazihmilch

Zubereitung
Man beachte das es nicht ungefährlich ist die Kilazih zu melken, am günstigsten ist der Morgen wenn das Tier noch unbeweglich ist von der Kälte der Nacht.
Eine kleine Menge ist ausreichend um ein wunderbares Aroma zu erzielen.

Das Yantiskraut wird sorgfältig zerkleinert und in Eiswein mindestens 2-3 Stunden eingeweicht.

Die Soragepilze werden gerieben und sorgfältig und die Eiswein/Yantismasse gegeben.

Zum Schluß vorsichtig die Milch unterheben und aus dem Teig kleine, handflächengroße Plätzchen formen.

Die Kekse bei etwa 180 Grad goldgelb ausbacken und am besten warm geniessen.

(mit Dank an Seminola)

Offline Ranthoron

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Lustgartensproß vom auferstandenen Riesengeier
« Antwort #11 am: 05. Juni 2013, 10:55:42 »
Zutaten
  • 1-2 frisch erlegte Riesengeier (man rechne 1kg je Gast)
  • eine Handvoll Guljakbeeren und Tolwarknospen
  • getrocknete und geriebene Sonnenbereen
  • gut gekühltes Nebelkraut
  • 1 -2 Elixiere des Feuers zum flammbieren
  • eine Spiegelplatte zum dekorativen anrichten.

Zubereitung
Die frischen Riesengeier rupfen und ausnehmen (die gute Hausfrau wirft die Federn nicht fort sondern macht daraus feine Daunenkissen) Danach die Hinterbeine der Geier zusammenbinden, damit sie beim garen nicht auseinander gehen, was sonst den Eindruck eines bereitwilligen Weibes bei den Gästen hervorrufen könnte.

Nun nimmt man die Sonnenbeeren und reibt damit das Tier feste von außen und innen ab.

Die Sonnenbeeren geben dem Fleisch ein herrliches Aroma und sorgen für Zartheit des Fleisches.

Danach füllt man das innere mit Guljakbeeren und Tolwarknospen zu etwa 2/3 auf und verschliesst es gut.

Die Geier kommen ca 2 Stunden über das offene Feuer und werden sanft gegart. (Man achte darauf die Vögel gut 2 armbreit über dem Feuer zu hängen, damit sie nicht verkohlen)
Danach prüft man vorsichtig mit dem Finger ob das Fleisch gar ist. (Man drücke vorsichtig aber fest mit dem Finger auf die Bauchstelle des Tieres, läuft goldgelber Saft heraus, ist es Zeit anzurichten)

Man lege die Geier hübsch dekorativ auf die Spiegelplatte und lege das Nebelkraut darauf, danach übergiesst man das ganze mit dem Feuerelixier.

Kurz vor dem servieren zünde man das Elixier an und erlebt nicht nur einen Gaumenschmaus auch für das Auge wird etwas geboten. Das Nebelkraut blitzt und zittert beim verbrennen, was beim Gast oft den Eindruck erweckt, als würde der Geier würde noch zucken und leben.

(mit Dank an Seminola)

Offline Ranthoron

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geeiste Harpyieneier im Frühlingsbett des Mondes
« Antwort #12 am: 05. Juni 2013, 10:58:02 »
Zutaten
  • je Gast 1 frisch gesammeltes Harpyienei
  • Eiselixiere
  • Mondfrüchte
  • Kurelblüten
  • 1 Bund Giftmoos
  • 1 Holzstab
  • Echsenschuppen
  • Goldbeeren zur Dekoration

Zubereitung
zunächst wird das Bett für das Ei zubereitet, dafür nehme man das Giftmoos und richtet es in den kleinen Echsenschuppen dekorativ an.
Man achte darauf nur frisches grünes Giftmoos zu nehmen, bräunliche Stücke sollte man sicherheitshalber vorher entfernen.

Nun stelle das Ei hinein, dass es fest steht und nicht umfallen kann.Als nächstes werden die Mondfrüchte vorsichtig mit einem Holzstab angedrückt, damit sich ein feines Aroma bilden kann. (man nehme ja kein Metallstab, weil dieses die Frucht völlig verdeben würde und man Pfededunggeschmack hätte)

Die Früchte legt man um das Ei herum, so dass der austretende Saft leicht in das Ei einziehen kann.

Die Kurelblüten werden gewaschen und sorgfältig gesäubert und zwischen die Früchte gesteckt, das es gleich aussieht wie eine schöne Wiese im Frühling.

Jetzt übergießt man die Eier vorsichtig mit einem Eiselixier und kann sehen wie sich das purpur der Mondfrüchte mit dem blau der Kurelblüte zu einer Ode mit dem Ei verbindet.
Kurz vor dem servieren die Schalen mit ein paar Goldbeeren garnieren, ein wahrer Genuß für den Gaumen.

(mit Dank an Seminola)