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Autor Thema: Forenwettbewerb: Der goldene Turm  (Gelesen 6824 mal)

Offline Amon Cthong

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Re: Geschichtenwettbewerb: Der goldene Turm
« Antwort #30 am: 21. Januar 2010, 00:36:52 »
Vor langer Zeit lebte ein König in Arthoria, so reich und mächtig wie es kein zweiter in der Geschichte sein sollte. Er lebte mit seiner Königin und seinem einzigen Sohn in einem prächtigen Schloss mit hunderten von Dienern, und doch war dieser König von Trauer zerrüttet.

Denn sein Sohn, der Thronfolger, war seit seiner Geburt sterbenskrank, und die königlichen Ärzte prophezeiten ihm ein kurzes Leben von nur wenigen Jahren. Der Junge war immer blass und wirkte schwach, doch schon in den ersten Tagen seines Lebens entwickelte er eine außergewöhnliche Energie und eine Freude am Sein, die seine Eltern immer wieder in Verzückung versetze.

Doch verlor Das Kind mit der Zeit zusehends an Lebenskraft. Immer seltener tollte es in den königlichen Gärten umher, und immer mehr Zeit verbrachte es allein in seinen Gemächern.
Der Vater versuchte auf jede erdenkliche Weise sein Kind aufzuheitern und machte ihm viele Wertvolle Geschenke. Zu seinem fünften Geburtstag schließlich schenkte er ihm einen riesigen Satz goldener Bauklötze, die dem Jungen besonders gefielen, und die tatsächlich wieder Freude in seine Augen brachten.

Von da an verbrachte der junge Prinz jede Freie Minute damit goldene Mauern und Türme zu bauen, sie wieder einzureißen um neue Mauern und Türme zu bauen, und das so lange bis diese Bauwerke so perfekt und symmetrisch aussahen als hätte ein Baumeister sie konstruiert.
Eine Zeit lang war der König glücklich und Stolz auf seinen Sohn, doch trübte die Gewissheit daß der Junge nicht lange genug Leben würde um sein Talent voll zu entfalten schleichend und unaufhaltsam sein Gemüt.

Tatsächlich forderte die Krankheit schnell ihren Tribut und der Prinz war alsbald zu Schwach um mit dem schweren goldenen Spielzeug noch etwas anzufangen. In seiner Verzweiflung ließ der König Einen prächtigen Goldenen Turm errichten, so wie sein Sohn sie mit seinen Bauklötzen gebaut hatte, um ihm eine letzte Freude zu machen.

Die Fertigstellung des Turmes sollte der Prinz jedoch nicht mehr erleben; Er starb im Alter von sechs Jahren und der Turm wurde danach zu seiner Grabstätte gemacht.

Doch manch einer behauptet der Geist des Jungen spuke bis heute durch den Turm. Er sei dort geblieben weil er sich von seinem Geschenk nicht trennen wollte und baut nun unaufhörlich Räume aus den Steinen innerhalb des Turms und reiße diese wieder ein, nur um wieder neue Räume zu erschaffen.

Sicher weiß es aber keiner, wer würde schon ein königliches Grab schänden? Ihr etwa?

Magiere

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Re: Geschichtenwettbewerb: Der goldene Turm
« Antwort #31 am: 22. Januar 2010, 21:52:18 »
Der goldene Turm

Es begab sich, dass der junge Krieger Karl im Wald der Magie nach der Seherin Aurona suchte. Karl kämpfte sich durch den Wald und begegnete einigen Geschöpfen, die es nicht immer friedlich meinten. Ein Paar Tage dauerte es, bis seine mühsame Suche belohnt wurde. Nun stand er vor ihrem Haus, vor dem Aurona schon auf ihn wartete. Ihm trieb seine Neugier über den goldenen Turm zu dieser sonderbaren Frau.
Als sie im Haus an einem alten, schäbigen Holztisch saßen, löcherte er sie mit Fragen. Er holte ein kleines Goldplättchen, aus seiner Tasche und gab es der Seherin. Ihre Fähigkeiten funktionieren nur, wenn sie ein Gegenstand in der Hand hält, welches der Person oder dem Objekt der Fragen gehört.
Augenblicklich schossen die Visionen auf Aurona ein. Sie sagte: „ Vor vielen Jahren schlossen die beiden mächtigsten Magier der Zeit eine Gemeinschaft gegen die Zwerge. Sie wollten alles magisches vernichten und Luangos ( Magier des Lichts) und Blarity ( Magier der Dunkelheit )wollten diesem Treiben ein Ende setzen. Die beiden entführten das kostbarste, magische Wesen der Zwerge nach Tarun. Sie waren der Meinung, wenn die Zwerge keine Magie im Land dulden wollen, dann brauche sie auch dieses Geschöpf nicht. Luangos schuf einen goldenen Turm. Durch die Helligkeit und dem Glanz des Goldes, konnte das Wesen seine eigenen magischen Kräfte nicht nutzen. Um den Turm herum erschuf Blarity einen Schattensee. In diesem See lebten die sogenannten Schattenkrallen. Jeder Zwerg und jeden Krieger des Lichts werden von ihnen in die Tiefen des Schattens gezogen, wenn sie die Brücke überqueren. Ausserdem belegte Luangos den einzigen Eingang des Turms mit einem Zauber, so das nur ein Anhänger des Lichtes hindurch gehen kann.“
„Aber dann ist es unmöglich für einen Zwerg, ein Anhänger des Lichts oder der Dunkelheit jemals das Wesen zu befreien!“ stellte Karl fest.
Die Seherin erwiderte: „ Nein, das stimmt nicht. Wenn du über die Geschichte noch mal nachdenkst, kommst du bestimmt zu der Lösung, wie es gelingen kann.“
Karl bedankte sich bei der Seherin und machte sich auf den Weg nach Hause um sein Wissen zu verarbeiten.

SirLunchelot

  • Gast
Re: Geschichtenwettbewerb: Der goldene Turm
« Antwort #32 am: 23. Januar 2010, 23:52:18 »
Vor langer Zeit, als der heut älteste Drache noch längst nicht seinem Ei entschlüpft war, war die Welt im Einklang. Menschen und Orks, selbst Medusen, alle lebten, lernten und lachten zusammen, denn sie sprachen die gleiche Sprache. Heraios wachte über das bekannte Land und, so glaubten die treusten ihrer Anhänger, noch weit darüber hinaus.

Doch eines Tages beschloss der Anführer der Menschen, ein weiser und dank seinem Geschick im Handel mit den anderen Völkern viel geachteter Mann, man hatte ihn „Baabeel“ getauft, das Verhältnis der Kräfte neu zu ordnen…
Er bat die Zwerge, die seit je her das edle Metall den Tiefen der Berge entrissen, das die Menschen so liebten und Gold nannten, um ihre Hilfe.
Sie sollten so viel davon wie möglich bereitstellen, um ein wissenschaftliches Projekt zu ermöglichen, das Heraios zu Ehre gereichen würde.

In Wahrheit jedoch ließ Baabeel an einem geheimen Ort einen Turm errichten. Er war, durch den überschwänglichen Respekt und die Ehrerbietungen eines jeden Lebewesens, zu einem Exzentriker geworden, der sich selbst für einen Propheten hielt.
Besessen davon, Heraios von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, baute er den Turm immer höher und höher. Sie ließ ihn gewähren…

Bis zu dem Tage, als Baabeel seinem Volk verkündete, er höchstpersönlich werde in Kürze ein Monument vollenden, das ihn zum Gott erheben würde.
Nun war selbst für Heraios, deren Güte und Warmherzigkeit niemand anzweifelte, das Maß voll.

Enttäuscht über den Verrat des vollkommensten Geschöpfes, das sie zu erschaffen im Stande gewesen war, sah sie nur eine Strafe die mahnend genug erschien.
Über Nacht begab es sich, dass man seinen Gegenüber nicht mehr zu verstehen vermochte.
Saß man eben noch bei Guljakwein in der Taverne und spielte vergnügt Tamoa, rannte nun jeder in wilder Panik umher.
Schnell besann man sich und stellte fest, dass dieses Phänomen nur die anderen Völker betraf.
Es verging nicht viel Zeit, da sich die Völker endgültig in die ihnen einst durch Heraios zum Geschenk gemachten Gebiete zurückzogen.

Die Menschen jedoch stellte sie von da an obendrein noch vor die Wahl.
Sie erschuf Curulum, ein dunkles Wesen, das jene leiten sollte die sich berufen fühlen ihre Seele dem tiefsten Minenstollen gleich zu schwärzen.
Dann erschuf sie Teraja, in gleißendes Licht getaucht führt sie jene, deren Herz rein ist wie das glitzernde Eis des Frostsees.

Als Gegenleistung für diese Macht sprengten die beiden vereint den „Turm zu Baabeel“, wie er heute noch geheißen wird, in so kleine Stücke, dass unsere Archäologen häufig auf eine Bodenschicht treffen die mit purem Goldstaub überzogen ist.

Dies ist noch bis heute der Mythos über die Entstehung des Machtgefüges, das unser Leben leitet.


Wörter: 432

Offline Kiriru

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Re: Geschichtenwettbewerb: Der goldene Turm
« Antwort #33 am: 28. Januar 2010, 00:58:51 »
Mit etwas Verspätung der offizielle Closingpost für den Wettbewerb. Vielen Dank für die vielen eingeschickten Geschichten, ihr habt sogar meine Erwartungen übertroffen. Einige könnten zwar noch ein oder zwei Läufe durch eine Rechtschreibprüfung vertragen, aber für die Abstimmung ist das nicht so wichtig, wenn die Autoren das nicht für wichtig erachten.

Es hat unnötigerweise länger gedauert, ich wusste aber nicht so recht wie ich die vielen Geschichten händeln sollte. Einerseits fand ich es unschön vorzusortieren und einige Geschichten wegen der Länge oder nicht ganz passenden Inhalten direkt aus dem Rennen zu werfen, andererseits fand ich es etwas lächerlich einfach alle Geschichten zur Wahl zu stellen (liest ja so kaum einer). Ich hab mich letztendlich für das Lächerliche entschieden, da dies den Plan doch am meisten unterstützt (und damit es endlich weiter geht). Jedenfalls sorry für die Verzögerung. Wird sich wohl doch jeder alle Geschichten anschauen müssen.

Wie gesagt bei einigen Geschichten steht bereits fest, dass sie es nicht in das Buch schaffen können. Mustafas Geschichte ist das Extrembeispiel für zu lange Geschichten. Andere wiederum passen nicht so sehr ins Spiel rein wie z.B. Feezs Interpretation von Xeridars Inspiration für das Spiel. Vielleicht findet sich doch noch ein Weg einige der Sachen zu verwenden, da muss ich mal schauen...

Die Umfrage ist, wie man am stark verlängerten Thread sehen kann, hier direkt an die Geschichten geheftet. Die Beiträge sind in der Postingreihenfolge sortiert, also Wie lange die Umfrage offen bleiben wird, steht ebenfalls noch nicht fest. Bis zum Wochenende ja, aber ob und wie lange darüber hinaus ist die Frage. D.h. letztendlich sollte das Abstimmen sehr bald stattfinden. Jeder hat dabei ganze 5 Stimmen, das heißt aber nicht, dass man sie alle verwenden muss! Für Schreibfehler bitte Toleranz zeigen, die kann ich nicht mehr ändern.

Jetzt wo Xeridar gesehen hat, was bei so einem Forenwettbewerb rauskommen kann, wird es sicherlich mehr davon geben. Soweit ich ihn dazu stiefele. xD

Viel Spaß beim Abstimmen,

Kiriru

Offline Kiriru

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Re: Geschichtenwettbewerb: Der goldene Turm
« Antwort #34 am: 02. Februar 2010, 13:39:56 »
Letzter Abstimmungstag ist Freitag der 5.